Läuft!

Eine Leine hat zwei Enden…

und die mit dem Halsband ist meist weniger problematisch.

für alle menschen, die keine hunde in in ihrem haushalt haben (also auch „gebrauchshunde“ eigner) muss hier ein wenig weiter ausgeholt werden… sorry.

eben diesen menschen sei gesagt, dass hunde im freien lauf oft auch von menschen geführt werden, die sich der verantwortung für den befreit-befellten begleiter bewusst sind und den nur freien laufen lassen, damit er/sie nicht zum problemfall werden (hund, nicht halter/in). solche hunde fallen einen in den allerwenigsten fällen an und haben kaum grund zu beissen, im schlimmsten fall sind sie sehr neugierig und hinterlassen pfotenabdrücke auf textilien. solche besitzer werden i.d.r. auch die hinterlassenschaften ihrer befellten freunde beseitigen, weil sie selbst auch nicht gerne in tretminen latschen… ein anderes thema, für einen eigenen post.

Mo_engel_teufel

mal so, mal so / foto+montage: parcelpanic

auch auf die gefahr hin das ordnungsamt könne mitlesen muss ich mich hier dahingehend äussern, dass mich der hund zu 90% ohne leine (aber mit „kotbeutel“) begleitet. das ist auch eine frage der erziehung, die unabhängig von grösse und rasse oder zugehörigkeit irgendwelcher gefährlicher hundelisten ein unbedingtes must have ist. ebenso ist eine verträglichkeit mit anderen hunden und menschen kein glücksfall, sondern eben auch einer erziehung geschuldet, ohne die ich einen hund nicht leinenlos mit mir führen würde. das kann aber natürlich niemand sehen, wenn man ihm mit der fellnase entgegen kommt. in bereichen, in denen eine leinenpflicht herrscht, lasse ich mich natürlich auch gerne belehren, auch ohne das es zu einem zwischenfall käme, der in o.g. fälle (fellen *gg*) fast selbstredend auszuschliessen ist. in gegenden, die entweder nicht in die leinenpflicht fallen oder als grauzone zu betrachten sind, tue ich mich damit schon manchmal etwas schwer. besonders, wenn sich das gegenteil als die galantere lösung erweist. der langen rede wirrer sinn:

IMG_0344

hubschrauber-hund / foto: parcelpanic

eine begegnung heute beim spaziergang auf einem brachgelände, das zwar in besitz befindlich ist, aber man davon ausgehen kann, derselbige eigentümer scherre sich nicht um menschen, die diese fläche nutzen, ob nun mit hund oder wie auch immer. in der regel trifft man dort auf andere besitzer von vierbeinern, die dieses fleckchen erde abseits von bebauung, verkehr und anderen hindernissen zum ungebremsten ausleben des bewegungsdrang ihrer tierchen nutzen. um einen hund an einer (unnütz kurzen) leine spazieren zu führen genügt ein grünstreifen am strassenrand oder eine kleine grünanlage, in der diese tierchen eh am band zu führen sind. das macht bei tieren, die nichts anderes gewöhnt sind, oft sogar fast sinn…

warum machen menschen sowas, wie die tiere von der leine lassen? nicht, damit sie unkontrolliert „weglaufen“, was allen beteiligten (inkl. unbeteiligten) unnötigen stress verursacht. hunde laufen z.b. deutlich mehr, wenn sie nicht vom anderen ende der leine ständig in ihrem aktionsradius gebremst werden. sie sind grundsätzlich neugierig auf ihre umwelt und wollen möglichst alles beschnuppern und sind demnach auch im anschluss deutlich ausgepowerter – an einer leine wird man dem kaum gerecht werden können. menschen mit fellträgern von rassen mit erhöhtem bewegungsdrang bleiben sonst nur möglichkeiten, die nicht immer im alltag praktikabel sind, wie das ziehen von schlitten etwa…

IMG_1331

dünnes eis / foto: parcelpanic

um zurück zum thema zu kommen: immer wieder trifft man an solchen örtlichkeiten also beleinte hunde und besitzer, die ob des eigenen freiläufers fast in panik verfallen. heute waren es zwei wunderschöne Rottweiler. also haben mein begleiter und ich die hunde zurück gepfiffen, artig sitz machen lassen und die anderen vorbei ziehen lassen. irgendwann im verlauf des weiteren weges haben wir beim durchzählen festgestellt, mit drei statt zwei hunden unterwegs zu sein. die (wie sich später herausstellte) junge dame hattes sich ganz unauffällig in unser rudel gemischt und lief dort mit, als sei das ganz normal. einer der „rottis“ war also lieber mit uns unterwegs, als ins auto seines menschen zuspringen, der nun laut rufend und mit raumgreifenden bewegungen seinen „gefährlichen“ (gefährdeten?) hund zu animieren versuchte, doch zu ihm zu kommen. die geneigten leser werden den spass, den wir dabei hatten, die beiden wieder zusammen zu bringen sicher erahnen…

in dem sinne: Läuft!

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

p.s.: da nutzen auch leinen, hundeschulen oder prüfungen (sachkundeprüfung gem. § 11 Abs. 3 LHundG NRW), die man ablegen muss, wenn man einen „grossen hund“ hält rein garnichts, wenn man danach nicht weiter seinen hund konsequent führt?

Advertisements

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

hinterlasse einen kommentar...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s