Wenn einer eine Reise tut…

offenbar fliegt der Duisburger Hafenchef Erich Staake nicht nur gern, viel und lange sondern auch aus China. oder besser: es macht den anschein, als wäre er dort nicht ins land gekommen.

sollte an der story etwas dran sein, ist er ein heisser anwärter auf den titel „Honk des Monats“:

derwesten.de:

Krafts China-Reise beginnt mit Eklat – Hafenchef kehrt um
20.04.2015 | 10:30 Uhr

Krafts China-Reise beginnt mit Eklat - Hafenchef kehrt um
Krafts China-Reise beginnt mit Eklat – Hafenchef kehrt um
Dienstreise mit Hindernissen: Ministerpräsidentin Kraft bei ihrer Ankunft in China.Foto: dpa

Peking. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reist durch China. Ein Mitglied ihrer Delegation musste schon wieder umkehren – Duisburgs Hafenchef, ausgerechnet.

Die einwöchige China-Reise von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) hat mit einem Eklat begonnen. Dem Chef der Duisburger Hafen AG „Duisport“, Erich Staake, ist als einzigem Mitglied aus Krafts Wirtschaftsdelegation die Einreise am Pekinger Flughafen verweigert worden. Der 62-jährige Manager verfügte offenbar über kein gültiges Visum und wurde von den chinesischen Behörden mit der nächsten Maschine auf den knapp elfstündigen Flug zurück nach Deutschland geschickt.

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bleibt abzuwarten, was an der story dran ist. sollte dem so sein, wie es im artikel erscheint, sollte ihm die reisezeit vom urlaub abgezogen und die reisekosten in rechnung gestellt werden. der spott, der ihn dafür erwartet, dürfte ihm gehörig unter die haut gehen. interessant dürfte auch die reaktion seitens der IG Metall werden.

im hafen, wo die schiffe schlafen / foto: parcelpanic

im hafen, wo die schiffe schlafen / foto: parcelpanic

Erich Staake ist übrigens der typ, der zwar gerne hochtrabende projekte in die welt posaunt, bei denen aber bisweilen nix weiter passiert, siehe „Mercatorinsel“.

der mann kassiert für seinen job als Vorstandsmitglied des Duisburger Hafens jährlich zwischen 530 630,32 Euro (quelle: rp-online.de) und 629.696 Euro (laut gehaltsreporter. de)  und somit fast das doppelte der bundesmutti. ausserdem ist er bekannt für seinen gelinde gesagt unschönen umgang mit interssensvertretern der gewerkschaft, etwa der stellvertretenden Betriebsrätin Alexandra Schulz. die gut zwei jahre dauernden prozesse vor arbeitsgerichten konnte sie in letzter instanz für sich entscheiden und den vorwurf des arbeitszeitbetrugs entkräften, der ihr vorgeworfen wurde, um sie von ihrer postion zu fegen. pech gehabt, Erich…

man darf gespannt sein, wie der als choleriker die nummer mit dem visum erklärt. Erich Staake ist btw Honorarkonsul, was er mittels hübschen „CC“ aufkleber lange zeit auf seinem wagen auch jeden wissen lies. den titel hat er aus Belgien… bringt einem nur nix, wenn es nach fernost geht?

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für den Hafensänger:

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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