„Offener Brief“ an Kurt Krieger bzgl. Marientor-Carree

lieber „Baustellen Kurt“,

bitte lassen Sie sich die erneute chance der Stadt Duisburg in person des (un)Rats mal wieder so richtig den stinkefinger zu zeigen nicht entgehen. mit dem auf eis liegenden projekt des „alten Güterbahnhof“ (aka Neue Freiheit) beweisen Sie derzeit wahre grösse, für die Ihnen resekt gebührt. trotz der abgerungenen 20% randsortiments, welche die investitionen in rekordzeit amortisieren würden, einfach nichts zu tun ist ein husarenstück, welches sich die herrschaften volkszertreter redlich verdient haben. wer die verhandlungen und den umgang in der findungsphase verfolgt hat, kann fast nicht umhin, Ihrem handeln in der form recht zu geben. bei aller kritik, die ich bisher an Ihrer person gefunden habe, schätze ich vor allem Ihre konsequenz.

Kurt Krieger (rechts im bild) / foto: parcelpanic

Kurt Krieger (rechts im bild) / foto: parcelpanic

bitte investieren sie ein aus der portokasse ein paar 100.000€ für ein weiteres grundstück im herzen der stadt, bei dem die vettern es bis dato nicht auf die reihe gebracht haben, einen solventen investor zu finden und lassen es einfach weiter in seinem dornröschenschlaf. wie bei anderen projekten glaubte die Stadt schon an hochtrabende pläne und mindestens einen anbieter, der allerdings nicht einmal den kaufpreis aufbringen konnte. mit einem vorgeblichen investitionsvolumen von 35 mio für Sie eher ein leichtgewicht, könnten Sie die gutsherren ordentlich vorführen!

pflastern Sie diesen schandflecken fehlgeleiteter politik mit brachflächen zum discountpreis, nehmen Sie aktive rache für die bisherigen gebaren einer ansammlung an pöstchenhalter im kampf um die Gedenkstätte und reiben Sie sich ordentlich die hände dabei. diesem flecken verfehlten strukturwandels können Sie mit den sauer verdienten milliönchen zeigen, wo der hammer hängt! im gegensatz zu norddeutschen projekten müssen Sie kaum mit widerstand aus dem lager rechnen, das sich bevölkerung nennt…

mit freundlichen grüssen,

(m) ich

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siehe auch:

City-Projekte auf der Zielgeraden
18.04.2015 | 00:10 Uhr

City-Projekte auf der Zielgeraden

[…] Bei den späteren Nutzungen haben die erhofften Investoren fast freie Hand: Geschäfts-, Büro- oder Verwaltungsgebäude seien möglich, Einzelhandel, Gastronomie, Hotel zulässig, auch kirchliche, kulturelle, soziale und gesundheitliche Zwecke. Und auch Wohnungsbau sei denkbar, vor allem entlang der Beekstraße, heißt es in den Unterlagen, die potenziellen Bauherren zugeschickt werden. Auch großflächiger Einzelhandel sei nicht ausgeschlossen, ein „Vollsortimenter“, also klassischer Supermarkt, „sogar wünschenswert“ – allerdings nur eingebunden in ein Gesamtkonzept. […] quelle: Der Westen

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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