Holzhacker unter sich

das niedermetzeln der platanen kann man augenscheinlich ebenso wie das  sinnbefreites entvölkern eines „quartiers“ für ein FOC, dessen realisierung ebenso in den sternen steht, wie andere grosskopferte luftschlösser als neue politische richtung betrachten. anfangs wird aus mit leeren worthülsen untermalter grosskotzigkeit ein plan in die welt geworfen, der das papier nicht wert ist, auf dem er verfasst wird, dann schafft man mit gutsherrenart fakten und am ende sind alle betroffen, weil sich die hirngespinste nicht an die realitäten anpassen.

Sören Link_WambachBI-001

Sören Link / foto: parcelpanic (11.2013)

gigantomanie gehört in Duisburg nicht erst seit dem vermaledeiten OB-wechsel zum guten ton – quasi mit den finanziellen möglichkeiten einer brasilianischen vorstadt-favela auf dicke hose machen und glauben, das ganze hätte auch zukunft. das ist, wie schon viele weit aus intelligentere mensche als meine wenigkeit in Duisburg anmerken eher das gegenteil des wahlversprechens eines Sören Link:

„Neuer Stil. Guter Plan. Echt Duisburg.“

was bis dato davon zu sehen ist? das ist noch gelinde gesagt alte vätersitte, planlos und hat mit dem Duisburg, wie es sein könnte so garnichts gemeinsam. ganz grob gesagt ist es bullshit, was da als neue politik verkauft wird.

worum es eigentlich geht?

der westen:

„die Stadt“ also? wer damit gemeint ist, ist nicht die breite mehrheit, vielmehr redet man dort über die leutchen, die fern jeder realität nicht erst seit gestern den karren nicht nur nicht aus dem dreck ziehen, sondern vielmehr noch wasser vor die räder kippen. und das in form von aussitzen, wo dringend handeln geplant ist oder intuitiv falschem handeln, wo denken angesagt wäre. zu sagen die stadt Duisburg in person der leute, die im artikel gemeint sind, könne nichts, ist nur die halbe wahrheit. wenn man etwas falsch macht, dann richtig!

aber weiter im artikel:

Da brennt noch Licht beim Ex.OB... / foto: parcelpanic

Da brennt noch Licht beim OB… / foto: parcelpanic

nonsens. objektiver betrachtet dürfte das größte problem seine amtszeit überhaupt sein. wer sich erinnert, wie er an sein pöstchen gekommen ist, wird nicht umhin kommen diesen satz eher als tragisch komisch zu verstehen. wenn der ziehsohn von mutti Kraft und papa Jäger die übernommenen problematiken auch als solche betrachten würde, die in damit auch in seinen bereich fallen, liegt er da weit ab vom schuss.

dazu gesellen sich in seiner amtszeit angesammelte problematiken, die scheinbar aber allerdings ebensowenig aus seiner sicht in seinen bereich fallen. der mann ist, wenn man das so verstehen will selbst opfer, nämlich seines amtes. dafür könnte er einem fast schon wieder leid tun…

ohne weiter auf den artikel eingehen zu wollen: die „wildcard“, mit der herr Link an seinen posten gekommen ist, hat die stadt Duisburg keinen deut aus dem abseits gebracht, in das es seit dekaden abgedriftet ist. mag auch die verschmutzung an land und luft augenscheinlich zurück gegangen sein, politisch steht die stadt weiter tief in ihrem eigenen urin. die wenigsten veränderungen, die in den letzten jahren von statten gegangen sind, haben dem wohl derer gedient, derer man sich dem amtseid nach verpflichtet hat.

leider steht zu befürchten, die menschen, die das ändern könnten, hätten auch daraus nichts gelernt…

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

hinterlasse einen kommentar...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s