Die letzten Klarheiten beseitigt…

liebe/r/s Blog,

heute wieder mal einen gedankenansatz gehabt (so von höcksken auf stöcksken), warum Politiker so zögerlich agieren – besonders bei vermeindlich gegebener eigenbeteiligung. meist ist man nicht sicher, ob die beteiligten ein teil der lösung sind oder doch eher ein stück des problems. die erkenntnis, die abarbeitung eines problems könne zu mehr als nur „der lösung“ kommen, heute banal wiedergewonnen, nährt diesen verdacht.

track back / foto: parcelpanic

track back / foto: parcelpanic (2011)

auslöser war ein hakeliges schloss. schon die ersten anzeichen einer nicht als ordnungsgemäss zu wertenden funktion hätten bereits zu einer reaktion führen sollen. geht man davon aus, die zusammenhänge von witterung und resultierender mechanischer beeinträchtigung waren schon mal präsent, erst recht. tägliches werkzeug, quasi – wenn auch in einer anderen zeit, an einem anderen ort. anfangs kam mir dazu eine andere verworrene theorie in den sinn, die besagt mit jedem neuen wissen falle am anderen ende etwas heraus… was uns aber nur abdriften lässt… hätte, könnte, sollte. fakt ist, die zeit war nun reif für die relativ simple lösung, ein solch lädiertes schliessobjekt mit ein wenig reinigungs- und/ oder pflegemittel zu behandeln müsse kein fehler sein. ich nehme mal vorweg – es hat geholfen.

schon beim legen der letzten puzzleteile zu diesem geistesblitz hat ein anderer teil der hirnwindungen schon mal eruiert, wo sich wohl ein geeignetes, reibungsminderndes medium finden liesse. dabei kippte auch gleich der erste, einfachste vorschlag. vermutlich aus irgendeiner dunklen ecke, in der der innere schweinehund auf beute lungert, kam ein: „juhu, wir fahren in den baumarkt!„. hätte klappen können, wäre nicht durch die unruhe im logi(sti)k-hirnbereich und der reaktivierungsversuche des technischmechanischen zentrums  der rest der schwindenden nutzbaren masse erfasst worden. „tun wir nicht, haben wir doch sicher noch irgendwo rumliegen!“ die stimme aus einem anderen off, der typ mit den schwarzen fingernägeln und der leichten schmierölduftnote. klingt irgendwie vernünftig, wenn er das so sagt…

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pessimistenblick / foto: parcelpanic

an der stelle sollte kurz eingeworfen werden dürfen: der typ und seine fähigkeiten stammen noch aus einer zeit der D-Mark. grosses hobbyschrauben am automobil neben der grundsoliden ausbildung im elektrohandwerk. und dann „dem ruf des leben“ folgend doch wieder in eine ganz andere richtung, rüstzeug beiseite. das tummelt sich also nun bei dem, was bei anderen temporären wegstücken über blieb und die zeiten überdauert hat. weil es ja irgendwie mit werkzeug zu tun hat und so etwas immer mal gebraucht wird, war schnell klar, wo zu schauen sei. und entgegen der „ein griff – und schon geht die sucherei los!„-annahme war auch schnell etwas zur hand. kein lokales produkt, welches man gerne selbst emfohlen hat, damals im ostwestfalen und vom herstellungsdatum vielleicht nicht eben zeitnah. aber: in der sprühdose ist was drin. und noch toller: es kommt sogar was heraus – und wirkt!

… und genau in diesem fast glückseeligen moment des erfolgs fragt der klugscheisser aus der ersten reihe (der typ schwiegermütterliebling, Sie wissen schon): „kann mir mal einer erklären, warum eine dose mit rostlöser so rostig ist?. “ damit nicht genug, kaum einen atemzug später:wenn der rost dann durch ist… kann der das überhaupt?…

und genau so etwas befürchten volksvertreter sicher auch. kaum glaubt man mit irgend so ein futzelproblemchen fertig geworden zu sein, mancht irgendwer ein neues, viel grösseres auf. kein wunder also, wenn sich beim gemeinen politiker eine wählerverdrossenheit einstellt?

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aussen blau weiss – innen braun / foto: parcelpanic

ist blöd, ich weiss.
sollte ich nicht machen, ist klar.
kann man auch lassen, logisch.
kriegt irgendwer in den falschen hals, vermute ich auch…
 

dieses schmucke devotional habe ich bei einer filiale eines getränkemarktes meines vertrauens gefunden. ehrlicherweise muss ich anmerken, die ablichtung leicht bearbeitet zu haben – ich habe den preis „ausradiert“. wer es nicht glauben will, kann beim lieferanten auf der HP sichten [HIER].

eine meiner ersten fragen war, wie man auf die sorte „Vollmilch“ kommt – wo doch „Zartbitter“ eigentlich authentischer schmecken müsste. dann der gedanken, ob und wie sich der wert von sowas bei den kommenden entwicklungen auswirkt und ob man in ein paar tafeln investieren sollte – aber er verbietet sich?

mit elend und/oder lebendsmitteln spekuliert man schliesslich nicht

in dem sinne: Glück auf!

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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