„Heimatschutz“ aufs Abstellgleis!

Es hat schon etwas drastisches, wenn selbst als „schmerzfreie Berufshelferchen“ verschriene die Waffen strecken…

man könnte sich oder noch besser sie selbst fragen, warum selbst hartgesottenste und mit stoischer ausdauer in anderen sozialen projekten geschlagene beim „Problemthema (N)€uropä€r“ scheinbar das handtuch über die flinte werfen – oder wie das heisst… sich selbst fragen bringt allerdings dann ebensowenig wie die anderen, wenn sich mancher bisheriger wahrheitsgehalt derer an die wirkliche soziale kompetenz anschmiegt – man ist fast geneigt zu fragen, ob es nicht löhnen lohnenswert genug sei. macht man aber wohl nicht…

nebenan

Zwischenlager / montage: parcelpanic

die wichtigste frage gleich hinterher: nein, ich habe keinen platz für etliche 5€/nacht-schlafplätze. und nein, es nicht der einzige grund, warum ich trotz scheinbar überquellender hingabe für nicht-eingeborene-DuisBürger keine menschen (aus welchem breitengrad auch immer) bei mir aufnehmen zu gedenke. der vorschlag mancher, die sich nach dem letzten beitrag im postfach fanden, markierten so noch die eher alltäglichen reaktionen, wenn man für verständnis zu werben versucht. man möchte solche schwarz/weiss-denker mit der hohlen birne in einen eimer gestreifte farbe tunken – darf man aber nicht, brächte sicher auch wenig. eigentlich ist so ein kopp ja rund, damit das denken auch mal die richtung wechseln kann. und sich nicht immer nur in eine richtung dreht – rechts etwa, als fast zufälliges beispiel?

mir geht es auch nicht um den bestimmten menschen in dem einem oder anderen problemhaus – hinter jedem diese menschen steckt eine eigene geschichte; hinter mancher tür gleich 15 stück davon. und wenn es dabei „nur“ um den kredit für die ca. 50€ beförderungsentgelt ins gelobte land geht – für eine zukunft, die keine ist.

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Probesitzen beim OB / foto: parcelpanic (2012)

sicher zufall wenn diese  zuvor in der „heimat“ ausgegrenzten flüchtenden früher oder (eher selten) später bei einem der etablierten 5€/nacht-schlafplätze landen. sowas wie das übergangslager ins land, in dem milch und honig fliessen – quasi. und das, wo man hier sogar „nur“ wegen seiner herkunft und nicht aus ethnischen gründen diskriminiert. wenn das kein grund ist? man weiss es wohl mal wieder nicht…

um in der verquerten denke zu bleiben: ich als ebenfalls nicht reinrassiger frage mich auch, warum dem anschein nach besonders andere nicht-blonde, nicht blauäugige die „problematischen“ N€u-€ropä€r ihres brusthaares durch über-den-tisch-ziehen berauben und die entstehende reibungshitze als nestwärme zu verkaufen versuchen? während sich der mob warmläuft, dem tumben meinungsbild ewig gestriger zu folgen und das versagen der politik lieber an einem vermeindlich sozial schwächeren zu manifestieren. hinter vieles dieser augenscheinlich zunächst unverständlichen verhaltensweisen steckt nicht auch der feste wille die menschen im gastland zu brüskieren. man sollte sich schon auch mal informieren, in welche slums diese menschen abgedrängt wurden, unter welchen verhältnissen sie u.a. auch durch ethnische ausgrenzung leben mussten. lange kann es nicht mehr dauern, bis wieder schilder aufgehängt werden, die besagen, man solle sich nicht mit bestimmten volksgruppen abgeben. also da, wo sie herkommen – hier braucht es noch etwas. politisches stillhalten und aussitzen etwa.

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Zitat: Erich Fried / foto & montage: parcelpanic

so scheinheilig und holperig die entrüstung der jeweiligen staaten zur ausspähung durch die NSA daherkommt, scheinen auch die bemühungen zur vermeindlich unvermeidbaren „fremdenschwemme“ von echtem willen zur lösung geprägt. da werden auf teufel-komm-raus zusammenhänge konstruiert, fakten gepimpt und realitäten gefakt, auf das sich ein schuldiger wo-auch-immer finde…

besonders die verunreinigten klappspaten vereinigten staaten bilden da oft ein paradebeispiel, gerne wenn es um weltpolizeiliche aufgaben geht. was man selbst in Nürnberg als kriegsverbrechen deklariert, etwa verbrechen gegen die menschlichkeit, ist dekaden später wie in Kambodscha kein thema mehr. oder die konstruierte situation, um an das öl im Irak zu kommen? heute wissen wir, wie viel an den angeblichen informationen zu massenvernichtungswaffen zu halten ist, wenn nicht nur keine gefunden wurden (obwohl man deren lage zu kennen glaubte und das land förmlich umgrub) und wie weit man der heute hier lebenden quelle glauben kann. nicht einmal soweit, wie man im stande wäre ihn zu werfen also. aber die auswärtskriegstreibernation versteht es, sich eigene zukünftige feindbilder zu sichern, z.b. mit militärischer unterstützung solcher, die im eigenen land vor einem militärgericht landen würden. und später das feindbild geben dürfen…

ziege

„Ich glaube nur, was ich sehe…“

dazu die spionage, in ganz, ganz, ganz grossem stil. eigentlich müssten die Amis sich langsam mal selbst ins visier nehmen? warum eigentlich sollten solche galgenvögel nicht daten z.b. behörden anbieten, etwa steuerlicher natur und so mit raumgreifenden bewegungen mit einem vermeindlichen leak vom eigenen ablenken zu wollen? man weiss es wohl mal wieder nicht… und fragt besser nicht nach.

in dem sinne:

nur weil man paranoid ist, heisst es nicht, man würde nicht doch verfolgt?

(weiss man wieder nicht…)

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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