Solidarität MSV: Tag 5 – Familientag

Sonntag, 02. Juni 2013 – Duisburg Wedau

Petrus ist kein Bayernfan. Während die ihren Triple in München im Dauerregen feiern, scheint in Duisburg die Sonne – zum Weltuntergang…

es hatte fast ein bischen was von Familienfest, wenn man zufällig auf die szene zugekommen wäre. waren an den vergangenen tagen eher die „harten jungs“ der fangemeinde präsent, mischten sich heute auch familie unter die, die ihre solidarität bekunden wollten – eben jene klientel, die auf eigene kosten und risiko kommende zuschauer heranzüchten. selbst zugezogene kennen mindestens eine familie, in der die zugehörigkeit zum MSV und der erste stadionbesuch höher gehandelt werden, als die kommunion oder ein Abi…

schnappschüsse vom 02. Juni 2013, Guck-In-Die-Röhre-Olymp

auffallend auch das fehlen der an den anderen tage in grosser zahl vertretenen erkennbaren ordnungshüter. bei genauerem hinsehen verschwand aber zumindest der erste eindruck, es sei niemand aus der richtung vor ort. nicht das ich der meinung bin, dieses publikum hätte es erfordert. ausser ein paar irgendwo im hintergrund gezündeten böllern war es ruhig, wenn man von der stimmung auf dem platz absah. es sind eher die paar HohlFritten, die für solche schlagzeilen sorgen, die Hellmich noch als Märtyrer dastehen lassen, wie [HIER] etwa.

fussball_msvsolche übergriffe gehören (auch oder besonders) von echten fans nicht geduldet und bekannte randalinskies klar ausgegrenzt. solange dies nicht geschieht, wird weiter bei jedem solcher vorkommnisse auch der generalverdacht auf den besonnen, wirklich enttäuschten mitgliedern der fangemeinde lasten. besonnenheit und ein waches auge auf solche, die diesen aussnahmezustand nur für randale nutzen wollen sollte derzeit oberstes gebot sein, wenn man die chancenlosigkeit der situation nicht noch vorantreiben will.

dieses debakel ist aber auch ein mosaikstein im bild, wie es um Duisburg bestellt ist. die mehr als unglückliche verquickung von Sport, Politik, stadtsystemen tentakeln die anvertraute gelder in einen solchen „betrieb“ pumpen und scheinrettern, die fehlende investitionen noch wegen eigener befindlichkeiten verprellen zeigt klar, es müsse nicht schaden hier einmal in ruhe die frage in den raum zu stellen, ob das so auch sinn macht und wenn es irgendwie weitergehen sollte, ob dann so wie bisher…

in dem sinne: einen angenehmen wochenstart!

 

Über parcelpanic

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