Kleine Ursache – Große Wirkung

Was ein Handgriff ausmachen kann

gestern, Mittwoch, Duisburg – Wanheimerort, Düsseldorfer Str. Ecke Wacholderstr. /Kulturstr., gegen 15:00 Uhr:

trotz dauernieselregen mit fast guter laune beinahe schon auf dem weg via feierabend. nach der gefühlt 150. roten lichtzeichenanlage für den tag, starre ich in den querverkehr, statt das leuchtmittel hypnotisieren zu wollen. eine sattelzugmaschine setzt sich als linksabbieger in bewegung, wegen dem schriftzug muss ich innerlich ein wenig grinsen (Trucker sagen auch schon mal SC Henker, statt Schenker). als der sattelauflieger den wartenden verkehr passiert, ein rumsen, ein klirren und ein Golf wird um etwa 180° gedreht und kommt entgegen der fahrtrichtung im kreuzungsbereich zum stehen.

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So etwa… / montage: parcelpanic

während der laster weiter abbiegt, baumelt die rechte hecktür munter weiter gefährlich vor sich hin. den rest der geschichte schenken wir uns an der stelle, es steht zu vermuten, in der geschichte würden sich die parteien vor gericht erneut begegnen… man weiss es nicht.

jenseits von der schuldfrage, gibt das erlebnis einem selbst mal wieder den sanften hinweis, sicherheitshinweise und handbücher hätten nicht nur den sinn, menschen mit ihrer erstellung eine aufgabe zu geben. solche dinge passieren ebenso durch materialschäden, nicht nur menschlichem versagen führt zu solchen verherrenden szenarien. dessen sollte man sich aber bewusst sein und versuchen diesen beeinflussbaren risikofaktor auf ein minimum zu begrenzen. oft genügt dazu ein handgriff, ein bewusster zweiter blick oder ähnliche kleinigkeiten. oder eben deren unterlassung. die vermeindliche routine ist oft genug auch der faktor, der aufmerksamkeit ins schleifen gelassen werden bringt und den weg frei macht für kleine unachtsamkeiten. wenn ich derzeit etwas langsamer die tastatur quäle, dann wegen der einen hand an der eigenen nase.  (-;

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Volltreffer / foto: parcelpanic

wenn man mal hinter so einem trailer hinterher fährt und das ding sich beim rumpeln verwindet, wundert man sich, wie das material solche torturen übersteht und die verschlusse nicht aufspringen – tun sie aber i.d.r. nicht. wenn doch: so eine tür mit etwa 1,25 m breite und gut 2,20 m höhe hat (auch in aluleichtbauweise noch) ordentlich dampf, wenn sie ungebremst auf ein hindernis trifft. etwa einen Fussgänger oder den gegenverkehr, wie [HIER]. selbst wenn der brummi nicht rollt und bei verladearbeiten die offenen türen nicht fixiert werden, geht ein ordentliches gefahrenpotential davon aus. der sog eines vorbeifahrenden fahrzeugs bringt die tür locker in bewegung, schlimmstenfalls in den verkehrsraum dann überraschter….

um mal keine schlafenden hunde zu wecken, zähle ich nicht auf, bei welchen nachlässigkeiten ich mich selbst dann morgen mal wieder erwische. immer das gleiche… (-;

in dem sinne: Allzeit Gute Fahrt!

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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