Dinge, die man nicht wissen wollte

Wie immer ist man erst hinterher schlauer?

vermutlich ist das interesse an einem „sicheren“ lebensmittel recht hoch angesiedelt, wenn man ein wenig darauf achtet, was man seinem körper so an verwertbarem anbietet, um es als energiequelle nutzbar zu machen, um damit seinen dienst verrichten zu können. oder (auch für mich) einfacher: wer nicht eben regelmässig etwa auf der nordschleife unterwegs ist, könnte auch auf hochoktane kraftstoffe und vollsynthetische schmierstoffe verzichten. muss aber nicht… [gruss an spez. GolfFahrer (-; ]

aber nein, heute geht es garnicht um die gewinnung von nahrungsmittel und welcher zweck da welches mittel heiligt. (pommesbude neben streichelzoo?) es gibt nix auf den magen, heute geht es auf die lunge. noch einmal ordentlich abhusten… klasse!

wasndasn„beiliegendes“ bild bot sich die tage, wenn man in den himmel blickte. auf dem (zwei-in-einem) foto kommt der effekt einer art „teilregenbogen – ohne regen“ leider nicht 1:1 zur geltung. vermutlich könnte man mit photoshop, gimp oder konsorten noch was aus dem schnappschuss holen, bitte – wer mag. ich fange das garnicht erst an…

um nicht wieder wo ganz anders zu landen: diese visuelle nicht-ganz-normalität weckt bei manchen interesse. man kann die einen „ChemTrail“ murmeln hören, andere den kopf darüber schütteln sehen, über was die leute sich einen kopp machen. die vermeindliche lösung findet sich dann natürlich nicht bei der direkten suche danach. einige dürften dieses phänomen kennen, etwas bestimmtes zu suchen und bei etwas völlig anderem zu enden – ohne der eigentlichen frage näher gekommen zu sein, sich aber an einem anderen thema festgebissen zu haben. einmal im strudel des weltweiten wirrwarr unachtsam gewesen und zack –> nicht nur kein stück näher an der eigentlichen lösung, aber wenigstens stunden lang auf der welle durchs netz gesurft…

IMG_0235

„echte“ regenbogen / foto: parcelpanic

der langen schmiererei wirrer sinn: „the solution is pollution“ oder das ist sichtbarer feststoffgehalt. was man auch immer darunter verstehen will. etwas macht etwas sichtbar. „normale“ sonnenstrahlen „sieht“ man so nicht. wenn man allerdings licht und schatten hat und „etwas“ in der luft liegt, kann man diese „luft im licht“ sehen. eine mögliche erklärung liefert die tatsache, die man bei kometen beobachtet. jener schweif, der sie so romantisch daherkommen lässt, sind gase und gelöste partikel, in denen sich das einfallende licht bricht. ähnlich wie beim regenbogen, nur ohne regen – oder so. was also, wenn nicht regen?

wenn man „günstig“ genug wohnt oder regelmässig in der nähe solcher „problemanlagen“ unterwegs ist und die ausdünstungen der umliegenden schlote betrachtet, die eigentlich den ausnahmezustand bilden sollten und doch eine gewisse regelmäsigkeit aufweisen: plötzlich tiefschwarz, dann oker bis senfgelb und wieder zum normalen „weiss“ zurück [ach, schon wieder Papstwahl?], da könnte eine ahnung aufkommen.

dusty conditions & wanderbaustelle / foto: parcelpanic

licht & schatten / foto: parcelpanic

aber vorsicht: wir reden über arbeitsplätze, die verloren gehen könnten , wenn diese zumeist globalplayer nicht a la „wo kein kläger da kein richter“ grauzonen immer neu ausloten dürfen? gestützt von lobbisten und mit dem druckmittel der letzten scheinbar sicheren jobs auf dem ersten arbeitsmarkt darf man getrost darauf hoffen, von vermeindlichen gefahrenmeldungen verschont zu bleiben. ein paar tonnen düngemittel, deren komponenten und das nicht unbedenkliche baumaterial, wie in Krefeld eingeäschert waren, alles völlig unbedenklich.

wozu schreibe ich das, wieso lesen Sie noch?

der belag auf den atemwegen hat nur für neuDuisbürger noch ein geschmäckle. wer hier länger wohnt, dem sterben die geschmackszellen dafür wohl ab…

in dem sinne: Hol Luft!

+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+

p.s.: wenn Sie mal wieder ein argument für milch und gegen softdrinks suchen:

It`s always been survival of the fittest

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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