Think Global – Act Local

Klingt „translated“ zu blöd, „sorry“!   (-;

es will sagen, man solle im grossen denken und vor der haustür was tun … oder so. wenn ich also gelegentlich mal in so einer gegend zu tun habe und mich die weitere entwicklung interessiert, schaue ich auch ohne eigentlichen grund an solchen lokalitäten wie dem Wambachsee vorbei. (hier besonders die strasse „Im Licht„) „gut„, mag man denken, „was soll es da zu sehen geben?“ wasser, bäume, tiere, … „(k) eine ahnung„, würde ich vermutlich antworten, was nahe an der wahrheit ist. frag ja aber keiner…

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Quelle: Baum – Wambachsee / foto: parcelpanic

← darauf hat sich dann das augenmerk gerichtet…

um noch ein wenig die spannung zu halten, sei vielleicht erwähnt, zu solchen gelegenheiten immer mal wieder auf kleinigkeiten zu stossen, die aus dem einen oder anderen grund ins auge fallen. dinge, die man eigentlich erst sieht, wenn sie nicht mehr da sind oder die plötzlich da sind wo nichts oder etwas anderes war. mich selbst verwundert immer wieder, was so hängen bleibt an scheinbaren unscheinbarkeiten. nicht alle kommentiert man, aus solchen oder solchen, meist aber eher solchen gründen nicht. andere schon. klingt wieder nach viel reden schreiben, nichts sagen … (sagen? äh, ja – eben.) lange rede wirrer sinn: da hing was anderes an den bäumen als sonst. – nun ist es raus…

womit wir nun wieder auf den Wambachsee und sein Idyll am letztem „echten“ zugang zum gewässer kommen. das fleckchen lädt auch bei weniger temperatur und der endlich überstandenen gefühlten zweieinhalb jahre kälteperiode zur rast ein. es tut gut, wenn sich das auge mal nicht an industriekulissen oder gesellschaftlichen hinterlassenschaften fängt, über die weite der wasserfläche streift, um im nichts zu verweilen. längst sind einige der vogelarten wieder vermehrt wahrnehmbar und auch zu hören, das traurige graubraun der vegetation beginnt sich zögerlich mit einem grünton zu vermengen, hier und da lassen sich ein paar blümken sehen. wie bei mutter natur… pfanne

und zur autobahn sind es auch keine fünf minuten!“

vergessen wir also einmal die brutale natur. sie ist schliesslich nicht nur freund, wie wir uns nach den paar stunden sonne noch schwach erinnern können. wenn man in Duisburg merkt, es ginge so ziemlich alles auch ohne berücksichtigung derer, die eigentlich aus der stadt einen lebendigen ort machen sollen, könnte Duisburg noch Endlager werden … statt Gorleben, nicht was Sie vielleicht dachten. (Wanheim, nicht Rheinhausen!) wer will das verhindern? längst darf die GNS trotz dieser ständigen 9/11-terrorgefahr material fast ungesichert auf dem betriebsgelände zwischenlagern lagern. wenn im störfall also der wind richtig steht, kann man wenigstens die Feldversuche auf den böden machen, die die Krefelder Compowerke schon „aufgewertet“ haben? und wenn soll das stören? am ehesten kommt die befürchtung auf, der erste grobe dreck und der fall-out könnten nicht weit genug von einem weg fallen…

aber zurück zu heute. es geht dabei längst nicht mehr „nur“ um dieses fleckchen erde. auch nicht „nur“ um ein öffentliches recht auf zugang (nicht nur in dem bereich) des ufers. und es geht auch nicht mehr „nur“ darum, man wolle dann wenigstens verhindern, das filetstück würde für den preis von schlachtabfällen verhöckert. (besonders, wenn man lebensmittel so liebt…)

Vorläufig amtliches Endergebnis / foto: parcelpanic

Vorläufig amtliches Endergebnis der OB Abwahl am 12.02.2012 / foto: parcelpanic

mit der zeit wurde aus diesem einfachen bürgerbegehren und aus der summe der ungereimtheiten im zusammenhang von bürgerbeteiligungen und deren engagement fast schon eine grundsatzfrage. wie auch immer der vermeindliche deal um die fläche ausgeht, sie ist nicht der zieleinlauf. neben dem schauspiel um den ersten zieleinlauf von Hüskens KlemmbrettGuerilla, das für den Unverantwortlichen kaum mehr als eine aufschiebende wirkung hatte, dem politisch gewollten vielleicht und oder eventuell ein wenig bis etwas fehlinterpretierten wählerauftrag des zweiten anlauf, der etwas ungenauen positionierung bei entscheidungen von tragweite nun jüngst das debakel ums engagement der „Wambacher„.  [anmerkung: ich gewöhne mir just wieder ab, ganze linksammlungen zu hinterlegen, die eh keiner anklickert. und zu google geht es [→ HIER ←]   (-;  ]

wer es vermag und unbedarft auf die szene blickt, könnte irritiert wirken, fragen in den raum stellen. „wenn man die kraft der bürger will, warum lässt man sie so ins leere laufen?„, nur um ein beispiel zu nennen. „die transparenz, hochgelobtes mittel zum neuen weg – wieso kommt die so schwammig rüber?„, als ein x-beliebiges weiteres. eine universal-antwort?

man weiss es nicht!

in dem sinne: feed the machine that works in your head!

p.s.: fällt mir bei bei immer ein, wenn ich an den (g)astronomie betrieb auf der HH-höhe (Heinrich Hildebrand, wieder falsch gelegen?) denke:

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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