Kommisar Zufall ermittelt

„Don`t call us… We`ll call you!“

dem rat folgend, sich mit einem pressesprecher der Polizei Duisburg in verbindung zu setzen, weil man von einer art „tages-anzeiger“ ständig vermeindlich aktenkundig und fälschlicherweise einer straftat bezichtigt wurde, kann eine gute idee sein – muss aber nicht. nicht für jeden, nicht unbedingt. schon garnicht, wenn sie von dadurch einschlägig vorbelasteten kommt, sollte man aber probiert haben, wenn man die zeit mal hat.

wenn Bagger sich kabbeln / foto: parcelpanic

wenn Bagger flirten / foto: parcelpanic

zum einen, weil jener den namen desjenigen, der vermeindliche straftaten anzeigt oder konstruierte zusammenhänge meldet, nicht mehr hören kann. und/oder will. aber fragen kost ja nix. und macht sicher auch gute karten, wenn man sagt, wer einen veranlasst hat…

oder zum anderen, weil man beim persönlichen vorstellig werden zur sicheren abfrage zur person, die am telefon sowieso kaum beantwortet werden dürften (wehe, wenn!), dort alten bekannte begegnet, die man schon mal im berufsleben gesehen hat. der KHK, welcher einer der leute war, die meinen armen alten Kadett eingebeult haben, geben sich die ehre. unvergessen, weil seiner ein „firmenwagen“ der Kripo war. trotz meiner beteuerung, es sei unnötig und der schaden kaum mehr als eine lose kennzeichenhalterung ausmachte: er musste die Polizei rufen…  und die hatten spass.  (-;

aber „wir“ waren doch recht überrascht. und allein dafür hat sich die überwindung in des löwen höhle zu gehen, auf die gefahr hin wegen einer verleumderisch denunzianten seifenblase sofort in sicherheitsverwahrung genommen zu werden, gelohnt. nein, ich habe nicht eine sekunde daran geglaubt, wegen der von mir ausgehenden gefährdung weggeschlossen zu werden. mich trennt von dem, dessen namen man besser nicht nennt und der in fortschreitendem stadium unberechenbarer wird, nur ein spielplatz. deswegen hätte man, weil man seiner nicht habhaft würde, solange er sich hinter dem pappschildchen eines presseorgans versteckt, besser mich in schutzhaft genommen. immer auf die kleinen dicken, kennen wir doch…   (-;

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das meiste fällt daneben… / foto:parcelpanic

aber um mal wieder halbwegs in die richtung zu kommen. im laufe der zeit gesellen sich noch zwei seiner kollegen dazu. vielleicht hätte KHK L. [name geändert] noch anmerken sollen, ich sei zivilist. so betreibt man smalltalk, schmunzelt über alltagsgeschichtchen. da fragt mich einer dieser kriminelle kriminalen doch tatsächlich nach einer Demo in meiner unmittelbaren nachbarschaft?!?

ich vermute, da sind mir die gesichtszüge etwas entglitten. um das zu überspielen gleich eine breitseite? nein, natürlich könne ich ihn nicht zitieren, war die antwort. hm, wie… interviewanfrage? für wen ich die den haben wollte… *pfffft*

ich schlage ja nicht gerne vorteile daraus, jemanden zu kennen. aber nachdem der erste sein highend-handy mit dem namen jenes berühmt berüchtigten formats gefüttert hatte, der (übrigens nebenbei bemerkt gutgemachten) startseite ansichtig wurde und die verbindung zum investigativen und unabhängigen Journalismus geschaffen war, erst recht nichts offiziell. also nicht irgendein forentroll oder BlogKasper da…

wir haben dann ein wenig zusammen gelacht, wie klein die welt doch sei, fast ein dorf… und, noch viel weniger zu glauben, fragt er mit dem triefenden blick eines alternden Schimanski: „hast Du ne ahnung, was es mit diesem spielplatz auf sich hat?“ [… stille…] ich wollte mir schon ein loch im boden wünschen, welches mich aus der surrealen situation halt einfach in die nächste schleudert, 2110 z.b., dem jahr wo der aufgetaute Adolf wieder vorturner werden will. welcher auch immer, … während sich zeitgleich ein ei-dingens-telefon aufmerksamkeitsheischend meldete. immer gut, wenn menschen wichtig sind…

IMG_1263(1)als ich mich wieder halbwegs beruhigt hatte (die schnappatmung zurück und der blutdruck wieder runter gegangen waren, kurz durchgeatmet und die gesichtszüge geglättet) und sein telefonat beendet war, haben wir das tänzchen erneut begonnen. und wenn die sich dann noch erkundigen wollen, statt einem infos geben zu können, fängt einem diese art von „rechtsfindung“ fast schon wieder an spass zu machen. und man fängt an zu zweifeln, ob Richter Alexander Hold nicht aus dem echten leben gegriffen ist…

kern der frage war eine vermeindliche Demo zum thema „Stalking & Mobbing“ an eben jenem strässlein mit dem spielplatz und der vorgeschichtchen um ein opfer, welches sich allzu gerne selbst dazu macht. das keines wäre, würde „es“ nicht quasi mit seinem handeln und einer grosspackung handschuhen fast nur als aufforderung zum duellieren verstanden werden können. man glaubt diese abstrusen begebenheiten nicht, wenn man sie selbst nicht erlebt hat… was sich da geleistet wird, würde auf das reale leben umgerechnet am tresen einer x-beliebigen kneipe etwa zwei schneidezähne kosten. wer mag, probiert es im selbstversuch und berichtet darüber?

es geht auch keiner hin, schubst ein RockerMoped um, sieht zu wie es die anderen ClubSchüsseln dominomässig in zeitlupe fallen lässt und merkt dann trocken an, ob es sein könnte, dass die wohl zu dicht zusammen gestanden hätten?

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„… zwei Dinge in mir …“ / foto: parcelpanic

und wenn, wie es den anschein macht: wen wundert es, welche reaktion das hervor ruft und das es das tut?

… eben.

aber mal wieder zurück zu dem, was ich nicht glauben kann. in dieser beschaulichen strasse soll am kommenden Wochenende eine Demo stattfinden. was mich schockiert, Sie sehen mich quasi als zerrissenheit in mir selbst. das hat er nicht verdient! – diese aufmerksamkeit! man sieht schon in grossflächigen lettern das ergebnis, eines wie beim Hornberger Schiessen:

„Kein Gewinner, aber eine Unmenge Verlierer!“

wenn tatsächlich nur mehr als drei personen zu dieser Demo kommen, ist das für diese beschauliche strasse schon nicht mehr zu verheimlichen. irgendwer ruft dann sicher die Polizei, was sicher noch ein paar leutchen an die fenster holt… vielleicht hat dann noch jemand ein megaphon dabei mit „tatü-tata“ und schon ist da sicher mehr los, als beim Rosenmontagszug, wenn der da auch nicht längs humpelt… gut das in der strasse sowieso die geschäftsräume einer grossen mediengruppe beheimatet ist. wir werden sicher erfahren, was da los war. und es spart die 360° gucker mindestens die spesen plus einen übertragungswagen, den man zu wichtigeren terminen planen könnte… als der Demo halt.

„wenigstens gibt es den spass für alle beteiligten nicht ganz umsonst?“

  … könnte man nun anmerken, wäre man fbDaumen09sich seiner reinen weste bewusst. ich lasse das lieber. bestenfalls entfleucht mir einer dieser unverfänglichen standartsätze, die schon auf der zunge liegen, ehe das gehörte nicht nur kaum vernommen wurde, sondern dann auch (oder endlich) angekommen ist und verstanden wurde, wie „umsonst ist nicht mal der tod. den bezahlt man mit dem leben,“ oder „umsonst? nein, aber vergebens!“

geschenkt!

in dem sinne: make my day Glück Auf!

und musik ab!

oh, keine elektromucke?

smilie_wakööönkommt vor. es ist nicht von der gesamtkomposition her DER track der doppel-LP, da kann man wahrlich streiten. die soli, die geboten werden machen aus dem ding aber einen all-time-favorite. gehört zu den 100 tunes, die man in seinem leben gehört haben sollte…  (-;

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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