Sendepause – „gegen das vergessen“

Zur geschätzten Beachtung

Sendepause bis 21.01.2013

„warum der termin? warum nicht mit ins horn blasen?“

am 21.01.2013 wird der Rat der Stadt Duisburg mal wieder zum „wackeldackeltreffen“ auflaufen, einem dauerabnicken von TagesOrdnungsPunkten (Liste siehe [HIER]) , u.a. auch TOP 18: Sachstand zur „Loveparade-Gedenkstätte“ (13-0035)

zitat: Goethe / montage: parcelpanic

zitat: Goethe / montage: parcelpanic

beginnend mit der frage, ob es sich bei dem gesprächsabbruch um einen endgültigen „Sachstand“ handelt, führt jede weitere diskussion in der öffentlichkeit ohne die klare bekundung derjenigen, die man glaubt zu unterstützen sowieso ins leere. im hintergrund ist es wieder mal eines der themen schlechthin. wo war bisher die öffentlichkeit. und warum war Sie da, wo sie war – bzw nicht? und schon dreht sich wieder alles um sich selbst und verfällt scheinbar in eine routine. meins – deins, unser – euer, wir – ihr, usw usf … oder anders gesagt geschrieben: der weg aus einem ewigen gegeneinander (zumindest für die sache) zu einem miteinander, sowas ist die letzten zumindest 18 monate völlig ausserhalb jeglicher wahrscheinlichkeit gerückt. solche wünsche hatten bisher den brennwert von segelfliegersprit und waren damit bestenfalls noch warme luft. ohne die frage an wem es liegt, lag oder zukünftig liegen wird. geschenkt?

es ist auch die ewige frage nicht nur derjenigen, die zwar zu allem auch eine meinung haben (je nach jahreszeit und befinden z.b.), aber selbst nie aktiv waren (wenn man alle nicht-vor-ort-aktivitäten mal abzieht): „du machst das doch aus reinem egoismus?“ wahlweise auch langeweile, selbstherrlichkeit oder gefühlten 100 genauso blöden mutmassungen. zum geschätzten 1.234 mal: nein. ich glaube nur das richtige zu tun, tun zu wollen oder getan zu haben. wie auch immer… konsequent dem folgend, was ich für richtig halte/hielt.

Alter Güterbahnhof (2009) / foto: parcelpanic

Alter Güterbahnhof (2009) / foto: parcelpanic

konsequenz heisst notfalls auch unbequeme dinge tun oder/und zum eigenen nachteil handeln. wer für etwas eintritt, solange es nur zu seinem eigenen vorteil gereicht und bei einem wechsel der verhältnisse gleich mit wehenden fahnen mal auf der einen, mal auf der anderen seite für aufruhr sorgt, dient sich – niemals (nicht) der sache?

was also trieb mich an? man weiss es nicht und ich auch nicht immer, in der retro. eines der wenigen dinge, die ich wirklich sicher weiss, ist die tatsache, so etwas dürfe NIE wieder passieren. mit nie meine ich eine zeitspanne, die etwa so lang ist, bis der planet endlich den menschen ausspuckt. auch deswegen habe ich mich anfangs mehr und mit den entwicklungen der letzten monate weniger für die Gedenkstätte am ort des geschehens stark gemacht. ich bleibe befürworter. zumindest einer würdigen lösung…

ein weiterer antrieb? ich wollte am 24.07.2010 auch unbedingt zur Loveparade. wir waren eine kleine, wild entschlossene truppe, gut ein dutzend. und ich möchte mir nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn wir nicht rechtzeitig umgekehrt wären. wir sind u.a. nicht weiter gegangen, weil ich den „Alten Güterbahnhof“ seit 2004 unregelmässig begangen habe, mit den begebenheiten des zu- und abwegs vertraut war und mir die situation auf dem zuweg zu unübersichtlich war, um nicht das wort chaotisch zu gebrauchen. wenn man als Duisburger nicht mehr weiss, wie man an einen ort kommt, den man vom HBF aus sieht, wie muss das für ortsunkundige gewirkt haben?

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wo Floats fuhren / foto: parcelpanic (2012)

ich war am 24.07.2010 vater, lebenspartner, kollege, freund und möchte mir auch nicht vorstellen, nur einen dieser menschen in meiner begleitung verloren zu haben. auf einer veranstaltung, die als sowas wie genehmigt galt und der der OB bescheinigte, sie sei auf ein risikominimum reduziert. quasi nicht mehr, als wenn man vor die haustür tritt. nicht einmal meinem ärgsten feind würde ich so eine situation an den hals wünschen…

nur am rande: wenn Sie wegen dem, was ich über „Baustellen Kurt“ Krieger schreibe glauben, ich hätte unabhängig von den verhandlungen um die zukünftige (?) ständige (?) gedenkstätte (!) etwas gegen ihn: das würde sich relativieren. hätte ich mich nicht noch im sinne der sache eingebremst (bremsen lassen). der MöbelMagnat, -mogul oder wie immer man es auch nennen will steht für mich auf derselben stufe wie der PrügelPinkelPrinz Ernst August zu Hannover (siehe Öffentliches Leben) , nur um ein gemässigtes beispiel zu nennen. aber damit fallen wir wieder dem beginnenden bodenfrost anheim – und driften ab.

der umgang bisher seitens derer, die von sich und anderen gerne als die ultimativen verhandlungpartner und alleinberechtigten interessensvertreter gesehen werden, mit dem, was man als öffentliche information derer, die sich abseits der vertretungen für das thema engagiert haben und die nicht durch vitamin B zugang zum (vermeindlichen) stand der dinge haben – ein stilles smiley_2darfste_garnicht_drüberdauerbrennerthema mit potential die energiekrise zu lösen. weit über die steigenden bedürfnisse hinaus?

der langen rede wirrer sinn:

dieser kleine schmuddelige TrashBlog (auf der schneide zu genie und wahnsinn?) befindet sich bis mindestens zum 21.01.2013 in Sendepause – also etwa ende der wackeldackelshow und dem Waldorf&Stadlerauftritt mit einem der üblichen weiteren verdächtigen, die sich dort meist einfinden (gründung stammtisch RH? [memo])  in Sendepause.

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Blick aus dem „Häuschen“ / foto: parcelpanic (2012)

der Blog wird bis dahin mit keinen weiteren wortbeiträgen oder links zu artikel „echter“ medien gefüllt. hintergrund? eine schnittmenge aus trotz, vermeindlicher erkenntnis, der vermutung etwas unprobiert zu lassen, einem abgabetermin für etwas persönlich nicht belangloses und der nachfrage bei sprichwörtern auf ihre zuverlässigkeit – in dem fall: „der klügere gibt solange nach, bis er der dumme ist“. nur anders… etwa: „der dumme macht solange mit, bis er schlau wird.„oder so ähnlich?

auch harmlose beiträge auf dieser unbeachteten randerscheinung des weiten www, mit seiner tiefgründigkeit und seinem allumfassenden wissen, vermögen energien sich zu verpuffen lassen. (und die glühlampe wurde verboten?) es ist ein umgekehrtes perpetuum mobile – etwas vernichtet quasi energien, die zur eigenen gewinnung nötig wären. das lenkt unnötig ab. weniger scheint mehr. zumindest bei mir, andere „Sendeanstalten“ wie WAZ, RP oder so dürften ruhig etwas mehr, stichwort PK Kleiner Prinz …

weil jede hoffnung dahin ist, die – eigentlich in eine richtung gehenden und für ein ziel stehenden – personen, vereine, interessensvertreter und die Stadt (in wessen person auch immer, nicht nur als ungeübten Moderator, sondern) als verlässlichen Fürsprecher (nicht nur in vorgesprächen) an einen tisch zu bringen, macht wenn überhaupt nur eines sinn:

sendepause

„heute ist nicht alle tage. ich komme wieder, keine frage!“ zitat: Pink Panther

in dem sinne: Glück Auf!

 

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Über parcelpanic

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