Die Hoffnung stirbt zuletzt…

… und erst wenn der allerletzte Drops gelutscht ist!

mit der formulierung der headline wäre ich noch etwas vorsichtiger geblieben, zunächst …

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DerWesten:

So wird die Loveparade-Gedenkstätte in Duisburg aussehen

07.01.2013 | 18:21 Uhr

Duisburg.  Die Stadt hat den Plan des Investors Kurt Krieger zur Loveparade-Gedenkstätte genehmigt. Oberbürgermeister Sören Link bedauerte zwar, dass man sich nicht in allen Punkten einig wurde, betonte aber, dass es keine weiteren Verhandlungen gebe werde. Die Kosten für die Gedenkstätte werden in den Millionen-Bereich gehen. […]

[…] OB Link bedauerte, dass man sich nicht in allen Punkten mit dem Investor einig wurde. „Aber wir haben eine Menge erreicht. Vieles wäre vor einem Jahr noch undenkbar gewesen.“ Als Mensch habe sich Link den Wünschen der Angehörigen moralisch verpflichtet gefühlt, als OB müsse er aber auch dafür Sorge tragen, dass er die baurechtlichen Pflichten der Stadt umsetzt und die Duisburger Freiheit entwickelt werden kann. Die Stadt habe nur als Moderator wirken können. […]

… zum Artikel …

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sieht nach Mahnmal Teil II aus oder weniger zynisch: Krieger irrt nicht das erste mal, siehe [HIER] wie die (ständige) Gedenkstätte sich einmal präsentieren wird. das ergebnis dürfte ähnlich ungewiss sein, wie die endgültige, offizielle aufklärung um den 24.07.2010?

Karl Lehr Str. - 24.09.2011 / foto: parcelpanic

Karl Lehr Str. – 24.09.2011 / foto: parcelpanic

bisher hat die tatsache, Herr Krieger sei sinngemäss mit der aussage angereist und habe diese zu beginn kundgetan, er sähe keinen sinn in den verhandlungen und er sei nur auf anraten seinen rechten Hand, Frau Metz, überhaupt zugegen, noch keinen anklang in den medien gefunden. kommt vielleicht noch… so war die weitere entwicklung der verhandlungen am Samstag sicher nicht eben zu erfolg verdammt.

nun die schuld (oder wie immer man es auch nennen mag) für einen nicht erfolgten konsens bei den weiteren beteiligten, vor allem denen, die ein berechtigtes interesse vertreten und denen kompromissbereitschaft zwar signalisiert, aber nicht zuteil wurde, zu suchen ist schon mehr als roh. wenn es auch voraussehbar war? vielleicht „rächt“ sich hier die selbst auferlegte schweigepflicht über die verhandlungen. für die breite öffentlichkeit macht das ganze nicht unbedingt ein stimmiges bild. schon garnicht, solange unterforderte „Gutmenschen“ ihren „wahrheitsdrang“ mit allen zehn stimmen im kopf ausleben und ihr gekränktes ego aufpolieren müssen… was uns vom thema wegbringt.

ohne Herrn Link absprechen zu wollen, eine ahnung zu haben, was er da in den sand zu setzten bereit ist, es dürfte nicht eben seine position als gutem moderator in solchen dingen von einer derartigen tragweite festigen.

[…] „Wir haben die Forderungen eben nicht zu einhundert Prozent erreicht.“ Der OB bezeichnete es als „unfair“, dem Investor jetzt vorzuwerfen, dass er nicht gesprächsbereit gewesen sei. Zudem würde die Stadt in eine Rolle gedrängt, die sie nicht erfüllen könne: „Wir können die Umsetzung der Forderungen nun einmal nicht erzwingen.“ […] Quelle: DerWesten

jahrestagLoPa2011 274

Jahrestag 2011 / foto: parcelpanic

Sören, bitte! nicht zu 100 %? in altes schema verfallend würde ich zynisch von einer relation der erhaltenen stimmen zu der der wahlberechtigten sinnieren und irgendwo im ganz knapp zweistelligenbereich suchen – hinterm komma. selbst mit frühreren Duisburger zahlenrelatitionen (besucherzahlen etc.) kommt man da nicht weit über …  x*3,145 = 20%?

Dein engagement seit dem 04.07.2012 in ehren, dem guten willen es allen recht machen zu wollen und z.b. dem einsatz auch mit fahrten ins Niedersächsische zu ungünstigsten terminen tribut gezollt: der Kurt ist auch nicht eben das, was man unter dem fair-play-anwärter versteht. nur das wir uns nicht falsch verstehen. Baustellen Kurt ist nicht MuckiBuden Rainer, da dürften wir konform gehen? der Schweisstreiber hätte dem SpannplattenMogul einen weiteren anreiz geben können, sich seiner moralischen verantwortung nicht nur medienwirksam in worten bekennend. ihm, dem InvestKrieger, ist in keinster weise im zusammenhang (mit der anscheinend nicht genehmigungsfähigen) Loveparade und der resultierenden katastrophe irgendein vorwurf zu machen. er hat nicht den „Spirit der Loveparade“ ge- oder verkauft…

Karl Lehr Str. - 25.07.2011 / foto: parcelpanic

Karl Lehr Str. – 25.07.2011 / foto: parcelpanic

aber spätestens seit dem 24.07.2010 sollte dem mann klar gewesen sein, was diese bürde bedeuten kann. Baustellen Kurt hätte die chance gehabt, den gönner zu geben, den er dem vernehmen nach noch am 04.07.2012 bereit war zu geben.

ich spreche mich hiermit auch noch einmal klar aus, kein mitglied irgendeiner interessensvertretung zu sein. Onkel Kurt stehe ich unabhängig von der Gedenkstätte (mögl. einer würdigen im sinne der Angehörigen, Betroffenen,…) kritisch gegenüber. nicht weil er wie andere, eher grenzwertige grenznahe von der anderen seite des zonenrandgebietes kämen und nicht wie der MöbelMogul nachweislich einige hundert mille sein Privatvermögen (!) nennen könnte… dem glaub ich das! der Herr Krieger hat nur dem anschein nach ein problem, wenn nicht alles so läuft, wie er sich das vorstellt. ist er halt nicht gewöhnt, wenn ihm sonst vermutlich andere stadtväter tief gebückt entgegenkommen. man weiss es nicht…

hier stösst man auch an die stelle, wo die frage auftaucht, wie gewollt in Duisburg Bürgerengagement wirklich ist. bisher waren solche bemühungen zwar immer mit dem wohlwollen zumindest teilen des Rates gesegnet, aber nicht selten auch schon vorm ergebnis der abfrage eines engagements entschieden. ein bekenntnis zu etwas und dessen umsetzung sehen anders aus…

das letzte wort um die umsetzung der (ständigen) Gedenkstätte ist sicher noch lange nicht gesprochen. das entspricht bestensfalls der wunschträume von BaustellenKurt und den fähnchenschwenkern, die mal hinterm Adolf, mal hinterm Sören, aber auch hinter Kurt hinterherwedeln?

in dem sinne: Mast und Schotbruch!

p.s.: geneigte/r Betrachter/In, vertrauen Sie nicht auf eine einzelne stimme, die nun wieder die kommentarbereiche der lokalen medien mit etlichen nicks mit meinung zu versorgen versucht. so wie diese person es scheint, könnten Sie auch enttäuscht werden, wenn Sie die hohle frucht erkennen… oder das fähnchen, welches u.a. hier noch begeistert Like drückte…

den unrichtig dargestellten inhalte darf man getrost ruhig entgegen sehen, sie erfüllen auch erwartungen. wenn ein „Baustellen Kurt“ Krieger sicher gerne auch einen sündenbock zum abreagieren präsentiert bekommt: selbst der wird quellen solcher „petzen“ sehr kritisch beäugen.

wetten?  (-;

 

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Über parcelpanic

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