Wenn „gutes Recht“ richtig teuer wird…

… aber das Papier nicht wert ist, auf das es gedruckt wurde.

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DerWesten:

Loveparade-Gutachten kostete Stadt Duisburg 637.000 Euro

18.12.2012 | 22:00 Uhr

Duisburg.  Das Loveparade-Gutachten der Düsseldorfer Kanzlei Heuking und Partner hat die Stadt Duisburg noch mehr Geld gekostet, als bis jetzt bekannt war. Auf Nachfrage hat die Verwaltung nun sämtliche Kosten für das Mandat offengelegt. Insgesamt zahlte Duisburg für das Mandat 637.000 Euro. […]

[…] Auf Nachfrage der WAZ-Mediengruppe hat die Stadt nun sämtliche Kosten für das Mandat offengelegt. Insofern ist im Rathaus mit dem neuen Oberbürgermeister offenbar eine Kehrtwende erfolgt: Denn bis vor einem Jahr wollte die Stadtspitze einen Mantel des Schweigens um die Kosten für das Gutachten hüllen und lieferte sich dazu auch einen kernigen Briefwechsel mit dem NRW-Datenschutzbeauftragten. Ans Licht kamen die Kosten damals nur durch eine Buchungspanne. […]

… zum Artikel …

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jahrestagLoPa2011 208

Erster Jahrestag – TunnelLeuchten / foto: parcelpanic

da wird sich der panische Forscher und Stauologe Schreckenberg aber ärgern, nicht im zweitstudium medizin studiert zu haben und sich auf dem wege vielleicht noch in den allerwertesten beissen zu können – wo er doch mit 20.000€ abgespeist wurde… auf der anderen seite hat er mit dem ganzen bildmaterial auch einen volltreffer gelandet, was seine Hobbyforschung angeht?

 

eine eisbergspitze, viel mehr scheint das sümmchen für eben jenes gefälligkeitschlechtachten nicht zu sein, wenn in den letzten fünf jahren durchschnittlich per anno für 4.400.000 € (viermillionenvierhunderttausend €uronen) etwas bezahlt wurde, dessen wert hoffentlich nicht ähnlich erkauft wurde und sich am ende als eine art Kujausches Meisterwerk entpuppt… oder ein grossteil der gelder in eine richtung wanderte? warum soll in anderen bereichen nicht ähnlich freizügig gewirtschaftet worden sein, wie bei der behörde, wo man auch sein fahrzeug zulässt? man weiss es nicht…

hilft auch gegen Verantwortlichkeit! / montage: parcelpanic

hilft auch gegen Verantwortlichkeit! / montage: parcelpanic

was man weiss: nichts. es ist nichts passiert, kein stück vorwärts gegangen und nach fast 29 monate gibt es niemanden, der verantwortlich ist. weder von amtswegen, noch juristisch. der einzige, der angedeutet hat, er könne sich moralisch einen vorwurf machen ist der veranstalter. der wiederum ist nicht unter den beschuldigten der Staatsanwaltschaft. ebenso keiner derjenigen, die das event „politisch gewollt“ haben und es auf teufel komm raus durchgepeitscht haben. koste es was es wolle?

so gesehen ist das geld, welches an anderer stelle nun nicht nochmal ausgegeben werden kann ja „gut“ angelegt… bei dem ganzen irrsinn möchte man sich in das geistige geschunkel mit einhängen und anmerken, es sei ja wenigstens gut, wenn die Stadt das zahlt.

und nicht wieder der steuerzahler…smilie_wut_027

 

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Über parcelpanic

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