Lesetipp

Gestern noch ein König…

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KölnischeRundschau:

 

Ruhrgebiet will der Armut entkommen

Erstellt 11.12.2012

 

Die Villa Hügel in Essen oder das prächtige Rathaus in Duisburg: Das Ruhrgebiet war bis in die 50er Jahre eine der reichsten Regionen Deutschlands. Heute gleicht vor allem der Norden einem Armenhaus. Der Strukturwandel hin zu einer modernen Wissensgesellschaft ist hart. Von Rolf Schraa […]

[…] Die Region zerfällt in zwei Hälften mit der Autobahn A 40 zwischen Duisburg und Dortmund als „Sozialäquator“. Im Norden gibt es Stadtviertel an der Verwahrlosungsgrenze mit Dauerarbeitslosigkeit, massiven Integrationsproblemen und zugeklebten Fenstern. Im Süden etwa rund um den Essener Baldeneysee sind Kaltmieten weit jenseits der 1000-Euro-Grenze normal. In Bochum-Stahlhausen (Nord) gehen nur 20 Prozent der Grundschulabsolventen aufs Gymnasium, ein paar Kilometer entfernt in Bochum-Stiepel (Süd) sind es 80 Prozent. […]

 

… zum Artikel …

 

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Schwarz zu Blau / foto: parcelpanic

hat man sich früher als Ostwestfale noch über diese bilder von aneinander grenzenden oberen-10.000.-siedlungen an slums in beispielsweise Südamerika gewundert, sind solche heute als WahlRuhrgebietler greifbar, quasi vor der eigenen haustür. gut, ein paar kleine unterschiede lassen sich da schon noch ausmachen.

das politische system, als beispiel. die meisten anderen gebiete mit solchen sozialgräben nennen sich dabei nicht Demokratie und die menschen hätten nicht mal die möglichkeiten ohne gefahr für ihr leben und vielleicht das der familie etwas daran ändern zu wollen. was allerdings passieren kann, wenn man von diesen rechten gebrauch macht, zeigt sich besonders derzeit in Spanien: behördenwillkür und massive menschenrechtsverletzungen. und Deutschland schaut wie immer vom sofa aus zu…

es lässt sich dabei seine meinung bilden und fein säuberlich smiley_2012_12_12-01_28auseinanderdividieren, bis auf den kleinsten nenner und noch in den schnittmengen. so genügt nicht mehr die trennung nach z.b. in- und ausländer, wenn man noch nach religion und bruttosozialprodukt selektieren kann.

und den letzten beissen die hunde…

in dem sinne: Glück Auf!

und musik ab:

 
 
[…] diese welt ist aus plastik,
die augen dieser menschen sind quadratisch.
ich alleine bin verloren,
ich seh wohin mein auge reicht nur kleinkarierte formen […]
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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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