Endlich der erste Schnee!

Warum eine Geißel zur Wohltat werden kann

01.12.2012, Duisburg City, ca 19:30 Uhr

wer sich heute noch als raucher die gesundheit ruinieren will, kann dazu fast schon auf den glimmstengel verzichten. vorausgesetzt man wohnt nicht in einem dieser RuhrPsychotopen wie Duisburg mag es sinn machen, den schädlichen rauch des tabak mit frischluft zu vermischen.

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Raucherpause? / foto: parcelpanic

dabei vernachlässigen wir einmal, die nichtraucher hätten ein anrecht auf eine rauchfreie atmo im lokal, mit dererlei nebensächlichkeiten lockt man keinen mehr hinterm ofen vor. wer in Duisburg vor die tür tritt erwartet aber auch keine frische luft, womit eine doppelgefährdung durchaus in den bereich der möglichkeiten rückt. worum es aber auch garnicht geht…

vor der tür des lokals mit den gerichten eines €uropartners, dessen finanzkraft eher als desaströs zu bezeichnen wäre, der randzonenbereich des Weihnachtsmarkt. dazu ein nieselregen, der gefühlt schon 72 std. niederrieseln zu scheint, einzig geeignet für schöne nachtaufnahmen mit spiegeleffekten. wenn es denn mal aufhört… der wunsch wird nicht in gänze erfüllt, als sich die konsistenz dessen, was da zu boden fällt zu ändern scheint. schnee!

„ich mag es, wenn es schneit!“

einige derer, die mich in person besser kennen, werden sich die augen reiben mit der deutlichen frage auf der stirn „Hä? Watt?“ geschuldet ist diese ungläubige reaktion der tatsache, ich sei nicht eben ein freund von temperaturen unter + 20 °C, nach sonnenuntergang versteht sich.

CI? / foto: parcelpanic

CI? / foto: parcelpanic

ebenso kann ich mich an niederschlägen im allgemeinen nicht sonderlich gut anfreunden, da nutzt es auch nichts, wenn es im Sommer ehr warm regnet? deswegen mag es befremdlich klingen, wenn ich u.a. aus solchen gründen sowas von mir gebe. ein erklärungsversuch:

im gegensatz zu regen, der meist sehr transparent daher kommt, verfügt schnee über die herrliche eigenschaft jedwede szenerie mit diesem unvergleichlichen deckmantel zu verhüllen, der dem tristen graubraun und dunkelgrau mit seiner pracht eine unifarbene ummantelung schenkt, die jedem elend sein gesicht nimmt. mit seiner vergänglichkeit visualisiert der schnee ein wenig das dünne eis, über die man die kuh treibt, die soziale gerechtigkeit heisst. besonders in den letzten beiden wintern konnte man diesen wandel von der unberührten weissen flocke über die langsam graubraun werdende matschige masse zum hochwasser beobachten. (sehr real-istisch)

derzeit verbringe ich viel zeit an der frischen luft. nein, nicht ohne Obdach, danke. nein, auch kein training, ist aber auch ohne belang. schon aus dem grund viel draussen zu sein, sollte ich also sowas nicht sagen. anderseits sind bedingungen wie in unseren breitengraden ein spaziergang gegen das, was sich menschen antun, die z.b. ihr geld mit fischen verdienen. in der Beringsee im Winter als beispiel. der gedanke daran lässt sogar angefrostet körperenden wieder als fast körperwarm erscheinen. es ist der innere schweinehund, der da seinen platz im rudel lernen muss   (-;

die schöne seite des wetters / foto: parcelpanic

die schöne seite des wetters / foto: parcelpanic

positiv denken heisst wohl auch, immer den versuch zu machen das positive in, an oder um allem zu sehen. das es, wenn es regnet beim laufen nicht so staubt, z.b.? oder das meiste des niederschlag ja auch daneben fällt? oder wenn der schnee erst gefallen ist, zumindest die optik für ein wohlgefühl sorgen kann. … das ist dieser schmale grat zwischen motivaton und schönfärberei zum selbstbetrug …

wenn böswillige und – so sagt man auch – intrigante, vermutlich gespaltene zungen gerne arbeitslosigkeit als makel nutzen, wenn sie anderen mal wieder sinnbefreit eins überziehen müssen und damit jenen bei anderen angelegten kodex mal wieder mit beiden füssen selbst weit übertreten, müssen sie mit ihrem dreckwerfen nicht immer auch richtig liegen. dem sollte man keinesfalls aufmerksamkeit zuteil werden lassen, was diese zeile auch wieder ad absurdum führt.

und kein schnee in sicht, der endlich auch liegen bleibt…  (-;

dafür: musik ab!

¡ echte männer tanzen übrigens nicht !

ein auszug des elektronisch-musikalischen wahnsinn von Mashup-Germany findet sich u.a. [HIER]

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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