Baut €uch Bunker

… bloß nicht in dieser Gegend!

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→ W A R N H I N W E I S ←

dieser beitrag könnte ironische, sarkastische oder/und zynische inhalte darstellen, welche geeignet sein könnten sensibele gemüter zu verstören. beachten Sie, es könne sich um bewusste fehlleitung oder/und überzeichen eines bildes handeln oder ich das ganze gar nicht mal ernst meinen. bitte nutzen Sie die „Zurück“-funktion Ihres browsers, wenn Sie zweifel hegen oder/und sich überfordert fühlen. für entstandene schäden durch nicht-beachtung ist der nutzer selbst verantwortlich.

(I LOVE YOU ALL!)

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DieWelt:

Armutsquote in Duisburg und Dortmund „dramatisch”

In den Großstädten ist der Anteil der Menschen, die unter der Armutsschwelle liegen, deutlich höher als auf dem Land. Besonders dramatisch entwickelt sich die Lage in zwei westdeutschen Städten.
Armut Flaschensammler
 
Foto: pa/Julian Strate/dpa  Ein älterer Mann durchsucht in der Dortmunder Innenstadt Mülleimer nach Pfandflaschen. In Dortmund ist die Armutsentwicklung dramatisch
 

In den deutschen Großstädten gibt es deutlich mehr Armut als im Rest der Republik. Zwischen 2005 und 2011 stieg die Armutsquote in den 15 größten Städten im Schnitt von 17,5 auf 19,6 Prozent, wie eine Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung zeigt. […]

[…] Die Entwicklung in Dortmund und Duisburg werten die Autoren der Studie als „dramatisch“. In beiden Städten sei die Armutsquote zwischen 2005 und 2011 jeweils um etwa ein Drittel auf gut 24 und 23,5 Prozent gestiegen. In Duisburg verarme die „Stadt als Ganzes“, heißt es in der Studie. […]

… zum Artikel …

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um einen flachwitz vorweg abzufeuern: Duisburg ist so arm, die haben nicht mal eigene richtige Nazis…

Alles so schön bunt… / foto: parcelpanic

in der stadt müssen unterforderte „NachrichtenPortale“ sich sogar selbst welche konstruieren. mit eigenen selbstkommentaren unter verschiedenen nicks und dem ganzen nebelkerzenspektakel. da werden zur not auch ganz, ganz alte schinken ausgegraben und an ihren haaren herbeigezogen. es darf auch ruhig von einem anderen aas sein, hauptsache es hatte schon mehrfach geburtstag. wenn man solche energien dazu bekäme, etwas für eine für alle bessere welt zu tun…

bevor es ausartet: man braucht derzeit zu meldungen bzgl. Duisburg keine grosse mühe zu geben, wenn man sie lesen will. wenn nicht, steht man etwas auf dem schlauch, bei der menge. die kleine SchmuddelMetroPole an der aussenkante des ehemaligen triebmotors des Ruhrgebiets im zonenrandgebiet zum land der undurchsichtigen investoren macht sich bekannt, zeigt sich in der welt. mit einem ähnliche durchschlagenden wie ungebrochenem medialen „erfolg“ seit über 27 monaten. es prägt sich ein weiteres bild, dass ungefragt im hinterkopf aufblitzt, wenn die rede auf Duisburg kommt.

so lautet der titel eines TAZ Artikel

„Die müssen weg, fertig“ [1]

und zusammen mit dem aus dem zusammenhang gerissenen zitat

[…] „Sie müssen wissen, hier sind Zigeuner hingezogen. Die klauen einfach alles.“ Im Hinterhof einer Tankstelle prostituierten sich am Abend „sehr junge Mädchen“, klagt er – und präsentiert dann weitere antiziganistische Vorurteile: „Deutsche Kinder“ seien von Roma entführt worden, behauptet er. […]

laufe ich schon wieder auf ganz dünnem eis. derzeit scheint es gross in mode zu sein, statt sich mit dem problem selbst zu beschäftigen, erst mal möglichst viele, die es zumindest im ansatz tun, mit einem nazi-brandzeichen prophylaktisch zu überziehen. zur sicherheit. besser einmal mehr, als einmal zu wenig, zumal es für die statistik gut sein soll…

und dann das:

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DerWesten:

Vermieter setzt Roma vor die Tür

14.11.2012 | 17:55 Uhr

Hausbesitzer Branko Baresic will „Problemhaus“ In den Peschen schrittweise leerziehen: „Lieber auf Mieteinnahmen verzichten, als weiter Ärger am Hals haben.“

In die Nachbarschaft des Bergheimer „Problemhauses“ In den Peschen könnte zum Jahresende Ruhe einkehren. Eigentümer Branko Baresic kündigte auf Nachfrage der Redaktion an, er habe die Hausverwaltung angewiesen, das Haus schrittweise leerzuziehen, erste Kündigungen seien bereits unterwegs. Baresic: „Lieber verzichte ich auf die Mieteinnahmen, als dass ich weiter diesen Ärger am Hals habe.“

… zum Artikel …

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aber um auch was positives finden zu wollen: ein tolles beispiel! wenn sich mehr tapfere vermieter finden, könnten auch andere schrottimmobilien so ihre abrisskosten/totalsanierung finanzieren? wir werden erfahren, wo. wetten?

um so zynisch zu bleiben: das kennen die ja! von da wo sie herkommen. da wollte sie auch keiner? und bei der entwicklung derzeit fragt man sich, was ihnen diesmal hier angeboten wird, als „ausgleich“. ein besuch beim neuen obermüllkutscher für baumaterial, wie in der heimat? die nächste abrissbude zu überzogenen preisen?

Auch schön bunt… / foto: parcelpanic

und um ein wenig abzudiften, durchatmen und um auf die headline ein wort zu verlieren. ja, ein bischen provokation, ich gebe es zu. nicht weil es sonst sowieso keiner liest [*gääähn- wahyne?*], eher als eigene steilvorlage, falls mir unterwegs doch nichts mehr einfällt, mit dem sich die welt da draussen langweilen liesse…  (-;  es macht wenig sinn, sich hier eingraben zu wollen. irgendwann muss man aus der als sicherer geglaubten lösung raus… und dann hier??? wenn die hölle losbricht, baut €uro Eure bunker – aber woanders, wo sich ein überleben lohnt?

es hat so ein bischen was von endzeitstimmung für arme. nicht umsonst – und schon garnicht vergebens – halten Duisburger drehlocations eher nicht einzug in die heileweltproduktionen; schon garnicht bei so feinsinniger begleitung gewisser Ratsdamen und dem unerbitterlichen TV-dingens. aber eine ganz andere geschichte…

Duisburgs zuwanderungsproblem wird zu mehr als nur der fragen wie, wieviele, welche, woher oder ähnlichem. Duisburg bekommt derzeit die hässliche maske übergezogen, weil die probleme nicht gelöst werden oder lösungen dazu teilweise von einer tiefen kluft zum real extistierenden multikulti zeugen. schicke soviners aus aller welt? gerne. aber die leute bitte nicht als nachbarn!

um noch einmal für etwas zukunftsweisendes werbung zu machen: schnellentschlossene bekommen vielleicht noch ein shirt der neusten Radio Duisburg Edition „1er von 500.000“ – kurz nachdenken – von wievielen, bitte? am 31. Dezember 2011 sollen es 488.005 menschen gewesen sein, tendenz: seit jahren fallend – 2001: 512.030, 1991: 537.441 … (vgl.: Wikipedia) wenn das so weiter geht, ist in nicht mal 200 jahren der letzte gefragt – um das licht auszumachen!

da wird schon was hinter der aktion stehen. die wissen mehr! um die halbe mille peoples auf den zähler zu bekommen, scheint der richtige weg eingeschlagen zu sein – und alles friedensnobeldingensträger. wie war das bei der WM noch? zu gast bei freunden? … da bleibt einem das herzlich willkommen schon mal im halse stecken, wenn man sieht, wie menschen zu problemenen gemacht werden und in der suppe stehen gelassen werden, die sie dann auch noch selbst auslöffeln sollen.

die shirts sind schon ne gute idee, an sich. damit auch klar wird zu welcher der gruppe man in der halben mille anzusiedeln ist, bekommen alle ne farbe – oder so. also ich freue mich schon auf die zwangsläufig irgendwann folgende Daunenjacke in der edition – damit Duisburg sich warm anziehen kann…

und Musik ab …

als wiederholte anmerkung: Sie sollten diesen tune vorzugsweise in der möglichst lautest, aber nicht gesundheitsschädlichen lautstärke hören – oder spass haben, aber dann auch mit richtig, richtig bass!  (-;

schade, ich kann garnicht selbst hören, wie geeignet meine hohle birne als lautsprecher wäre…

p.s.: @ Dr. W.J.: der hinweis, oben … war OK so?   (-;

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quellen:

[1] taz.de: „Die müssen weg, fertig“ – 13.11.2012

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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Eine Antwort zu Baut €uch Bunker

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