LuxusProbleme

Duisburg hat nun endlich auch ein echtes, wirklich wichtiges Problem. Geld? Arbeit? Zuwanderung? Weit gefehlt… (Aber auch die Lösung dazu!)

Der Westen:

Duisburger erstattet Anzeige wegen Händler-Kärtchen am Auto

08.11.2012 | 17:44 Uhr

Duisburg.   Sie klemmen hinter dem Scheibenwischer oder an der Seitenscheibe des Autos – kleine, bunte Kärtchen von Gebrauchtwarenhändlern. Was viele Autofahrer nicht wissen: Ohne Sondergenehmigung ist das Verteilen der Werbekarten im öffentlichen Raum verboten. Ein Duisburger hat daher nun Anzeige erstattet.

Der Duisburger Friedel Kaufhold spricht von einer Unsitte und Frechheit. Und nicht nur er ärgert sich. Viele Autofahrer sind genervt, wenn sie mal wieder ein kleines Kärtchen hinter dem Scheibenwischer oder an der Seitenscheibe vorfinden. Sie sind von x-beliebigen Händlern, die ihr Interesse am Kauf des jeweiligen Wagens bekunden. […]

[…] Er beruft sich dabei auf ein Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Düsseldorf, das das Befestigen von Karten mit Werbeaufdrucken solcher Gebrauchtwagenhändler im öffentlichen Raum ohne Sondernutzungsgenehmigung verbietet. In diesem OLG-Fall war gegen einen Händler eine Geldbuße in Höhe von 200 Euro verhängt worden.

Bei der Stadt sind bisher keine Anzeigen bekannt. […]

… zum Artikel …

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vom sinn her ähnlich interessant wie „Sack-Reis-Kipprate“ in China. grundsätzlich erst einmal jeden anzeigen, zumindest hat die Polizei / Staatsanwaltschaft und die Stadt dann was zu tun.

nämlich erst einmal zu prüfen, ob denn eine genehmigung vorlag. und dann schwebt mir ein ausgedehntes verfahren vor, mit ordentlich vielen zeugen und einer menge überteuerter gutachter. wenn dann mal die wichtigen probleme gelöst sind, sicher.

aber zumindest hat der gute F.K. wieder eine beschäftigung gefunden, nachdem er aus dem gezerre um die Gedenkstätte als unterstützung für K.H. fast so schnell wieder aus- wie eingestiegen ist, wobei sich weder die motivation, noch der sinn seiner aktion so genau definieren liess. man weiss es halt nicht… was man weiss: über 35 kommentare zu dem thema. da weiss man wo die schwerpunkte des interesses liegen.

interessanter aber die überlegung, die Stadt dürfe menschen erlauben mit diesen zetteln fremdes eigentum zu verschandeln? aber an die geht der Friedel sicher nicht…

(der schöne schlechtschreibfehler beim bild unten ist nicht von mir!)

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wenn Sie mal wieder ein paar €uros haben, mit denen Sie absolut nichts anfangen können, hätte ich da eine nette idee:

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DieWelt:

Russe will Hitlers Geburtshaus abreißen

67 Jahre nach dem Sieg über Nazi-Deutschland will ein russischer Politiker einen weiteren Erfolg erringen: Er will für zwei Millionen Euro Hitlers Geburtshaus in Österreich kaufen – und abreißen.

Medienbericht: Russe will Geburtshaus von Adolf Hitler kaufen
Foto: dapd  Das Geburtshaus von Adolf Hitlerin Braunau am Inn
 

Der russische Abgeordnete Franz Klinzewitsch von der Regierungspartei Einiges Russland will das Geburtshaus von Adolf Hitler im österreichischen Braunau am Inn kaufen, um es dann abzureißen. Klinzewitsch wolle die für den Kauf nötige Summe von rund zwei Millionen Euro sammeln, sagte seine Sprecherin Victoria Suchowa am Mittwoch in Moskau. […]

[…] Hitlers Geburtshaus war in der Vergangenheit als Bibliothek, als Schule, als Bank und schließlich als Betreuungseinrichtung für Behinderte genutzt worden. Seine künftige Verwendung ist umstritten. […]

… zum Artikel …

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ich hätte noch vorschläge im angebot. wenn Ihnen schnell schlecht wird, lesen Sie vielleicht erst bei diesem symbol weiter

upcoming again / foto: parcelpanic

eine politische bildungsstätte vielleicht? warum nicht den Regierungssitz – oder wie das bei den Österreichern heisst? wir haben auch den Reichstag reaktiviert? ich könnte es mir aber auch als zukünftigen ständigen sitz der kommision für den FriedelNonsensPreis (oder welchen wir alle just erhalten haben) vorstellen. weiss die UNESCO eigentlich schon vom plan der Russen?

so, wo waren wir stehen gebleiben? ach, richtig. wirkliche probleme. da fällt mir glatt als zugezogenem nicht-Karnevalist der Hoppeditz ein. der hat ja nun sein grosses erwachen zur fünften jahreszeit. nachdem die letzten kürbisreste aus den vorgärten gesammelt wurde und es für weihnachtsstress (ausnahme: der handel) noch zu früh ist, was bleibt? eben…

Karneval im Ruhrgebiet? man wundert sich nur die ersten jahre, wenn einem menschen im November mit solchen eigentümlichen verkleidungen begegnen – betriebsausflug Rathaus?

vonwegen! die so kostümierten nehmen den job bier-ernst!

p.s.: um auch mal was positives ins netz zu werfen:

so schön kann der Herbst im Duisburger Süden sein

 

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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