Good Bye Wochenende

Wie die Zeit vergeht, wenn man Spaß hat…

Auf zur Wasserschlacht! / foto: parcelpanic

zugegeben, wettermässig ist das wochenende bescheiden ausgefallen. wenn auch das meiste von dem dauerregen daneben fällt, genügt der rest auch noch, um die stimmung zu trüben. das sowohl der MSV, als auch der FCR ihre spiele nicht erfolgreich zuende gebracht haben, hilft nicht eben in jubeltaumel zu verfallen. die highlights der begegnung FCR 2001 Duisburg gegen 1. FFC Frankfurt gibt es [HIER]. dazu ein verkausoffener Sonntag, der strassen und ÖPNV fast zum erliegen kommen lässt und schon freut man sich fast wieder darauf. den Montag…

viel positives lässt sich auch nicht finden, wenn man die nachrichten durchackert. die übliche ratlosigkeit mit gelegentlichen aktionismus-schnellschüssen. ein wenig mulmig war mir, als ich las, Duisburg wolle Asylbewerber in abrisshäusern des kommenden grüngürtels unterbringen. nachher reisst man die bruchbuden ab, hat aber vergessen die leutchen darüber zu unterrichten und am ende ist es wieder keiner gewesen. und verantwortlich schon mal garnicht!

wer nach einem strohhalm greifen will, könnte hier fündig werden:

DerWesten:

Was ist denn nun typisch Duisburg?

02.11.2012 | 17:31 Uhr
Was ist denn nun typisch Duisburg?
Eines der umstrittenen Themen Duisburger Stadtentwicklung: Der Häuserabriss in Bruckhausen.Die Bürgerstiftung will ab jetzt regelmäßig zu Themenkomplexenden Dialog suchen, um die Frage klären zu lassen: Was ist typisch Duisburg?Foto: Stephan Eickershoff / WAZ FotoPool
 

Duisburg. Der silbrig glänzende, moderne „Five Boats“-Blickfang im Innenhafen , daneben die fast schon marode-legendäre Dieselstraße in Bruckhausen und dazwischen die Frage „Typisch Duisburg?!“: Antworten geben soll eine neue Veranstaltungsreihe der Bürgerstiftung. […]

[…] Die Veranstaltungsreihe der Bürgerstiftung, die Geschäftsführer Manfred Berns und Petra Weis künftig etwa vierteljährlich zu unterschiedlichen Themen moderieren wollen, will weg von besserwisserischen Monologen und dem Dauer-Unterton der Nörgelei, weg von Podium hier, Plenum dort. Berns: „Es wird oft leidenschaftlich gestritten, ohne dass erkennbar ist, dass die Menschen auch miteinander sprechen. Wir wollen den Dialog zwischen den mündigen Bürger und Experten, nicht frontal, sondern so nah, dass man das Schwarze im Auge des Gegenüber sehen kann.“ […]

[…] Wie viele Stühle im Lehmbruck-Museum aufgestellt werden? Das hängt von den Anmeldungen ab, die ab sofort unter  0203/393 88 86 oder per E-Mail, info@buergerstiftung-duisburg.de, erfolgen können. […]

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infos zum termin:

Sonntag, 18. November ab 11 Uhr (Einlass 10.30 Uhr)
Lehmbruck-Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 40, 47051 Duisburg
 

auf der gästeliste: Oberbürgermeister Sören Link, Axel Funke (Multi Development), Holger Knörr, Planungsdezernent Carsten Tum u.a.

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am ende ein topf Gold / foto: parcelpanic

ein dünnes hälmchen in einer steifen brise, macht es einen ersten trüben eindruck. sicher, man wird erst sehen müssen und auch hören. mehr als ein paar salbungsvolle worte und einen mμ-starken anriss allein in einer kleinen auswahl der bestehenden probleme, vielmehr darf man auch nicht erwarten, geht man davon aus die veranstaltung sei auf einen tag ausgelegt. und das alle drei monate, etwa. wenn es hilft…

ich für meine teil freue mich besonders auf den Herrn Knörr, den mag ich nämlich. ihn halte ich in dem haufen zum einen für die einzige ehrliche haut, zum anderen höre ich ihn gerne reden. er sich vielleicht auch, aber er hat auch was zu sagen dabei. da er vermutlich mitliest: Gruß!  (-;

zurück zur idee des ganzen. diese nachdenken, es ist schon ein weg – aber nichts nachhaltiges? bestenfalls kommt es zu nicht erwarteten willensbekundungen, deren halbwertzeit derzeit rapide gegen null zu wandern scheint. ein weiteres nebelkerzenwerfen, während an anderer stelle der baum brennt? wenn man sich doch vorgeblich langsam bewusst zu werden scheint, die Politik könne die letzten dekaden ein wenig an dem vorbeigegangen sein, wessen sinn sie ist, warum um alles in der welt nicht da ansetzten, wo der hund begraben liegt? nachdenken ist schon deswegen ein nachteiliges handeln, weil es schlicht zu spät ist, sich im nachhinein einen kopp zu machen. vordenken klingt blöd, muss es aber nicht sein…

lichtblick / foto: parcelpanic

der langen rede wirrer sinn:

wenn man gleich Politik für den Bürger macht und nicht dagegen oder bestenfalls nur für sich und seinen filz, müsste man sich hinterher nicht in ressourcenbindender schadensberenzung üben. schon garnicht, wenn es sich um einen ernstfall und keine übung handelt. die dinge in Duisburg entwickeln sich derzeit alles andere als positiv, egal wohin man den trüben blick wendet.

wenn nicht bald nach wirklichen lösungen gesucht wird, wie ein sozialer frieden in Duisburg aussehen kann, wird eine welle von gewalt über die stadt ziehen, die Lichtenhagen in den schatten stellen könnte. dabei hilft neben der Rat & tatenlosigkeit auch das auseinanderdividieren lassen durch medien und die offene flanke für dumpfes rechtes gedankengut. und das kommt mittlerweile aus der mitte dessen, was man als gesellschaft bezeichnen sollte…

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p.s.: zur Fotostrecke FCR vs FFC geht es [HIER]

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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