Headhunting…

Freie, durchaus vakante Kapazitäten gilt es in Zeiten von reichlichem Angebot ohne Substanz und knapper „wirklich guter, fähiger Human Resourcen/Innen“ auch mal über den Seiteneinstieg zu bewirtschaften, wie Vettern etwa. Da wird just was frei…

Wenn da noch jemand nichts besseres auf der Pfanne / in der Hinterhand hat oder keinen Vorstandsposten ergattern konnte:

Wolle Trainer mache?

↔¿↔¿↔¿↔¿↔¿↔¿↔¿↔

ein beispiel für botschaften und was daraus werden kann:

mit dem anschein nach reichlich selbstironie verkündet Felix Magath jüngst bei Facebook: „Dieser Austausch […] machte mir […] Spaß„.

„Anderen auch (!) …„-  ähm, `tschuldigung. hörte ich da so ein raunen? es sollte auch noch spass machen, wenn die runde just an einem selbst ist, sich auszutauschen, z.b. zur schadensminimierung? (suche eine gemeinsamkeit mit DU) nach einer geduldswelle, die irgendwann auch ihr ende findet? zusehen, wie sich andere den ast unter dem eigenen hintern wegsägen, ist schon lustig. wie der Felix aber auch spass daran zu haben, beim selfcut des gehölz möglicherweise in einen ShitStorm zu geraten, … hat schon was. notfalls einen fetisch…

Begegnung auf Augenhöhe / foto: parcelpanic

← Demnächst auch bei Ihrer VHS:
Grundkurs: politisch-rhetorische-kommunikation
 

man möchte zurückschreiben: „Scheitern macht Dir auch Spaß?“ wenn ja – zumindest ist das grandios gelungen. ein dem (einem geübteren schmierfinken) vernehmen nach wenig nachvollziehbares hin- und -herwechseln von spielern, nach denen sich andere vereine nicht nur die finger lecken sollen (sagt „mann„) plus diese gutsherrenartige übermenschenmentalität, dazu etwas wenig weitsicht – all das und einiges mehr (sagt „mann„) – soll ihm nicht eben auf den letzten metern geholfen haben, im sattel bleiben zu können, quasi schlechtes glück und noch pech dazu.

meine meinung? ich sag was dazu, wenn ich was von fussball verstehe, im nächsten leben vielleicht. aber so rein persönlich, als mensch gefragt? ich kennne andere leute mit dem namen. dabei auch ein echtes, reales Ar***loch, nur in der wirtschaft beheimatet, aber in ähnlicher liga. durchtrieben, verlogen und stösst Dir das messer in den rücken, sobald man ihm den zudrehst. aber das ist auch eine andere, noch unsportlichere baustelle. und wenn Dein rechtsverdreher sagt, „versuch einfach mal die fresse zu halten“ – versuche ich das einfach mal? … es macht einfach keinen sinn einen advocaten für teuere geld anzuheuern, wenn man das gegenteil macht? … eben…

Ob Du wirklich richtig stehst… / foto: parcelpanic

aber driften wir mal ganz sportlich ab: so freue ich mich auch immer für den MSV, wenn das Stadion – einer MegaAralTanke gleich – durch das land leuchtet, auch wenn die Herren Millionäre garnicht vor ort sind und so tun, als würden sie spielen kämpfen… Sie wissen schon: diese tempelartige stätte eines zweitligisten auf dem weg nach … wer-weiss-schon-wohin.  während die DamenNationalMannschaft knietief im schlamm auf RegionalLigaPlätzen andere Ländereliten in der sportrealität Deutschalnd willkommen heisst. das es neben den „normalen“ Olympischen Spiele noch Paralympics gibt, kann man ebenso so oder so finden. wie die tatsache, es gäbe keine ja auch keine FemOlympics… 21,22,23 – ausatmen

aber andere länder, andere sitten: die damen drei schritte mit den einkäufen hinter sich herlaufen lassen finde ich ehrlicher. erst recht, wenn man es auf (s)eine religion schieben kann, nicht auf sein primitives machotum… *daumen-hoch* wenn sich eine parallelgesellschaft nicht im gastland integrieren will, sollte man das durchhaltevermögen halt honorieren – oder so. im Osten war auch nicht alles schlecht!

Traffic / foto: parcelpanic

es wird zeit, man könne in die luftgebundenen feststoffe eine werbebotschaft einbinden. was da an werbefläche vakant ist, … lecko-mio. überlegt man, was da bei dem aerosolem düngerfreisetzungstest an fläche für PR verschenkt wurde, … aua! die aufziehende jahreszeit wäre prädestiniert für sowas. und wenn kein natürlicher verfügbar ist: was der nebel enthält ist egal, die hauptsache ist doch, die werbebotschaft ist klar erkennbar?

aber wir wollen ja nicht ungerecht sein und uns beklagen. selbst die Financial Times Deutschland schon hat unsere vorzeigestadt im visier und titelt: „Nur noch kurz Duisburg retten“ geht doch! da hat sich das bild Duisburgs zumindest über die halbe welt verbreitet. wenn die zielgruppe nicht erreicht und vielleicht nicht die richtige hälfte der botschaft rüber gekommen ist, aber egal. haben Adolf & Friends damit das ziel erreicht? zumindest den grundstein gelegt, muss man neidlos gestehen. nur: zu welchem preis?

eine idee in die richtung – ein anderer schlauer erscheinender artikel:

ffm-magazin.de:

„BILLIGLOHN BELASTET DEUTSCHE WIRTSCHAFT – Fachkräftemangel kann nur mit anderer Arbeitsmarktordnung bewältigt werden“

[…] Außerdem können heute mehr als 80 Prozent der Geringverdiener eine berufliche oder akademische Ausbildung vorweisen. „Es erwies sich als großer Irrtum in der Agenda 2010, ein Bildungsproblem in ein Lohnproblem umzudeuten“, kritisiert Bosch. […]

[…] Ursachen für den starken Anstieg prekärer Arbeit in Deutschland sieht Bosch u.a. in dem freiwilligen Tarifsystem, das den deutschen Arbeitsmarkt für Lohndumping besonders anfällig macht, da es keinen gesetzlichen Mindestlohn oder allgemeinverbindliche Tarifverträge gibt. „Findige Unternehmer nutzen mit hoher Kreativität alle Schlupflöcher.“ […}

zum Artikel…

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zum einen: wenn alle anfallenden steuern auch gezahlt werden würden, ohne jedem willigen sein schlupfloch zu bieten, würden wir über die problematik nicht reden müssen.

Zitat Mahatma Gandhi / foto & montage: parcelpanic

das für den einfachen SteuerMichel bindende, an sozialbetrug grenzende modell an zwangsabgaben mit einem gefühlten abwertungsfaktor über der inflation der frühen 19hunderter mit zuzahlung auf schon horrende abgaben  für gesundheit, arbeitslosigkeit und rente führt sich selbst absurdum und dürfte in wenigen dekaden zum zusammenbruch führen. zur bestehenden altersarmut kommen die, die zeitlebens in x-ter generation leistungen erhalten haben oder trotz vollzeitarbeit zusatzleistungen beanspruchen mussten. was dem rentner heute netto bleibt, wird Bruttoberechnungsgrundlage der zukünftigen rentner. aber solange es dem DAX gut geht…

zum anderen: solide beispiele lehren einen – abzocke ist recht einfach. ein nicht anerkannter abschluss zählt auch nichts, somit gilt die versierte fachkraft als ungelernte hilfskraft. das trifft auch eingeborene. wenn ein Dipl.Ing. bestenfalls ein arbeitszeugnis als helfershelfer erhält, vermittelt ihn die ARGE auch so. ok, unrealistisches vokabular. sie versucht es, auf teufel komm raus. Jobvorschläge für Produktionshelfer zu 08,50€/Std. in einem 35km entfernten ort (Monatskarte ÖPNV ca. 80€/ 150min an- & abfahrt) und ständig wechelnden arbeitsplätzen sind da noch als „gutgemeint“ zu verstehen. überqualifiziert? selbst schuld. man bekommt als AG also einen akademiker zum blödmannsgehilfenpreis, wenn man selbst schlau genug ist. gibt es nicht?

Well, come! / foto: parcelpanic

entschuldigen Sie, wenn Sie dann gefragt werden, ob Sie auch noch an Osterhase und Weihnachtsmann glauben, Ihnen der Puls gefühlt wird und Sie mit Fingerpuppen abgelenkt und aus dem szenario geführt werden. Sie können aber den spiess auch umdrehen: solange Sie nicht bei gleicher leistung (ob kopf oder körper) eine gleichwertige / entsprechende entlohnung bekommen und eher Geld Geld verdient als arbeit, hocken Sie auf einem pulverfass. dessen lunte Sie gut im auge behalten sollten… egal wie schlau Sie sind.

„Dieser Austausch […] machte mir […] Spaß„.

klar, in der politik schon, ist halt usus. wenn man für eine relativ wackelige geschichte einen freifahrtschein zur versorgung bis ans ende seiner tage erhält, etwa. quasi vom StadtDirektor zum OberMüllKutscher, wenn Sie das so verstehen wollen. aber von den paar „selbstversorgern“ mal ab und realistischer:

inside out / foto: parcelpanic

40 Jahre arbeit könnten ein auskommen sichern. eines ohne jeden cent drehen zu müssen, in dem man für seine entbehrungen einen ausgleich erhält und das vom munde abgesparte könnte den lebensabend versüssen. und nicht noch für die pflege der eltern, die zumindest einen WK noch erlebt haben, aufgezerrt. wobei man sich fragt, wo das geld für einen selbst dann noch herkommen soll… mag sein, wir wären mit den hinterlassenschaften der generation vor uns und der davor noch hart am kämpfen

das sind peanuts!

werden wir bloss nicht kleinlich und reden über die durch unsere generation verbratenen ressourcen, die der nächsten dutzend jahrzehnte…

 

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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