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haben Sie es verfolgt? wie der ballon den unendlichen weiten im all entgegen sprintete, nicht ganz 40.000 meter in etwa zwei stunden, dann den irrwitzigen sprung des Österreichers Felix Baumgartner, um 20:07 Uhr (unserer zeit) aus fast 39.000 metern höhe? wow…

die sonne malt / foto: parcelpanic

drei der angepeilten vier rekorde hat er scheinbar mühelos absolviert. allein den des längsten freien fall von 1960 (!) muss er dem alten besitzer lassen: Joseph Kittinger, 04 min. 36 sec. – ebenfalls über New Mexico. im rahmen des projekt Excelsior, einem projekt zur erforschung von notausstiegsystemen in grossen höhen (20-30 km) ergattert. Kittinger sprang damals aus 31.332 metern, ohne eine schutzkapsel oder einen raumanzug gehabt zu haben, bemannte raumfahrt stand da noch in den sternen. und nicht zu vergessen: Kittinger ist Baumgartners Mentor, der typ mit dem er dauernd gequatscht hat. das alles mindert den erfolg des Österreichers nicht, soll nur aufzeigen, es sei auch ein wenig schow dabei gewesen. aber eine gute… und vielleicht, ganz vielleicht war es auch kein zufall, wenn sich der schirm ein wenig früh geöffnet hat und so Kittinger einer seiner Weltrekorde bleibt. man weiss es nicht…

Baumgartner sagte beim Ausstieg: „Es ist sehr, sehr hoch.“ und „Eine kleine Welt. Ich komme jetzt nach Hause.“ ich habe noch auf einen gruss an die Mutti oder an die heimat gewartet, aber nein. er salutiert und springt! gut das er nichts zum Friendensnobelpreis gesagt hat… (-;

die sonne malt II / foto: parcelpanic

wenn nicht David Cooperfield seine finger im spiel hatte, können wir zumindest bis zum auftauchen der etwas besseren verschwörungstheorien davon ausgehen, an einem ähnlichen unternehmen wie der mondlandung teilgenommen zu haben. da streiten sich die geister ja immer noch darum, ob es ein Hollywood produkt sei. in anbetracht der technischen möglichkeiten der damaligen zeit, ein guter boden für mythen. die ersten mobiltelefone, erst über 20 jahre später entwickelt waren mit mehr technik und operationsmöglichkeiten versehen als die mondlandefähre. aber anderes thema.

eine fallgeschwindigkeit von über 1.100 km/h schon ein hammer. im vergleich: normale fallschirmspringer kommen auf etwa 240 km/h im freien fall, tandemspringer auf max. 200. als faustregel gilt in normalen sprunghöhen (1.000 bis 4.500 m) für die ersten 300 höhenmeter reichen 10 sec., danach geht es etwas gemächlicher mit etwa tempo 180 weiter abwärts. entgegen dem, was viele vielleicht nun denken: das macht richtig spass! richtig, richtig! sollte sich Ihnen mal die gelegenheit bieten, tun Sie es! es ist eines dieser dinge, die man getan haben sollte – unbedingt!

achja, falls Sie dieses projekt für überflüssig und ohne weiteren nährwert erachten: das event war gesponsort von einem getränkehersteller, dessen taurinhaltiges zuckergetränk nach ausgepressten gummibärchen schmeckt.

kommt dem also nahe?

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Über parcelpanic

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