Koste es, was es wolle

Wohlmöglich werden gut 1.000 Menschen sinnbefreit aus ihrer Heimat vertrieben. Für ein Höllenfahrtskommando bei dem sich für Duisburg die Talfahrt in einen Sturzflug verwandeln könnte. Das allein genügt nicht?

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DerWesten:

Grillo-Werke und FOC – Bestandsschutz oder „Gefahr für Leib und Leben“?

02.10.2012 | 07:01 Uhr

Duisburg.  Die Reaktionen auf das Gutachten, dass die Abstände zwischen Grillo-Werk und geplantem Outlet-Center sind durchweg unterschiedlich. Während die Politik Unternehmer lrich Grillo in der Pflicht sieht, verweist dieser gelassen auf den Bestandsschutz. Womöglich sind auch andere Bauprojekte in Duisburg betroffen. […]

[…] Fraglich bleibt, was die Abstandsregeln für jüngere Neubauten in dem Radius wie Discounter oder Schulerweiterungen bedeuten. Oder auch für aktuelle: So hat die Stadt jüngst neben dem Rhein-Ruhr-Bad mit dem Bau einer Vierfachsporthalle begonnen, in der auch andere Veranstaltungen mit bis zu 800 Besuchern möglich sein sollen. Abstände zum Grillo-Werk waren dabei kein Thema. […]

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die schlingerfahrt der MS Duisburg scheint kein ende zu nehmen. allein den OB aus dem amt gejagt zu haben, wurde von vielen, die einen ernsthaften „Neuanfang“ (Unwort des Jahres?) wollten, für zu kurz gedacht gerügt. und sie sollten recht behalten…

Egal…

der kruden truppe und ihren verkrusteten strukturen scheint der jüngst ins amt gehobene OB nicht viel entgegensetzen zu können. allein der wille für mehr bürgernähe wird nichts daran ändern, wenn ein grossteil derer, die Duisburg an den rand der sich abzeichnenden katatrophe getrieben haben, ihren trott unvermindert weiterlaufen, bestätigt durch mangelnden (real sichtbaren) protest.

es wirkt tragischkomisch, wenn erst um ein gefahrenpotential herum geplant und genehmigt wird, dem anschein nach ohne rücksicht auf verordnungen, wie eben diese Abstandsregelung und dann der gefahrenquelle den Schwarze Peter in die schuhe geschoben werden soll. (nicht den grünen, den bekommen die müllkutscher)

Blume (?) / foto: parcelpanic

für einen gelinde gesagt undurchsichtigen Investor und ein FOC, dessen nutzen für die stadt recht fraglich erscheint, wird die zukunft eines traditionsunternehmen und sicheren gewerbesteuerzahler in frage gestellt. dazu die 394 wohnungen mit fast 1.000 menschen.

und wofür? je weiter die entvölkerung der Zinkhüttensiedlung geht, desto mehr fragen tauchen auf. wieviele vollwertige arbeitsplätze, die eine familie auch ernähren können, bringt das FOC wirklich? wieviel der steuern bleiben hier und geht nicht in das stadtsäckel der orte, an denen die fillialisten ihre zentrale haben? wie solvent ist der Investor wirklich? kann am ende dort garnicht gebaut werden, was jenseits von gut und böse geplant wurde? etc. …

das weder die stadt noch der investor dazu antworten haben oder geben wollen, stärkt nicht eben das vertrauen. bei niemandem…

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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