Großbrand Düngemittelfabrik Krefeld / 26.09.2012

es qualmt noch ordentlich, wo einst ein Düngemittelbetrieb stand. aus dem tiefen schwarz der ersten rauchsäulen ist ein helles gelb bis weisslich geworden. vermutlich nicht nur ebenso unschädlich, eher noch fördert es möglicherweise die gesundheit?

London? / foto: parcelpanic

mein heutiges navi (Marke Anita) hat sich hervorragend gegen das gestrige, (irgendwo daheim liegende) geschlagen. wenn auch die einstellmöglichkeiten und die datenübergabe nicht unbedingt durch übertriebene, selbsterklärende elemente überlastet sind, bieten die bereits installierten apps und eigenprogrammierungsmöglichkeit allerdings ein überzeugendes bis unschlagbares  argument. und sie kennt dort jeden BauernHighway, Fuchs & Hase, etc… ein meist unterschätztes feature im bereich Navigation. edition: „sie kennt die wege auch ausserhalb der stadt.“

wenn man sich überlegt, mit was die 1969 zum mond geflogen sind… in jedem mobiltelefon steckt mehr rechenleistung. aber sie sind da oben angekommen. Sie haben natürlich recht: so ganz schwierig ist der mond nicht zu treffen. quer durch eine grössere stadt zu fahren und ein ziel zu erreichen, kann da schon zum Xtremurlaub mutieren. derzeit in München etwa, O zapft is! wie kommen wir jetzt auf Oktoberfest?

zurückgedriftet: die Feuerwehr schätzt den einsatz auf weitere drei tage, bekämpfung u.a. der brandnester, die immer wieder begünstigt durch den wind für ein auflodern der flammen sorgen. erschwert wird das löschen und ausheben der nester durch die eingestürzte halle, deren reste den zugang versperren.

BorderLine / foto: parcelpanic

bis zum späten abend war die Rheinbrücke noch nicht wieder befahrbar, sie wird vermutlich im laufe des nachmittags (Donnerstag) wieder freigegeben werden, wenn die heutigen nachlöscharbeiten erfolgreich verlaufen. dann müsste die nebelwand, die heute nachmittag, als die schnappschüsse entstanden, gespenstig durch die Rheinwiesen wabberten durch weniger rauchentwicklung deutlich abgenommen haben. auf manchen ablichtungen kann man sehen, wie die bäume von diesen „halbiert“ werden, die wand geht mitten durch.

was schon verwundert, ist die beteuerung, es habe zu keiner zeit gefahr durch schadstoffe in der luft gegeben, während die empfehlung ausgesprochen wird, erzeugnisse aus dem garten im umland nicht zu verzehren. paradox?

atmen kann ich es, essen nicht???

die bilder sind heute (Mittwoch) am späten nachmittag im Duisburger Süden (Serm/Mündelheim) geknipst, aus der gegenrichtung von gestern.

danke für die idee, Anita

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p.s.: apropos TomTom

aus dem jahre 2009 – irgendwo im nirgendwo zwischen Emmerich und dem rand der scheibe, die unsere erde ist. auf dem weg zurück in das psychotop, welches die heimat ersetzt, im vertrauen auf die technik. dummerweise im selben zeitfenster, durch das irgendwer den MovieMaker an einen stein gekettet warf…

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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