Mietzekatze und Fischbrötchen (*)

… an Giftstoffen der Umweltsünden vergangener Generationen, einem Quentchen Atommüll und mit einer Brise Kläranlage.

Duisburg, jene schmuddelecke ehemaliger montanindustrie und dem 70er jahre Schimanski-flair, am rande der besserversorgten städte und im zonenrandgebiet zu den Niederlanden, schmückt sich gerne mit weit sichtbaren ruinen. was für den zufälligen betrachter noch schmuck aussieht oder zumindest den anschein hat und noch werden könnte, treibt einheimischen schon mal ein schauern über den rücken.

T & T – 12.09.2012 / foto: parcelpanic

wenn man in dieser stadt einen morbiden ort sucht, wird man i.d.r. auch schnell fündig. die City ist voll davon. neben echten bauruinen wie dem „ding“, was mal ein erweiterungsbau für ein Museum werden sollte, steht nur einen katzenwurf weiter eine Millionengrabstätte, die eher einem schwarzen loch als einem Leuchtturm gleicht. es soll mal ein Archiv beherbergen, geduldiges papier. oder auch gerne genommen, die Mercatorhalle…

darum geht es aber nicht im entferntesten. sondern die stahlkonstruktion mitten im nichts, deren besuch gestern eher zufällig erfolgte, die hatte es anfangs auch nicht leicht. sollte es eigentlich 24/7 zugänglich sein, beschränkte sich das angebot anfangs. die sicherheit, Sie wissen schon… von den hochgelobten sicherheitseinrichtungen einer automatischen einlasskontrolle blieb nichts. oder, um bei der wahrheit zu bleiben: eine zweite kamera…

seit mitte Juni nun ist das ding wieder dauer-offen, von schlechten wetterverhältnissen abgesehen. und bevor die schnappschüsse nur auf der FP anstauben, eine kleine strecke:

die location:

Heinrich Hildebrand Höhe im Angerpark,
Duisburg-Wanheim-Angerhausen
Ehinger Straße, 47249 Duisburg
 
 
siehe auch: Alles so schön bunt hier

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(*) Fischbrötchen: etwas ironische bezeichnung für eine Schildkröte

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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