Erde an Rathaus…

… ich glaube, wir haben ein Problem.

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DerWesten:

Roma-Integration – Was Revierstädte von Berlin-Neukölln lernen können

12.09.2012 | 17:54 Uhr

Brüssel.   Angesichts der Armutswanderung von EU-Bürgern aus Südosteuropa nach Westeuropa fordert die EU-Kommission Mitgliedstaaten, darunter auch Deutschland auf, sich mehr um die Integration der Migranten zu kümmern. Ein Berliner Problemstadtteil macht vor, wie Roma-Familien in den Alltag einbezogen werden. […]

[…] „Neukölln hat die Integration der Roma im Bezirk zur Chefsache gemacht“, sagt Arnold Mengelkoch. „Bei uns kümmert sich kein einfacher Beauftragter um das Thema, sondern die Verwaltungsspitze: die Bezirksstadträtin für Bildung und Schule, Franziska Giffey, sowie die Neuköllner Europabeauftragte Cordula Simon. Das gibt uns die Chance, die richtigen Türen im Bund und in Brüssel zu öffnen.“ […]

alles lesen…

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Real Brit / foto: parcelpanic

ist schon ein bischen gemein von Brüssel zu behaupten, es wäre nichts getan worden. in einigen strassenzügen wurden sogar schon die Gebührenklasse für die Strassenreinigung angehoben!  [1] unbesehen dessen: wenn falsch, dann bitte richtig…

aber so richtig. mir ist fast das fass aus der krone gefallen und es schlägt dem hammer die schminke aus dem gesicht, wenn man tatsächlich über so eine headline stolpert:

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Der Westen:

Duisburger fordern Umsiedlung von Roma-Familien

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eigentlich ein thema, zu dem mir adhoc mindestens ein Journalist einfällt, dem schon der quarz in der sicherung zerschmolzen sein müsste…

Alter Güterbahnhof (2009) / foto: parcelpanic

DIE meinen umsiedeln so, wie es mir vorgeworfen wurde. und DIE meinen das ernst! im gegensatz zu mir wollen die „nicht nur spielen“ und solange die laut genug bellen, schnappen sie wenigstens nicht zu, falls jemand nach tröstlichen worten sucht. wenn ich mal angst kriege, dann vor solchen leuten! man möchte schon auf einen zettel beschmieren:

liebe Damen und Herren Volkszertreter,

sicher löst sich das problem von selbst. irgendwann kommt man vielleicht sogar in den genuss von bildern, wie im alten Rom, arena, Sie wissen schon. wo sich leute Ihres standes einen lustigen nachmittag gemacht haben, während unten christen gegen wilde tiere, sklaven gegeneinander und gladiatoren gegen alle kämpften. mit dem läppischen einsatz ihres lebens. aber was war das schon „wert“ – mit Euren massstäben gemessen? ••••

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machen wir aber ja nicht? ist ja schliesslich (noch) nicht „unser“ problem? die „müssen ja nicht hierher kommen, Europa ist gross? oder die sollen doch „ihre“ probleme „zuhause“ lösen?

nix als heisse luft / foto: parcelpanic

mal unter uns: bringt doch auch nichts, menschen von „anderswo“ zu gestatten, hier zu leben. schauen wir uns den 11.09. an. woher kam ein grossteil der attentäter oder die man dafür hält? richtig, aus hamburg. nicht gebürtig, die hatten da zwischenstation gemacht. und wer durfte es ausbaden? genau – „wir“ , um zu beweisen, es wäre keine absicht gewesen und man sei kein schurkenstaat, konnte man nur noch für den amerikanischen weg von „terror bekämpft terror sein“ dagegen? klar, wenn selbst als mögliche bedrohung angesehen werden wollte, gerne!

so, ruhig durchatmen… wir merken schon, kein einfaches thema. ich will die probleme an sich auch überhaupt nicht in frage stellen. wer sehenden auges täglich in und durch die stadt unterwegs ist, kann an einigen ecken sehen, wie sich dinge verändern, aber meist dabei nicht besser werden. der weg, wie das ganze eher von augenscheinlich den falschen angegangen wird, während die, die es regeln könnten sich in vornehmem aussitzen üben, da liegt für mich der hund begraben.

obwohl, in den reihen gibt es vielleicht sogar solche, die eine zuzugsbeschränkung dann auf alle ausweiten, auch eingeborene und einkommensabhängig machen. quasi als versuch eines zweiten D´dorf?

man weiss es nicht…

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[1] KarussellBremser: Nachtigall, ick hör dir trapsen -13.11.2011

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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