Aus der Knipse geschüttelt…

scheint, als habe das wetter beschlossen, die sonne habe lange genug warm vom himmel geschienen und nun dürfe wieder eine nasse, aber vor allem deutlich weniger warme phase einzug finden…

ich habe sogar schon menschen gehört, es sei doch toll, wenn es nun kühler würde, die hitze ein ende habe. ich werde den banausen nicht benennen, aber nur weil die weniger °C seinem hund zugute kommt, der eigentlich vor einen schlitten gehört (der hund)  (-;

Geht auch nur nach Regen… / foto: parcelpanic

wenn man allem auch etwas positives abgewinnen will (oder muss), fiele einem vermutlich etwas wie „das meiste fällt doch eh daneben!“ , „wenigstens staubt es nicht so beim laufen?“ oder „macht aber tolle spiegelungen – wenn es endlich aufhört!“ ein. um genau zu sein: der regen, die nässe finde ich nicht mal so schlimm. solange es warm ist dabei! die kombi von fehlenden plusgraden und nässe in jeder form ist … bääh bis bäähpfui! – zumindest vor November.

mit einer knipse die vier wände zu teilen ist auch nicht immer der spass, für den man es hält, wenn man nur die schnappschüsse sieht. wer schon mal bei -20°C in irgendeinem hafengebiet für ein paar halbwegs brauchbare bilderken gefroren hat, kommt auch irgendwann zu der frage, was eigentlich die wirklichen Fotografen so dafür von sich hergeben b.z.w. für diese abgrundschönen, technisch perfekten ablichtungen … wenn ich eine hätte, ich könnte in versuchung kommen, meine Seele für Bilder wie die von Adam Welber [HIER] zu geben.

hätte, hätte, fahrradkette … auch eine erkenntnis, die für sich behalten nur halb soviel nutzen für den erblickenden bringt: vertanen chancen hinterherheulen zu wollen bringt wenig. konstruktiver scheint da der versuch, aus dem, was zu dem nicht eben gewünschten ergebnis geführt hat einen sinn oder nutzen ziehen zu wollen. nur zu sagen „es ist sch**** gelaufen.“ bringt effektiv nichts, wenn man nicht schaut, warum es das getan hat.

es fördert eher einen neuen versuch. etwa wie die annahme, beim zehnten mal sehen des schnulzenstreifen müsste doch die Titanic endlich mal knapp am eisberg vorbei kommen?

die schnappschüsschen haben sich heute beim kleinen spaziergang zwischen und um die schauer eingeschlichen.

allen geneigten und weniger geneigten betrachter/innen

einen angenehmen wochenstart

+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+

Blockwart – „Viertel vor sieben“ by Blockwart anders via SoundCloud

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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