† Unglücksfall überschattet Wacken (WOA) †

bei der „mutter aller neueren Metalevents“ ist es am späten Samstag zu einem tragischen unglücksfall gekommen:

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HamburgerAbendblatt:

Todesfall eines jungen Mannes überschattet Festival

05.08.2012, 15:58 Uhrabendblatt.de  

Der junge Festivalgänger starb an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Derweil planen die Macher bereits die nächste Auflage der Veranstaltung.

Das Festival in Wacken wurde von einem Todesfall überschattet.
Foto: dpa/DPAWacken. Auf dem Heavy-Metal-Festival in Wacken ist am Sonnabend ein junger Mann aus Süddeutschland an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung gestorben. Der 1990 geborene Festivalbesucher habe sich am Nachmittag unter einer Plane auf einem Pkw-Anhänger zum Schlafen gelegt, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Itzehoe. Unter dem Anhänger sei ein Notstromaggregat in Betrieb gewesen. Vermutlich seien Abgase unter die Plane geraten. Bekannte des jungen Mannes fanden ihn leblos. Reanimierungsversuche seien erfolglos geblieben. „Er muss schon etwas länger tot gewesen sein“, sagte der Sprecher. Unklar war, woher genau der junge Mann aus Süddeutschland kam. […]

alles lesen…

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die berichtlage ist noch recht dünn, derzeit gilt als gesichert, der junge mann sei am Samstag einer CO²-vergiftung erlegen und es sich nicht um ein delikt mit fremdeinwirkung handelt. strittig ist z.b. die ortsangaben zum standplatz des notstromgerätes. während der o.g. artikel von unterm anhänger, der teil einer selbstgebauten zeltkonstruktion gewesen sein soll, heisst es aus anderen quellen, jenes aggregat habe lediglich in der nähe des eingangs gestanden…

zum hintergrund WOA:

in den tagen des festivals befindet sich das ganze Dorf mit etwas über 1.700 seelen im (positven) aussnahmezustand. aber WACKEN lässt sich nur schwer mit anderen OpenAirEvents vergleichen. bis zu 85.000 menschen überschwemmen den kleinen ort und machen ihn zu dem place2be für HeavyMetal-fans und einer art familienfest der freunde der musikrichtung „louder than hell“ …

Journey 04 / foto: parcelpanic

mir hat schon immer der etwas kleindimensionierte bahnhof ein wenig die sorgenfalten auf die stirn getrieben. als im letzten jahr just zum WOA der bahnhof zu neuem glanz erweckt werden sollte und einer für die ortsverhältnisse grossbaustelle galt, rief es mit dem wissen aus Duisburg schon beunruhigende bilder in einem wach. (siehe „Nadelöhr) – völlig unnötig, wie sich im nachhinein rausstellen sollte…

1990 ins leben gerufen kam es 2005 zu einem tragischen zwischenfall, bei dem ein stark alkoholisierter 37-jähriger seinen verletzungen im Krankenhaus erlag, nachdem er von einem Straßenwall auf die straße gefallen und rückwärts gegen die seite eines in schrittgeschwindigkeit fahrenden Rettungswagen prallt sein soll. vergangenes jahr wurde das festival kurz vor dem beginn von einem tragischen verkehrsunfall überschattet. [siehe HIER]

„Nichts ist gewisser als der Tod,
nichts ist ungewisser als seine Stunde.“
Anselm von Canterbury
foto: parcelpanic

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p.s.: unnützes wissen – das festival fand in der produktion „Full Metal Village“ der koreanischen Regisseurin Cho Sung-hyung (2005/2006) erwähnung.

Lexikon des Internationalen Films:

„Die Dramaturgie konzentriert sich ebenso aufmerksam wie amüsant auf das Aufeinandertreffen der bäuerlichen Kultur mit jugendlichen Musikliebhabern, wobei es um keine problemorientierten Tiefenbohrungen geht, sondern eher um vergnügliche Exkurse in Befindlichkeiten, deren Charme nicht nur den Protagonisten, sondern nicht zuletzt auch dem Talent der Regisseurin im Umgang mit ihren Interview-Partnern geschuldet ist.“

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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