Duisburg – von irgendwo

es gibt tage, die schreiben geschichte…

gut, nicht immer die ganz grosse, mit ordentlich tsching-derassa-bum, tusch und grellem licht. wenn vielleicht auch nicht mit einem internationalen interesse sogar über die andere Rheinseite hinaus. aber, auch das gilt es anzuerkennen: für unsere kleine schmuddelecke, aka Duisburg, schon ein licht am ende eines schier unendlichen taumel… so wie mit der schlafbrille aufm laufband beim Onkel Rainer von Mc-dingens-hier, weisste doch! „einfach mörderisch gut aussehen“ … oder so. aber ich merke schon, Ihnen beliebt wieder abzudriften, werte leserschaft?

V2A / foto: parcelpanic

achso. wenn das alles ein wenig hochnäsig rüberkommt: ich muss meinem ruf gerecht werden. es hatten sich schon gerüchte auf den weg gemacht, ich hätte nun auf weichspülen umgeschaltet und würd zwar bellen, aber beissen? u.s.w. u.s.f., was dem ruf halt so schadet…

aus dem grund vermutlich waren wir heute auch schon lange vor dem gastgeber der veranstaltung, auf die eher verhalten hingewiesen wurde (danke Holger!). aber: erst vor ort habe ich erfahren, man müsse für seine getränke selbst aufkommen, damit war jede hoffnung auf meinen lieblingsjournalisten mit ungebügeltem poloshirt und awesome sunglasses dahin… [@ tr: ]

worum geht es eigentlich?

getroffen haben sich menschen, die den schwung des Bürger-bewegt-sein-worden und den folgen nicht einfach verpuffen lassen möchten. in der teilnehmerliste finden sich menschen der ersten tage von DU21 (das orginal), der daraus resultierenden RausVotenTruppe, den daraus resultierenden Kandidaten und einer schnittmenge aus interessierten diverser motivationen. diskutiert wurde in der hauptsache, was daraus zu machen sein könnte und der versuch einen rahmen zu stricken.

Power / foto: parcelpanic

wenn meine erwartungen erfüllt wurden, kann es durchaus aus daran liegen, ich wäre eigentlich dort gewesen, um am rande ein gespräch in einer eigenen sache zu führen. nebenbei auch interessante ansätze aufnehmen zu können oder mit durchaus auch zielorientierten menschen einen gedankenaustausch führen zu können, ist da das tüpfelchen naschwerk obendrauf. das bei der ersten begegnung bereits die revolution ausbrechen würde, so realistisch wie ein echter neuanfang mit den wilden 13 aber ohne Jim Knopf?

um die uhr ein wenig gegen den büstenstrich zu drehen: aus dem letzten ähnlich gearteten treffen damals in Marxloh ist die Klemmbrettguerrilla entstanden. Duisburg hat ein paar figuren in der kiste, die für ein paar überraschungen gut sind. die daraus generierte kraft könnte, wenn auch nicht wie zuletzt versuch kurzfristig, zumindest mittel- bis langfristig für einige veränderung auch aus der „zweiten reihe“ sorgen. und solche machen. der heutige abend könnte ein grundstein dafür sein, wenn es gelingt die köpfe unter einen hut zu bekommen.

ich für meinen teil bin erst einmal gespannt, was sich aus diesem ersten treffen entwickelt. und wünschte meine notizen noch lesen zu können…

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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