Da machste nix…oder?

ich werde mir langsam unheimlich… 😉

ich sollte mir diese woche dringend vornehmen Lotto o.d.gl. zu spielen. im moment scheint fortuna auf mich zu stehen! noten beim PromiDinner? 90% treffersicherheit!

und – da war eines der dinge, über die ich Freitag schon sprach…

erwähnte ich bereits, wie ich mein geld verdiene? also zumindest bisher? ja? auch oft genug schon? es ist halt nicht einfach zu erklären… aber vielleicht habe ich ja vorläufig die zeit…

Bahnhof Krefeld – Linn / foto: parcepanic

ich bin bei einem dieser derzeit mit reichlich presse gesegneten betrieben aus dem dunstkreis einer der „grossen 10“ der branche.

erst war ich einige jahre in einem der „global player“ unternehmen selbst beschäftigt, … mit wechselhafter geschichte. ich habe dann, als die kollegen, die das mitgemacht haben und „weitergereicht wurden“ (outsourcing) und die, die das nicht wollten und die zeitweise wochenlang in zelten vorm werkstor Mahnwache geschoben haben, aus eigenen stücken gewechselt. ich mag den job und von wem das geld überwiesen wird, ist mir recht egal, solange es pünktlich ist?

die ganze geschichte aufdröseln zu wollen bedarf schon eines buches. und ich weiss nicht, wie lange ich zeit habe… seit heute etwa 18:45Uhr bin ich beurlaubt. momentan versuche ich den punkt zu finden, an dem mich das ärgern sollte. das hat sowas wie die wutecke bei der Nanny. nur ohne fernsehverbot und so! es ist etwas zwischen „Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten!“ und „Denn eins ist sicher: Die Rente.“ , wenn ich es richtig verstanden haben, was eher nicht der fall sein wird.

rain or shine / foto: parcelpanic

aber wissen Sie, was mich dabei am allermeisten daran fuchst?

ich bin sowieso kein fussballfan und werde mir dieses ereignis wegen der nebenerscheinungen nicht geben. für mich wärs auch o.k., den job für nen kollegen zu machen, wenn seine mannschaft spielt.

hm, wird ne engere auswahl, bei einer quote von 85% türkischer kollegen… aber vorschlagen wollte ich es heute nicht… in akt zwei oder drei der komiktragödie vielleicht.

der zeitpunkt für grosse enthüllungen ist denkbar ungünstig. nicht weil es einen wirklich günstigen nicht gäbe, momentan rollt der zug. dagegen stehen veränderungen in dem ganzen, die in der losgetretenen lawine sicher nicht schadlos bleiben. eine rache gegen 200 und arbeitsplätze? das ist nicht unrealistisch, weil es etwas von dem „Dresslersyndrom“ hat, hinter sich die halbe kulisse mit in schutt und asche zu legen. manchmal geht nur freundlich lächeln, nicken und weitergehen nicht.

ok, langsam taucht die frage auf „was will er eigentlich sagen?“ , zu recht? nicht ganz. was ich sagen will, kann/darf ich nicht. es ist diese pattsituation, bei der man in der einen hand mit waffe auf seinen gegenüber zielt, dessen finger im eigenen revolerlauf steckt, während ein finger in der waffe steckt, die der gegenüber auf dich hält. oder die frage, was bleibt, wenn lügen weh tun, die wahrheit aber auch. „Da machste nix…oder?“

und tschüss… / foto: parcelpanic

die kurzfassung: wegen einer unstimmigkeit über die weisungsbefugnis in meinem arbeitsbereich kam es in einem gespräch zu einer verbalen auseinadersetzung. als ich mir bewusst war (sicher nicht unschuldig) besser aus der situation zu gehen, rief mich der vermeindlich weisungsbefugte zu sich, worauf kollegen so freundlich waren für die distanz zu sorgen. darauf waren wir beide sowieso zwei wochen im urlaub und nun gut eine woche wieder im job. nix gehört seit dem, wir sind nicht arbeitstechnisch direkt voneinander abhängig, können uns aus dem weg gehen. bis heute…

man zitierte mich zu einem gespräch, dessen sinn mir bis dato noch nicht schlüssg ist. die vorhaltungen passen eher zu der wuttreppe von der supernanny, die dann vielleicht auch mal bei dem onkel „DuDu“ macht, der auch so böse war. hatter selbst gesagt. aber nur, weil ich so böse war… merken Sie was? ich glaub haben die auch. sogar ohne die handppuppen auspacken zu müssen!

nun, wo genau ich den treffer für eine sofortige beurlaubung gelandet habe, habe ich noch nicht eruiert. darin sehe ich bei dem verein fast etwas „normales“ . dann kommt der teil, der sich als erstes klären wird. und es war eine genugtuung nickend, grinsend und winkend an der glasfront entlang zu maschieren, hinter der die schmierenkomödianten die köpfe zusammen steckten.

die firma, zumindest der teil, der sich auch so benimmt, sorgt für einander. noch bevor ich anderthalb kilometer entfernung schaffen konnte (zu solchen gelegenheiten muss ich zufuss laufen) hatte mich bereits ein unternehmer „zufällig“ gesehen und mir fast einen job angeboten. so einen, über den man derzeit viel liest. für „freunde“ …

alles heisse luft / foto: parcelpanic

nein, keine angst. ich such mir eher eine lehrstelle als frührentner, millionär oder Politiker.

zunächst freue ich mich. mir wäre es lieber, dass nötige kleingeld & equipment für eine erdumrundung zu haben. oder nebenbei den testfahrer zu mimen. wenn noch ein haus an einer küste zu beaufsichtigen ist und dort mehr als 25°C anliegen, wir sollten drüber reden…

und morgen (also wenn Sie es lesen heute) werden wir dann auch mehr wissen. ich müsste schon total daneben liegen, wenn sich meine auffassung nicht eher mit den wirklichen realitäten deckt, als die derer, die in fremdem revier den silberrücken geben. kann sein, dies funktioniere bei anderen ex kunden, hat man aber auch da schon anders gehört.

im ernst: ein vorgesetzter, der solche harmlosen dinge nicht nach zwei wochen „auszeit“ eigenständig klären kann, ein „geschäftsführer“, der (ebenso wie ich) weiss, was die zeit bringen wird und die veränderungen uns sowieso trennen werden, dazu ein betriebsrat, der daneben hockt und … lassen wir das.

es hat was von mausefallen in den taschen, während man sich zwischen taschendieben bewegt. und ich glaub, ich finde grad spass dran…

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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