Sparen

wenn man einen artikel statt für 10€ nur für 9€ erwirbt, spart man nichts. man gibt dabei lediglich weniger aus. sonst würde man ja auch um so mehr sparen, je mehr man sich dieser „reduzierten“ artikel kauft. und so ähnlich funktioniert das auch mit schulden machen… nur anders rum – oder so

← Blick aus dem „Häuschen“ (BR W/O) / foto: parcelpanic
 

glaubt man daran, die herren volksvertreter, welchen ranges auch immer, hätten eine vorbildfunktion zu erfüllen (positiv, richtig!), müssten die auch das sparen „vormachen“. sich ein paar (hundert) €/monat ins eigene säckel zu packen, während die zeiten eher mau sind? wohl eher das falsche zeichen. kommunalpolitiker mit fernreiselimousinen? wozu?

wenn man allerdings mal einen blick über den tellerrand wirft und aus der schwindelerregenden höhe, aus der man klagt einen blick zwischen die wirft, die wirklich zu kämpfen haben, sind manche ideen aus den reihen eben jener volksverdummer gewählten schon gefühlt ein schwinger mit ordentlich anlauf. nur um ein paar der bekanntesten fehlgriffe zu nennen, mit denen sich heute vortrefflich aussagen kommentieren lassen:

  • niemand hat die absicht eine mauer zu errichten
  • die renten sind sicher
  • blühende landschaften
  • freizeitpark Deutschland
  • ich habe nichts unterschrieben
  • usw usf …

Im Hafen, wo die Schiffe schlafen… / foto: parcelpanic

auf viele sinnentleerte floskeln des täglichen PolitPossenSpiel kann man mit solchen aussagen entsprechend antworten (dabei nicken & lächeln). wo sich der kreis schliesst und wir fast wieder beim sparen sind. was man sich das ganze sollte, weil man es sich nicht leisten kann. man überlege, man könne sagen, die jenigen sich nicht mehr leisten zu können, die gelder aus dem steuergeldfüllhorn in banken pumpen, damit die aktionäre ihre ausschüttung haben. fliessen diese gelder wirklich einmal unerwartet zurück, findet sich schnell eine grube, in der man das versenken kann, bevor man dem SteuerMichel mit entlastung droht…

das, was mal ein arbeitsmarkt gewesen ist, schaut realistich betrachtet nicht viel besser aus, als zwischen Reichstaler und D-Mark. das, was da an zahlen zur arbeitslosen“statistik“ monatlich rausgegeben wird, kann man getrost auch auf die innenseite von hygienepapier drucken. zu den geschönten zahlen darf man getrost den faktor Duisburg hinzurechnen. mal mehr mal weniger, wie es just benötigt wird. zur not wird es „nicht öffentlich“ deklariert.

was macht es diesen leutchen so einfach, trotz unserer ach-so-aufgeklärten-neuzeitlichen-möglichkeiten, nach über 22 monaten noch ruhig zu schlafen, keine angst um ihre pöstchen und plätzchen zu haben und auch noch genau in der selben linie fortzufahren?

WIR!

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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