Im Sinne eines Adolf…

… führt er das Erbe. Und das konsequent!

es ist schon eine hammernummer, die sich da ein wenig schüchtern hinter dem fast positive klingenden bericht verbirgt.

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DerWesten:

Junge Familien gefragt

01.06.2012 | 22:03 Uhr

Serm. Vor den knapp 100 Besuchern bei der Bürgerversammlung der CDU-Süd konnte OB-Kandidat Benno Lensdorf mit punkten. Seine Themen: Das „XXL“-Bad muss unbedingt kommen. Wohnbebauung sollte man südlich der Wedauer Brücke, ein Logistikzentrum nördlich der Wedauer Brücke ansiedeln. Der „Angerbogen“ sei ein städtebauliches Vorzeigeprojekt mit Modellcharakter. Der Applaus war dem Ruhrorter Unternehmer im Landgasthof Schenke sicher. Man war weitgehend unter sich. […]

[…] In diesem Sinne müsse auch die riesige Freifläche zwischen Wedau und Bissingheim, auf dem ehemaligen Gelände des Rangierbahnhofs und des Ausbesserungswerkes der Bahn, von einem privaten Investor bebaut werden, fuhr der Kandidat fort. […]

[…] Für Lensdorf ist die Bebauung des „Angerbogens“ ein gelungenes Beispiel für christdemokratische Planungs- und Strukturpolitik: „Die Siedlung, die dort entstanden ist, steht im Wettbewerb mit Düsseldorf gut da.“ Viele Düsseldorfer seien nach Duisburg umgezogen. „Dadurch haben wir eine Stabilität in der Einwohnerschaft des Duisburger Südens bekommen. […]

alles lesen…

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[…] Für Lensdorf ist die Bebauung des „Angerbogens“ ein gelungenes Beispiel für christdemokratische Planungs- und Strukturpolitik: […]

wenn er das tatsächlich so gesagt hat und anwohner da waren, kann man mal sehen, wie leutchen dabeistehen und klatschen, während ihnen die erde als scheibe verkauft wird. auch für zuhause zum mitnehmen, limited edition!

für nicht-DuisBürger vielleicht ein paar erklärende worte.

die gegend, um die es geht, liegt im süden Duisburgs. es handelt sich um ein Neubaugebiet, in dem noch nicht alle flächen bebaut sind. was auch nicht ganz leicht wird…

nachdem die ersten designer-häuschen dort aus dem boden schossen, die sich mittlerweile wie an der perlenschnur dort aufreihen, gründete sich auch eine Bürgerinitiative „COntra-Pipeline“ gegen den bau eine CO²-pipeline in der gegend. man kann sich an seinen fingern abzählen, was solche nachrichten auf den grundstückspreis für konsequenzen haben?

ein drittel weniger verkaufswert minimum? wer sich das leisten kann, den mag das nicht sonderlich jucken. wer aber auf pump da eine hütte hochgezogen hat und nun mit seiner familie in der nähe eines zukünftigen risikogebietes lebt, wird kaum einfach verkaufen können und woanders neu starten. wollen vielleicht, aber können?

aber solange Schalke vor den Spielen im Landhaus am verteiler mit dem schicken globus in der mitte absteigt, wenn die Pipeline dann mal liegt, kann man beruhigt bleiben…

ein gelungenes beispiel fürwahr. nur wofür?

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zum Hintergrund:
DerWesten: Wende in der Informationspolitik
HomePage „Contra Pipeline DU-Süd“
Homepage „STOPP CO Pipeline
Wikipedia: CO-Pipeline der Bayer AG
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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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