… und wenn die Maya sich verrechnet haben?

21.12.2012? so lange noch warten?

das ende aller tage“ wird einem fast täglich vorausgesagt. wenn man die richtige quelle dazu findest. ich will garnicht soweit ausschweifen, wer schon alles in seiner verblendung sein (bestenfalls nur) selbstzerstörerisches handeln mit nicht erst heute fragwürdigen scheinargumenten zu rechtfertigen suchte und dazu regelmässig erst einmal bei anderen schaute… müssen ja „die anderen“ schuld sein, kann ja garnicht anders?!

bitte nicht drängeln / montage: parcelpanic

anders gesagt, mit den worten eines Ausbilder Schmidt für Hanseatische Kaufleute:

“ es steht jeden tag ein trottel auf. DU musst ihn NUR finden…“

genauso agieren auch jene, die nicht immer jenes ziel im schilde führen, dessen ihr einsatz dem anschein nach gelten soll. eine grenze ziehen zu wollen, wo solche manipulationsversuche beginnen, mühseelig. dagegen steht das eigene verständnis, geglaubte ungereimtheiten zwar zu benennen, aber möglichst ohne neues öl in die flammen zu giessen.

es hat schon etwas von mit laufenden-kettensägen-jonglieren, während man einbeinig auf dem drahtseil tanzt und dabei mit dem anderen fuss einem aufgestandenen und gefundenen was-auch-immer mittels einer gatling einen nicht €U-konformen apfel vom kopf „Tell-en“ will, wenn man sich sowas wie öffentlich ausdrückt. hm, … drücken ist technisch unkorrekt. das quillt auch ohne aus den fingern. meist mehr als „gut“ ist  😉

Gleise in die Ferne, da wär ich gerne? / foto: parcelpanic

wie vermittelt man solchen mit reinem und dem anschein nach auschliesslichen verständnis für „schwarz“ und „weiss“, da wären noch zwischentöne? und bunt? wo will man da das wenn-nicht-freud-dann-feind denken unterbrechen und zumindest die möglichkeit einer neutralität glauben machen?

es funktioniert schlichtweg nicht. man muss auch erkennen können, wenn etwas einfach „nicht geht„. es hat nichts von verlieren oder aufgeben, es ist die realistische einschätzung der vorhandenen möglichkeiten und den anforderungen. so wie mit Pumps die wildnis erkunden wollen…

oder um einen kommentar zu bemühen:

[…] Letztendes weiß man auch kaum, wer heute der Feind ist, der gestern noch der Freund war. Daher ist der höchste Grad der Wertschöpfung eine verbale Rundumklatsche. […] quelle: kommentare [HIER]

(anm. pp.: )

um zur headline zurückzukehren (ein thema entdecke ich selbst nicht), ich wage auch auf den erneuten vorwurf einer gotteslästerung den verdacht zu äussern, wir könnten einer fehlinterpretation erliegen, dieses jahr keine Weihnachtsgeschenke zu benötigen, weil die Maya ja zum besten gegeben haben, am 21.12. sei eh schluss. das kann böse ins auge gehen, wenn Sie ohne dastehen…

as time goes by… / foto: parcelpanic

positiv denken? sollten die jungs nicht einfach nur geglaubt haben,  hier wäre eh schon alles 200 jahre vorbei (jetzt ist schon reserve) und deshalb einfach mal den stift/kiel/was-auch-immer fallen gelassen haben? wenn man im gebiet der ehemaligen BRD nicht aufpassen müsste, solche kalauer zu reissen wie … ach, vergessen Sie es.

ich muss eine leichtfertige behauptung selbst widerlegen und bin froh, es sein noch niemand anderes darüber gestolpert. oder es gibt wichtigeres? man weiss es nicht  😉

„natürlich“ gibbet auf der insel auch politisch verwirrte. einer ihrer übelsten auswüchse ist die English Defence League (Englische Verteidigungsliga / EDL) [HIER]. solchen leuten möchte man zurufen, ihr Führer brächte leute wie sie mit als erstes in die programme zur arbeitsbeschaffung, die sie anderen an den hals wünschen. lohnt aber nicht…

ich möchte den ziemlich sinnfreien beitrag mit einem schlauen ausspruch enden lassen. er stammt aus den medienberichten von einem beobachter der ermittlungen um die unsägliche tat des massenmörder Breivik und besagt sinngemäss:

„wenn ich mir überlege, was der hass eines menschen an leid bewirken kann, was könnte all unsere liebe bewirken?“

in dem sinne: make love, not war!

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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