Beim Kollegen gespickt….

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zu den bildern des tages / foto: Dirk S.

um den schlauen asiaten noch einmal zu bemühen: dem glauben schenkend ist es schlauer, statt jemandem bedürftigen nur einen fisch hinzuwerfen, ihn doch das fischen zu lehren. …

was allerdings nur in der nähe von gewässern wirklich zum erfolg führen kann. aber zurück zum thema

statt stunden damit zu verbringen bilder zu sichten, texte zu schreiben, dann verwerfen, neu anzufangen und am ende doch nicht das zu haben, was man will, kann man auch andere infizieren und dann bei denen einfach abspicken…

auch darum: danke, Dirk!

einer der fleissigeren „Dokumenteure“ in sachen (provisorische) gedenkstätte ist Dirk geworden. neben dem wohl üblichen fratzenbuch-dingens betreibt er allerdings auch einen Blog [HIER]. (wie unvernünftig…)

auch er war am 24. an der (provisorischen) Gedenkstätte, auch er hat geknipst und…

↓↓↓ er hat geschrieben! ↓↓↓

Bild klicken & den Blog von Dirk lesen…

in u.a. Dirk haben „wir“ (alle) einen kompetenten ansprechpartner in sachen (provisorische) Gedenkstätte, der dank ungetrübtem „insiderwissen“ auch solche hintergründe beleuchten kann, die uns eher unbedarften sonst wohl nur einseitig erläutert würde.

wenn überhaupt…

+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+

die letzten tage haben (erneut) im hinblick auf den 24. des monats und damit auch wieder auf den kommenden, bereits zweiten Jahrestag und das danach fragen aufgeworfen, in einigen fällen sogar zu diskussion geführt, auch einigen konstruktiven.

(provisorische) Gedenkstätte 16.05.2012 / foto: parcelpanic

es macht den anschein, als könne sich nach einer ära der verschwendeter energien nun das zarte pflänzchen des einträchtigen arbeiten für ein ziel seinen weg bahnen.

es soll, darf und wird hoffentlich nie wieder eine „gestalterische“ einzelleistung oder dominanz geben. so einzigartig, wie die menschen, die hier zu schaden gekommen sind, sind auch ihre vorstellungen bezgl. des „gedenkens“. daher werden wir alle, die in irgendeiner weise mit diesem ort verbunden sind, irgendwann mit einem kompromiss leben müssen. noch haben wir die möglichkeit unsere vorstellungen und wünsche klar zu definieren.

dabei genügt es nicht zu sagen was man alles nicht will. oder was man möchte, ohne sich in irgendeiner, seinen gegebenheiten angemessen weise an der realisierung zu beteiligen. erst die vielfalt der einzelnen und ihrer möglichkeiten macht in der menge genügend meinung um das ziel einer ständigen und auch würdigen Gedenkstätte doch noch zu erreichen. in dieser sache sind einige brilliante köpfe am werk.

leider hat nie jemand verstanden sie zu einen…

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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9 Antworten zu Beim Kollegen gespickt….

  1. rolf karling schreibt:

    kann nicht soviel essen, wie ich kotzen muss!;- was für ein verlogenes pack seid ihr!

  2. parcelpanic schreibt:

    ach Rolf,

    mit verlogenheit scheint ja eine Deiner hauptfähigkeiten getroffen zu sein, die vermutlich auch für Deinen neuen politischen werdegang grundvorraussetzung sein könnte.
    daher klingt sowas von Dir schon wieder wie ein kompliment.

  3. Jürgen Rohn schreibt:

    Wollen WIR UNS nicht mal ALLE bei diesen Temperaturen beruhigen und abkühlen? Ich kenne das selbst, wenn man bisher lediglich Informationen aus einer Ecke bekam, sah man die Welt ausschließlich durch diese Brille. Freund und Feind waren definiert und so genannte Tatsachen lagen klar auf der Hand. Deshalb war auch Rolf für mich ein Arsch und damit war die Sache gegessen. Mittlerweile sehe ich es ein wenig differenzierter. Und ich hoffe, auch Rolf bekommt mal irgendwann den professioneller Abstand, objektiver ranzugehen.

    Fakt ist: Dass Rolf ohne Personenkult an der Rampe seit langer Zeit mit unendlich vielen Blumensträußen den Ort würdig gestaltet, spricht für ihn. Aber auch andere Menschen, wie zum Beispiel der von ihm erwähnte Johann, bringen sich dort ein. Dirk hat gestern in der prallen Sonne über Stunden gearbeitet. Sämtliche Steine auf der anderen Rampenseite wurden vom Rasen genommen, der wurde gemäht, von Unkraut entfernt. Dann wurden wieder alle Steine an ihren Platz gelegt.

    Die Welt, Rolf, läuft nicht so, wie man sie Dir blond verdreht. Lass dich nicht aufhetzen und schau genauer hin. Dann wird deine Kritik nächstens auch so, dass sie Inhalte enthält außer Pöbeln und Beleidigungen. Manchmal bist Du sehr schwer zu ertragen. Aber ein Arsch bist Du mit Blick auf dein soziales Engagement nicht. Also kritisiere sachlich und lass dich nicht zu einer Schachfigur machen durch eine Dame, die besser „Mensch ärgere dich nicht“ spielen sollte.

  4. rolf karling schreibt:

    mach dir keine sorgen jürgen, ich bin rolf, aber ich ertrage diese selbstgefälligkeit nicht! ich war am tunnel, hab eikes mutter gesprochen und einen so schleimenden arsch von dirk schales gesehen, das ich kotzen muss!

  5. Jürgen Rohn schreibt:

    Ich kenne Dirk anders und nicht als Schleimer. Rolf, es gibt auch nichts zu gewinnen durch Schleimen. Keine Ehre, keine Anerkennung, keine Freundschaft, keine Liebe. Wir sind alle Verlierer und auf die eine oder ander Art hat uns das Leben gefickt. Und trotzdem geht es uns noch gut im Gegensatz zu denen, die an der Rampe gestorben sind. Jeder macht sein Ding, so gut er kann. Das ist ehrlicher als eine Stadt Duisburg, die die ganze Zeit die provisorische Gedenkstätte nicht unterstützt hat und wo ein Dr. Greulich mit 50000 Euro nun glaubt, die Stadt von den politischen Sünden freikaufen zu können. Da kann ich dann kotzen, wenn diese Politverbrecher in der ganzen Zeit nicht mal einen Strauß Aldi Blumen übrig hatten. Und dann werfen sie Trittbrettfahrern 50000 Euro in den Rachen. Als Gegenleistung gibt es wöchentlich 3.5 Stunden Anteilnahme gegen Bargeld von Frau Köhler, die beratungstechnisch so viel Ahnung hat wie die Kuh vom Tanzen. Ob ich mich darüber aufrege oder ein Sack Reis in China umfällt, ist kein Unterschied. Deshalb lasse ich es. Mittlerweile habe ich eingesehen, das man sehr früh konsequent sein muss. Denn Menschen ändern sich nicht. Entweder lernt man, mit ihnen zu leben oder man macht einen großen Bogen.

    • wolfgang schreibt:

      sie haben doch keine ahnung was frau köhler leistet sie mach eine super arbeit und hat auch schon vielen geholffen was man von ihnen nicht sagen kann

      • Jürgen Rohn schreibt:

        So fahrlässig dumm es war, dass die Stadt Duisburg die Loveparade genehmigte, so fahrlässig dumm ist es, Laien auf Traumatisierte und psychisch Erkrankte loszulassen. Selbst bei der Telefonseelsorge muss man sich 1 Jahr lang fortbilden und qualifizieren, ehe man zum Einsatz kommt. Wer haftet, wenn aufgrund einer Falschberatung es zu Schäden kommt? Auch die Axa?

        Die Beratung durch eine gelangweilte Hausfrau, die über den Geldsegen naturgemäß froh sein kann, ist eine Schande und Verhöhnung der Opfer der Loveparade. Es gibt genügend psychologisch und sozialpädagogisch ausgebildete Mitarbeiter bei der Stadt Duisburg. Dass man auf eine Frau Köhler zurückgreift, deren einzige Qualifikation in einer Vereinsmitgliedschaft besteht, sagt doch schon alles. Und am Rande: Aufgrund meiner Psychologie und Medizinausbildung habe ich Menschen geholfen ohne das an die große Glocke zu hängen.

        Ich finde es als Insider unverantwortlich, was Greulich hier abzieht, dem in seinem auslaufenden Amt ohnehin schon alles scheissegal zu sein scheint.

  6. parcelpanic schreibt:

    *pffffft* eigentlich sollte ich den ganzen „rotz“ an kommentaren löschen, wenn es um „uns Dirk“ geht…

    ich werde es nicht müde zu schreiben: dieser Blog ist ich, sonst keiner.
    wenn Du Dirk an die Karre schiffen willst, nimm seine(n Blog /FB/whatever). ich werde mir sämtliche kommentierungen zu der benannten begegnung schenken. das lasse ich die angehörigen schon selbst entscheiden, wer bei ihnen wie ankommt. worum es im übrigen auch garnicht geht.

    p.s.: herrje, wenn Du wirklich OB werden willst, solltest Du dringend etwas für Deine beherrschung tun. besonders, wenn es dunkel ist. aber da können wir ja morgen bei Dir drüber reden 😉

  7. Jürgen Rohn schreibt:

    Die Nevers waren isoliert eigentlich schon seit Februar 2011. Das zeigte sich deutlich beim Duisburger Loveparade-Kongress im Kleinen Prinz. Offener konnte man seinerzeit die Vertreter der Nevers seitens der Angehörigen und Betroffenen nicht ignorieren. Mit anderen Worten: Ehe der Verein überhaupt gegründet wurde, war er schon gescheitert. Denn die Menschen, für die man als Verein einzutreten glaubte, wollte mit den Nevers nichts mehr zu tun haben. Die Gründe liegen im Verhalten einer einzigen Person. Ihre späteren Feinde waren einst alles ehemalige Mitstreiter, Freunde und Weggefährten. Kein Fettnäpfchen wurde ausgelassen, keine Schweinerei war nicht miese genug, dass man sie nicht einsetzte. Nun zeigt sich heutzutage, das ehemalige Nevers anerkannt werden. Sie sind nicht nur auf Facebook weiter präsent, sondern sie treffen sich an der Rampe, arbeiten dort, gedenken der Toten und malochen auch. Das sind Menschen, die keine Pressemitteilung deshalb verfassen und sich vor die Kameras der Zeitungen stellen. Dazu finde ich dann später auf einer FB Neverseite keine Sätze geboren im Suff vor, die die gesamte Truppe lächerlich machen.

    Eine Person ist weg und wir haben Ruhe. Nicht nur das! Da gehen Angehörige mit einem Dirk vertraut um, gebrauchen den Vornamen. Unerträglich für eine Person, die sich selbst ins Abseits gestellt hat. Und wie wir aus der Vergangenheit kennen, werden dann auch gerne Menschen benutzt, die die Drecksarbeit machen, weil ja immer die Anderen die Schuldigen sind. Was die vorbrachten, wurde generell als Lüge abgetan. Diese bösen, bösen Lügen. Das sagte unentwegt jemand, der schneller lügen konnte als ein Pferd läuft.

    Ich bin nicht besser gewesen. Auch ich habe für diese Person mich gutmeinend eingesetzt. Ich habe Krach mit denen angefangen, die kritische Artikel ins Netz setzten. Bei einer Lopa Verletzten versuchte ich zu rechtfertigen, dass man stundenlang vor deren Haus im Auto wartete, um sie als Betrügerin zu überführen. Und selbst als diese Frau beim Jugendamt angeschissen wurde, lebte ich problemlos in der wirren Welt der Begrifflichkeit eines kranken Menschen. Wir haben uns alle durch die Reihe gebrauchen und missbrauchen lassen. Solange, bis wir selbst Probleme bekamen. Wie kann ich dann Rolf verurteilen wollen? Der lebt noch in dieser Gedankenwelt und glaubt, einen gerechten Kampf gegen einen „schleimenden Dirk“ zu führen. Man hat ihn über Monate vollgestopft mit einer Sichtweise, die eine andere Bewertung überhaupt nicht mehr zulässt.

    Die aktuellen Kommentare an dieser Stelle haben ihre Ursache nicht in Rolf allein. Sie sind entstanden aus gekränkter Eitelkeit einer psychisch kranken Person, die Menschen aufhetzt und benutzt. Deshalb versuche ich Rolf nicht zu überzeugen, der vorgeschickt wird. Das hatte damals bei mir auch keinen Zweck gehabt. Er wird schon selbst dahinterkommen. Da bin ich mir aber so was von sicher. Und solange danken wir ihm für seinen Einsatz an der Rampe und sein soziales Engagement. Die anderen Sachen überhören und überlesen wir besser. Das, was er momentan noch durchmacht, haben wir zum Glück schon hinter uns.

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