Wir wollen Euren Krieg nicht!

oder: geht woanders spielen!

Bonn, Samstag 05. Mai 2012, nachmittags.

die kurzfassung liest sich so:

zu einer kundgebung von ProNRW treffen diese (30 verirrten) auf etwa 500 – 600 hauptsächlich anders verwirrte, grösstenteils Salafisten. die stimmung kocht hoch, eine Polizei-KFZ-blokade wird errichtet, die braunen schwenken die berühmten Karikaturen. danach muss die hölle losgebrochen sein. insgesamt 29, davon zwei durch messerstiche schwerverletzte Polizisten sprechen eine klare sprache. soviel ist klar: diesmal ging die gewalt nicht von den Ordnungshütern aus.

auch klar ist, dass die herren mit der braunen gesinnung immer wieder ihre veranstaltungen abbrechen müssen. natürlich trifft sie selbst dabei keinerlei schuld.

eigentlich sympathisiere ich mit fast allem, was sich halbwegs noch mit einer rechtstaatlichen grundordnung vereinbaren lässt. hier aber ist ein „NoGo“ erreicht. und das schon vor dem zwischenfall, bei dem Polizisten dem anschein nach mit grösster härte und gewalt angegangen worden sind.

wir leben in einem freien land, in dem fast jeder spinner seine achsowichtige meinung zum besten geben kann. sonst gäbe es diesen Blog wohl nicht. dem jeweiligen bestreben sind aber auch klare grenzen gesetzt. dazu gehört auch die gewaltfreiheit. wenn wir uns für gegensätzliche meinungen nach dem faustrecht abstrafen, wird weder ein 1.000 jähriges reich dabei herauskommen, noch ein gottestaat. von welchem auch immer. die runde geht dann klar an den Dollar oder €uro und seine krieger…

liebe extremisten jeglicher richtung,

ich will euren sinnfreien krieg nicht! sind die meisten eurer verwirrten ideen in der theorien noch ganz spassig, endet derselbe spätestens wenn ihr zu der überzeugung kommt, sie sei alleinberechtigt und alles andere bestenfalls nur als „böse“ anzusehen. wenn die, die nicht ausdrücklich für euch sind, damit auch automatisch gegen euch sein müssen. und das ende der fahnenstange ist erreicht, wenn ihr glaubt mit eurer fixen idee einen halbwegs demokratischen staat aushebeln zu können.

im normalfall kann man sich zumindest am rande mit der einen oder anderen seite einer Demo identifizieren. in dem fall bestenfalls mit den grünweissen. die durften ausbaden, was die politik nicht unterkontrolle zu bringen scheint. wegen meiner einer kann man solche radikalinskis getrost in die wüste schicken, sollen sie sich da die köppe einschlagen…

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Eine Antwort zu Wir wollen Euren Krieg nicht!

  1. Pingback: Die Einschläge kommen näher… | KarussellBremser – ein PaketSchubserProjekt

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