Paradox?

während ich den eben veröffentlichen post lese, erwische ich mich dabei darüber zu grinsen, wie ernst ich sowas von einem gebürtigen briten nehmen würde…

wie jene mitbürger mit (i)migrationshintergrund in zweiter oder dritter generation lebe ich den längsten abschnitt meines lebens in diesem land. das trifft in meinem fall auch auf meine zweite, die deutsche staatsbürgerschaft, zu. obwohl die Inseln immer noch links fahren und nicht mit € bezahlen… irgendwas machen die kollegen mit den anderen pässen falsch

ich bin mir meiner wurzeln bewusst, „heimat“ ist für mich kein fester ort. es ist da wo ich mich zuhause fühle. richtig, es ist nicht immer wo man lebt. aber weil man dort lebt, sollte einem auch daran gelegen sein, etwas dafür zu tun.

jetzt ausser ——>

zum einen gilt der prophet im eigenen land nichts, zum andern lassen die, denen es wirklich um das fleckchen erde gehen sollte auf dem sie ihr stück heimat haben nichts von sich hören.

es ist dieses argument, dass man nicht nur verbal denen ins angesicht schleudern möchte, die erst gefühlte dekaden auf dem sofa vorm TV/FB/o.ä. verbringen, zusehen, der entwicklung nichts entgegensetzten und dann am ende heulen, wenn die karre richtig im dreck sitzt, wie feindlich die gegend doch geworden hat. weil sich alles um sie rum entwickelt hat… und statt nach den wirklichen verursachern und lenkern des ungeschicks zu schauen, sucht man sich lieber einen vermeintlich sozial schwächeren als opfer…

weniger als vorwurf an die generation vor uns, eher an unsere generation und die kommende, deren ressourcen wir verwirtschaften. als zeichen aus der leichtfertigkeit im umgang mit der Demokratie zu lernen und seiner verantwortung in der gesellschaft, die man anstrebt gerecht zu werden…

aber was quatsche ich da wieder…

musik?

der tune ist rauf und runter gecovert und regemixt worden. das feinste stück, von den gehörten ist für mich dieses MashUp…

Kosheen vs. Kalkbrenner – Skylife And Sandcatch (2010) by MashMike / via SoundCloud

 

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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