wie konnte das passieren?

nein, nicht die belastung des bodens. das ist schon klar.

wie konnte es passieren, dass es an die öffentlichkeit kommt???

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Der Westen:

Kleingärten: Nichts geht mehr

25.04.2012 | 18:01 Uhr

Wanheim. Schwere Zeiten für die Kleingärtner der beiden Anlagen „Feierabend“ und „Ährenfeld“. Ihre Gärten sind mit Blei und Cadmium verseucht (wir berichteten). Welche Lösung dafür auch gefunden wird, nichts wird mehr so sein wie bisher. Das ergibt sich nach dem Vortrag von Gutachter Dr. Dietmar Barkowski aus Bielefeld am Dienstag in der Hauptschule Beim Knevelshof. […]

[…] Dr. Barkowski rückte jetzt mit konkreten Zahlen heraus: Die Bleibelastung liege in der Anlage Ährenfeld, nördlich der Molbergstraße, im Durchschnitt bei 314 Tausendel Gramm und in der Anlage „Feierabend“, südlich der Molbergstraße, bei 377 Tausendstel. Bei Cadmium betragen die Durchschnittswerte fünf bzw. acht Tausendstel. Etliche Gärten würden zum Beispiel den Wert von 400 Tausendstel bei Blei überschreiten, ab dem saniert werden müsse. Einzelne Gärten könnten nicht saniert werden, sie seien alle irgendwie betroffen, entweder durch viel Cadmium, viel Blei oder beides in zu hoher Konzentration. […]

[…] Zu den 500 betroffenen privaten Hausgärten in Wanheim gibt es noch keine Angaben. Hier laufen die Bodenproben gerade erst an. Die Anbau-Empfehlung der Stadt gilt auch für sie.

Blei gelangt überwiegend durch direkten Bodenkontakt in den Körper, etwa durch Erdkrümel in den Poren der Erdbeere, Cadmium über die Wurzeln von Gemüsepflanzen. […]

alles lesen…

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so… nun sind wir aber erst einmal alle schrecklich erstaunt und verwundert, wie des kleingärtners scholle so verdrecken konnte…

ich tippe entweder auf die mafia oder die russen. oder gar die russenmafia?! … man weiss es nicht.

nicht GNS, strahlt aber auch / foto: parcelpanic

was aber klar scheint: die nachbarschaft auf der anderen schienen- und strassenseite hat sicher schon deswegen nichts damit zu tun, weil da ja arbeitsplätze eine intervention aussschliessen. HKM? achwatt… kann ja nicht! Befesa (BUS)? achwo. auf dem 10 mille-altlasten-hügel aus u.a. deren fläche steht doch das verplante drei-mille-achterbahn-dings, kann auch also nicht. am ende sind die kleingärtner es selbst schuld, was lassen die das zeugs in ihren garten? wenn „das“ auch dem zukünftigen OB nicht anlastbar sein wird, dafür würde ich schon mal ein konzept erarbeiten (lassen), schaden kann es nicht.

um die kleingärten herum hat man also auch die flächen entdeckt, die man schlechthin als aussenfläche seines häuschens bezeichnet. wir prolls sagen „garten“. später wird man entdecken, sportplätze (schulisch/verein) und öffentlichen grünflächen sind auch oft „draussen“ …

… gut, die andere Rheinseite, aber *pssssst*

mir gefällt folgender teil des artikels besonders gut:

[…] An Umweltamt und Kleingärtnern liegt es nun, ein Konzept zu erarbeiten, das die Zustimmung der Kleingärtner erhält, aber auch die Beantragung entsprechender Fördermittel möglich macht. […] quelle: wie oben

Fördermittel, *puh*. das lässt aufatmen. und ich dachte schon, es würden wieder die letzten paar steuerzahler den klammen geldbeutel hinhalten

wenn, dann hätte ich vorgeschlagen, die steuern gleich doppelt doppelt förderlich zu verwenden und den hobbygärtnern eine neue scholle auf der bahnhofsplatte zu kredenzen („FeierFeld“). die schreit nach sowas?!?

aber das problem ist auch garnicht so sehr der boden dort. ähnlich, wie die CO²-pipeline ein stücksken weiter, am Angerbach. die ist auch nicht soooo problematisch, also für die gegend und so für sich gesehen. weiter im norden, Meiderich – Landschaftspark [HIER], kann man entdecken, wie in weniger als 30 jahren aus einem ehemals umweltfrevelndem, aber arbeitsplatzsichernden hüttenwerk eine naturoase geworden ist.

da kann die natur ansich nicht das problem sein. die ist zäh. der störfaktor ist halt der mensch…

der ist ja so empfindlich

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Über parcelpanic

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