Streng vertraulich!

„Eine Zensur findet nicht statt.“ von staatswegen, vielleicht. im kopp schon…

etwas zu finden, worüber man schreiben könnte, ist überhaupt kein problem. es ist schlicht unmöglich, nicht irgend ein ereignis, eine neuigkeit o.ä. berichten zu können / wollen. Duisburg ist da quasi ein fruchtbarer boden. und immer getreu dem motto: „wenn falsch, dann richtig!“

Karl-Lehr-Str., 07/2011 / foto: parcelpanic

etwas zu finden, was man auch „raushauen“ kann, ist dagegen schon ein täglicher gratwandel. mit wirklich haarsträubenden realsatirebeiträgen vom arbeitsplatz liesse sich herrlichst ein abendfüllendes programm füllen – täglich. dort rumpelt es schon nicht mehr nur. blöd nur, wenn man damit nicht nur am eigenen ast sägt…

und wenn garnichts nennenswertes geschieht, bleibt immer noch, was nicht passiert. beispiel Gedenkstätte. so wenig nichts hat sich lange nicht getan. nicht mal drei monate vor dem zweiten Jahrestag herrscht schweigen, medial. nicht weil nichts passiert, hinter den kulissen rumpelt es gewaltig. besonders da,wo unklarheit darüber herrscht, ob man überhaupt noch ein verein ist. es kündigt sich der nächste hammer an… allein: „noch nicht, erst muss noch dies & das...“ in manchen fällen wartet man der quellensicherheit einfach bis es in der zeitung steht

oder man muss sich zurückhalten, um den beteiligten nicht alle wege zu verbauen, bevor die „üblichen“ einigungsprozesse als gescheitert gelten. als beispiel den verein um den OB-anwärter mit dem vermeindlich sozialen touch, die besser sein wollen als die „Tafel“. dem anschein nach ködert man dort mittlerweile nicht nur sozial schwächsten zu deren ungunsten zum stromanbieterwechsel, es scheint auch, als könne man sich diese leistungen mit unterschriften „verdienen“. aber ich bleibe dabei: er ist noch der ehrlichste in der casting-gruppe… und zum kaltstellen von gegner ham `se dat [HIER]. welcher andere anwärter kann mit ähnlichem aufwarten?

härter trifft aber eigentlich, eine breaking-news an der hand zu haben und nicht nutzen zu dürfen / sollen / können. während man die neuigkeit aufnimmt, bilden sich schon die ersten zeilen. die werden dann allerdings am ende wieder radiert, wenn es heisst: „kannste aber noch nicht verwenden, nö?!“ es führt dazu, faktisch nichts anderes interessantes mehr zu finden,weil sich das gedankenkarussell ständig ums „verbotene“ thema dreht & dreht & dreht.

oder anders und kurz:

die einen lassen sich das reden versilbern, andere sollten sich ihr schweigen vergolden lassen…

in dem sinne: ich hab nix erzählt und das behalte schön für Dich?!

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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Eine Antwort zu Streng vertraulich!

  1. Max S. schreibt:

    Wovon man nicht sprechen kann, darüber muß man schweigen. Tractatus Logico-Philosophicus Ludwig Wittgenstein

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