StreiterEi

und wenn Du denkst, da geht nichts mehr, kommt von irgendwo noch ein „klopper“ her…

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DerWesten:

Duisburger Spielplatzsand wird auf Dioxin-Belastung untersucht

11.04.2012 | 17:04 Uhr

Duisburg. Sand von Duisburger Spielplätzen wird noch einmal genau unter die Lupe genommen. Grund ist die Dioxin-Belastungen von Eiern bei zwei Erzeugern. Dass der Schadstoff über den Sand zu den Hühnern gekommen sein könnte, hält man beim Umweltdezernat allerdings für „zu 99,9 Prozent unwahrscheinlich“.

Wie berichtet hatte zumindest einer, möglicherweise aber auch beide Hühnerhöfe im Norden der Stadt Sand von den Wirtschaftsbetrieben bezogen, schließlich lieben es Hühner , im Sand zu „baden“. Das Material stammt von Spielplätzen, wo einmal im Jahr der Inhalt der Sandkästen ausgetauscht wird. Der alte Sand wird nicht nur an Hühnerhöfe abgegeben. Susanne Stölting vom städtischen Umweltdezernat: „Wer den abholen will, kann das tun.“ […]

zum Artikel…

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oha, ich hatte eher geglaubt einen schlechten scherz zu machen, in dem ich andeutete, der tausch könne in der art oder so von statten gehen. auch eine sonderbare aussage, einen satz weiter im artikel, das Dioxin wasche sich beim ersten regen aus dem Sand. aha, und dann? trifft es auf mutterboden? na? …. eben!

ok, die antwort „muss nur schneller regnen, als die hühner baden gehen!“ führt die art von logik konsequent fort und verdient, wenn sie auch nicht ganz richtig ist, einen fleisspunkt.   •  ← auschneiden und ins fleissheftchen kleben

schon gefallen / foto: parcelpanic

der sand steht nicht erst seit gestern im verdacht belastet sein zu können, … vielleicht, ein bischen, aber höchstens! den dann einfach ungeprüft weiter zu verteilen, klingt schon ansatzweise fahrlässig. einfach mal bei der medikamentensammelstelle nachfragen, wenn mal wieder eine erkältung anrückt? vielleicht kann man demnächst bei GNS auch ein paar nicht ganz heruntergebrannte Brennstäbe abholen?

es ist der gedanke des nachdenkens, hinterher. es könnte durchaus sinn machen, etwas weiter vorne in der kette ansetzen zu wollen. praktisch vor-denken. der verursacher wäre so eine adresse. gut 47 % der „Atmosphärische Emissionen von Dioxinen und Furanen aus industriellen Prozessen in der EU25“ stammen aus der „Metallindustrie und Röst- oder Sinteranlagen für Metallerz, Anlagen zur Gewinnung von Eisenmetallen und Nichteisenmetallen“ , weiter 15% von „Anlagen zur Entsorgung oder Verwertung von gefährlichen Abfällen oder Siedlungsmüll(quelle: wikipedia)

tschööö sonne / foto: parcelpanic

eine weitere quelle sind die „brenntage“, die einigen ganz unverbesserlichen ebensowenig abzugewöhnen ist, wie die autowäsche vor der haustüre. hier greift auch wieder die ereiferung darüber, wie dreckig Duisburg ist und das praktisch überall müll herumliegt. aber der reihe nach. das wilde müllverbrennen kann man mit altölentsorgung im gully gleichsetzten. während mit einem schnapsglas öl etliche tausend liter trinkwasser veunreinigt werden, belastet das abfackeln eines kilogramm die umwelt etwa vergleichbar mit der thermischen entledigung von 10 tonnen in einer „ordentlichen“ müllverbrennungsanlage. das waschen eines fahrzeugs ohne rückgewinnung, also in den gully stht dem nicht sonderlich nach. das argument, mit dem regen würde der dreck ja auch abgewaschen ist nicht ganz wasserdicht. um die gleiche waschwirkung wie mit schlauch und schwamm zu erzielen müsste man bei starkregen über 200km/h fahren. über die motorwäsche reden wir garnicht erst…

- ohne titel - / foto: parcelpanic

aber zurück zum thema: den „unfall“ von 1999 weiterhin für diese belastungen bemühen zu wollen ist langsam auch nicht mehr lustig. auf der einen seite wäscht es sich beim ersten regen raus (wohin? egal!), auf der anderen seite regnet es seit fast 13 jahren noch das zeug? bestimmt… das kann mit aktuellen „störfällen“ sicher nichts zu tun haben. sind ja auch keine bekannt! jetzt machts sinn!

aber achtung: hier greift wieder das argument arbeitsplatz und standortrentabilität. rein theoretisch und praktisch technisch sind die werte der drecksschleudern des vergangenen jahrtausend deutlich besser geworden. sollte / wollte / könnte / hätte …

allein der fast regelmässige anblick von dunkelocker bis braunen rauchschwaden, die später wieder weiss werden (intern: papstwahl) vom nachbargründstück des kunden meines brötchengebers und die färbung der stationierten fahrzeuge lässt zweifel aufkommen. natürlich laienhafte, uninformierte. sicher gibt es auch dazu eine „gute“ erklärung.

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Über parcelpanic

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