Ach Du dickes Ei! zwei…

macht man ja eigentlich nicht so. so direkt hintereinander, zum selben thema und so… ja man, *pfffft!*

licht & schatten / foto: parcelpanic

allerdings beschäftigt einen, wird man mit der nase förmlich ständig darauf gestossen, so ein thema dann doch. ziemlich sogar. auch und erst recht, wenn DerWesten dann noch mit artikeln wie „Die Eier aus dem eigenen Garten“ nach“legt“

gut zu wissen, die belastungen wüssten, wo wirklich, wirklich glückliche hühner in der erde wühlen und dort ihren fallout durch selbstauflösung vermeiden. nur so liesse sich verhindern, wenn die belastung, die laut städtischen organen also nicht aus dem futter herührt, aus bodenkontamination herrühren. das sollte schon auch ausgeschlossen werden können, ausgeschlossen werden. aber das ist sicher korinthen äh … erbsen zählen…

und: die eier, die er Osterhase in der gegend verteilt hat, stammen ja eh nicht von gefiederten produzenten… oder?

im gespräch mit z.b. Anita erhärtete sich allerdings das eigene empfinden, in dem letzten post erwähnten und verlinkten artikel (dem [HIER]) könnte der eindruck entstehen, die bedenklichen bodenproben rührten einzig und allein von dem unfall 1999, dem Dioxin-Tschernobyl Duisburgs, her.  das hier munter weiter belastungen in nicht unerheblichem ausmass auch aktuell auftreten könnten, wird nicht klar. und um die abwegige theorie, HKM und Konsorten könnten durchaus auch als verunreiniger in frage kommen, vollendet das auch nur die idee, ein randmakel eine LandMarke auf eine sondermülldeponie zu pflanzen, mitten in die abluft des stahlgiganten. beim nächsten besuch also aus solidarität für die, die sich lieber an unbedenklicheren plätzen tummeln: tief einatmen, ein – bis zwei sekunden zum besseren austausch in den lungen halten und die gereinigte luft wieder raus…

Meiderich via Laar / foto: parcelpanic

noch bessere laune bekommt man eigentlich nur, wenn man noch steuern zahlen darf. dann werden solche kleinigkeiten wie 20.000€ sanierungsbedarf pro parzelle schon mal bei den, nur in Wanheim angesprochenen 108 stücksken, zu eben mal 2.160.000€ für den erdaustausch. plus spielplätze und solche kleinigkeiten. ich vermisse ein wenig die forderung an den verursacher, von dem sich die volksvertretung unsere steuern zurückholt, mit denen das sonst (end-) finanziert wird.

was haben wir erleichtert aufgelacht und uns gefreut, als wir lasen, „es sei aus Landesmitteln zu finanzieren“ .

na, wenigstens keine steuergelder! (harharhar)

um noch wirklich zynisch zu werden, möchte ich vorschlagen, die ausgehobenen erdmassen im eigentlichen sinne zu tauschen. das zeugs aus Meiderich nach Wanheim etc. … nachmessungen nach einem jahr von neuem boden (woher eigentlich?) könnten bei den vermuteten belastungen zu einem annähernden ergebnis führen. je nach geplanter weiterer verwendung der flächen und politischem kalkül auch, scheint es der jüngeren geschichte nach.

mit anderem lack: Oldtimer! / foto: parcelpanic

um endlich auch mal auf den springenden punkt zu kommen: Sie können heute mit der falschen farbe eine zulassung ihres Oldtimers zum H-kennzeichen vergessen. Sie erhalten aber für einen spritfresser mit mind. 14l/100km eine grüne umweltplakete. parken Sie dieses KFZ in der umweltzone gegenüber HKM für ein paar tage, nehmen eine probe von den rotbraunen rückständen auf dem lack und versuchen das mal in einklang zu bringen…

Duisburg scheint sich zur Müllhalde zu entwickeln. zumindest an den stellen Duisburgs, die noch nicht als schick gelten. oder solchen, die beginnen es nicht mehr sein zu scheinen. um das festzustellen muss man nur ein wenig offenen auges durch die gegend stampfen. wo menschen sind, liegt auch müll herum; oft auch dort, wo verkehrswege, egal ob strasse oder schiene, verlaufen und keine menschen sichtbar sind. es wird sich beklagt, aber nichts getan. dabei nur nach dem verursacher zu schauen und selbst nur zu lamentieren nutzt da wenig, ebensowenig die zuständigkeit bei anderen zu sehen, diesen missstand zu beheben.

gilt im eigenen land meist nichts... / foto: parcelpanic

herr Foster, Krieger, Ostermann, Sevenheck und wie die nutzniesser der angeblichen filetstücke auch heissen mögen werden sicher kaum den schaden davon tragen, wenn plötzlich und unerklärlich hohen schadstoffwerte im boden „entdeckt“ werden. auf einem gelände, dass jahrzehnte lang von einem nicht eben als ressourcenschonenden unternehmen genutzt wurde. anders wird es wohl für die glücklichen besitzer der grundstückchen an der nordwestlichen ecke des alten milchhofes aussehen. dort stand mal eine tankstelle…

das die „familienträume“ mit garantierter kommunikationsnähe ohne keller gebaut werden, kommt sicher auch nicht von ungefähr. auf blindgänger (fliegerbomben, keine menschlichen) zu stossen, wäre noch das kleinere übel. aber wohin mit dem aushub? das gilt es auch zu beobachten, wenn die versorgungsleitungen gelegt werden…

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Über parcelpanic

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