trau, schau, wem [*]

01. März, 1/6 des jahres schon wieder futsch. wenn wir noch einen jahreswechsel erleben, weil am 21.12.2012 die welt doch nicht wie vorhergesagt untergeht, sind es nur noch 10 (zehn) monate, dann ist stehen wir wieder kurz vor praktisch jetzt… oder so. lustig, für menschen mit meinem humor zumindest, dürfte werden, wenn die ganzen leutchen, die sich drauf verlassen haben keine weihnachtsgeschenke kaufen zu brauchen/müssen, weil es ja vermeindlich eh nicht mehr stattfindet (zumindest auf diesem planeten) dann doch noch schnell eine kleinigkeit brauchen. blöd nur, dass der 21.12. ein freitag ist…

Duisburg - Auf der A59 / foto: parcelpanic

ok, erwischt. darum geht es garnicht. diese festen feiertermine sind nichts für mich. karneval? wenn ich pappnasen sehen will, sogar ganzjährig, gehe ich arbeiten. selbst büttenreden oder was man dafür halten könnte, kommen nicht zu kurz. wenn einem dann noch vergönnt ist, mit menschen kommunizieren zu dürfen, die entweder oder sowohl als auch vom versender und seinem dienstleister, für die man beide nicht tätig ist, erklärungen für vorgänge zu finden, die man quasi als servicepartner auch seinem auftragsgeber jeden tag aufs neue zu erklären versucht, stellt sich eine gefühl von „Täglich grüsst das Murmeltier“ mit ansätzen der „Truman Show“ ein. wo jetzt der bogen zum thema ist. just dran vorbei gelesen…

verschiedene gruppen gehen mit ähnlichen problemen völlig anders um. derzeit kann man sich ein bild darüber machen, wie die gegensätzlichsten aller möglichkeiten gegeneinander gehalten und verglichen werden können. eigentlich ein lehrstück…

Duisburger Waschküchenwetter / foto: parcelpanic

es bedarf keiner namensnennungen, um den meisten betrachter/innen zu verstehen zugeben, wer gemeint ist. vielleicht auch gleich der hinweis an die gernestänkerer, diese situation sei nicht von mir geschaffen worden, ich beeinflusse sie nicht mal wesentlich, z.b. via fratzenbuch. es ist ein versuch zu beschreiben, was ich sehe. aus dem blickwinkel eines beobachters, nicht aus der position eines beteiligten mitmischers…

momentan zeigt eine der gruppen einen versuch, mit einer angestossenen diskussion zum einen meinung für sich zu machen. man sucht die nähe zur transparenz und „stellt sich“. man kann es aber auch so sehen: die stellen sich nicht, die sind gestellt worden und gehen offensiv damit um. angriff ist die beste verteidigung?

in dem fall zumindest die klügere wahl. klüger, als eine aus der Duisburger Politik bekannt gemachten abtauchtaktik, eben der gruppe, die frei im vereinsrecht schwebend, quasi aufgelöst ohne es zu sein, ohne resonanz auf irgendetwas zu warten scheint. auf auflösungserscheinungen? der moment ist verpasst. auf was dann? unterlassenn Sie bitte das grinsen, mir ist die frage durchaus ernst. unabhängig von vorstandspöstchen, entlohnung und teils verzicht auf kostenerstattung habe ich auch mit dem, was mir nicht eben unwichtig ist für eine sache geworben, die längst nicht mal mehr ein scherbenhaufen der guten vorsätze ist, an denen viele menschen mit herzblut und inbrunst gearbeitet und geglaubt haben. das ist, was einen wirklich beschämt und wütend macht…

passing by / foto: parcelpanic

es ist auch dieses schwarz-weiss denken, dem sich viele lösungen verschliessen. „wer nicht für mich ist, muss gegen mich sein“ , etwas in der art. für viele schier unbegreifbar, wie man sich mit möglichst allen farcetten befassen will und so natürlich berührungspunkte zu dingen bekommt, die andere lieber tabuisieren. „kann nicht sein, gibbet also auch nicht.“ diese denkstrukturen sind sicher für einfacher gestrickte naturen ein guter schutzmechanismus gegen übermässige denkvorgänge. wer aber grundsätzlich erst mal alles hinterfragt (nein, nicht weil erst mal alles schlecht ist…), kommt nicht umhin, sich auch mit den unangenehmeren ansichten zu beschäftigen.

ich will keine position beziehen, noch weniger bewerten. es steht mir nicht zu und ich hab auch keinen bock auf das gezettere hinterher darum. was wer wo wann wozu geschrieben hat tut dabei etwa ebensowenig zu sache. es ist aber durchaus zu bemerken, hier fände scih für FB-user seine fragen zustellen. und anders als beim vergleichsobjekt auch mit resonanz rechnen kann.

ich habe es aufgegeben, alles verstehen zu wollen und von allem den sinn begreifen zu wollen. vielleicht auch, weil es sinn macht, sich seine ziele den fähigkeiten entsprechend zu stecken, wenn man auch mal ein erfolgserlebnis haben möchte. so geht es mir auch mit dem, was sich als scheinbare reinwaschung der etwas unweisswestigen mitglieder und vorstandsmitglieder verstehen könnte. ich lese, aber ich verstehe nicht…

was es ist? freund Fried, der Erich weiss das in worte zu fassen:

Was es ist

Bild: erichfried.de

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

quelle: erichfried.de

schönes gedicht, bringt uns aber nicht weiter? richtig!

grundsätzlich ist ein offener umgang mit kritik etwas lobenswertes, ein guter weg. was man daraus macht, wird sich zeigen und beweisen müssen. wer die chance garnicht erst sieht, statt dessen mysteriös darüber schwaffelt, die „wahrheit“ oder was man darfür hält, käme eines tages (vermutlich von selbst) ans licht, technische probleme u.d.gl. vorschiebt, stellt sich selbst ins abseits. das müssen andere garnicht tun…

last view every day / foto: parcelpanic

zum abspann noch etwas zum fratzenbuch. mir wurde angeboten, nach einem der gespräche gemeinsam diese „offen“-seite zu durchstöbern. bevor ich noch ablehnen konnte, stellte ich fest, dass ganze eh schon als pdf. auf 20min frisch just erhalten hatte…

mein letztes erlebnis beim ungezwungenen fratzenbuchgestöber hat mir ein weiteres mal mehr als deutlich gezeigt, wie gut ich ohne das auskomme. es raubt einem illusionen. (achtung, wortspiel: es raubt eine millussionen.) man möchte es einfach ungesehen machen. nur um zu zeigen, ich würde nicht nur leuten eins überbraten, die ich nicht mag: ich habe ablichtungen von dem sympatischen menschen gesehen, bei denen ich eher an Thomas Anders, als an den netten ComicShootingStar erinnern. zu seiner entlastung: es war fürs brotverdienen, damit er einen harten knust hat, während er sich die herrlichen zeichnungen aus den rippen leiert… 😉

why i love to be in Duisburg / foto: parcelpanic

º‾º_º‾º_º‾º_º‾º_º‾º_º‾º

[*] noch uneins, welche der deutungen, wo dieser spruch seine quelle hätte haben können, halte ich mich an die „Märchen des Aesop“ , die mit den Löwen und im besonderen hier zum zitat:

Der Löwe und die Ziege

Auf einem sehr steilen Felsen erblickte ein Löwe eine Ziege.

„Komm doch“, rief er ihr zu, „auf diese schöne fette Wiese herab, wo du die trefflichsten Gräser und Kräuter findest, während du dort oben darbest.“

„Ich danke dir schön für dein Anerbieten“, sprach die kluge Ziege, die wohl die Absicht des Löwen erkannte. „Dir liegt mehr an meinem Fleisch als an meinem Hunger. Hier oben bin ich vor dir sicher, während du mich dort unten sofort verschlingen würdest.“

Trau, schau, wem?

quelle: maerchen.net

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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10 Antworten zu trau, schau, wem [*]

  1. Jürgen Rohn schreibt:

    Wie stellen uns – offen und ehrlich – auf Facebook. Soweit die Theorie von Loveparade Selbsthilfe. Unliebsame Meinungen werden gelöscht, Beitragsschreiber beleidigt. Ein Diebstahl wird verharmlost und Kritik daran als Beleidigung gewertet.

    Ein kleines listiges Bäuerlein, das auf sachlich macht und Dumme sucht, die ihm auf den Leim gehen? Man kann über alles sprechen, offen und ehrlich? Wenn das Hagemanns Ehrlichkeit ist, dann gute Nacht. Ich möchte mir von diesem Menschen nicht meinen Horizont festschreiben lassen und die Grenzen der Meinungsfreiheit. Das ist zu billig, zu durchsichtig, Herr Hagemann.

    Die Seite der Loveparade Selbsthilfe auf Facebook – Wir stellen uns – dient anscheinend der Selbstbespiegelung. Kritiker werden fertiggemacht. Überheblichkeit scheint sich wie ein roter Faden durch die Seite zu ziehen. Und man ist scharf darauf, Frau Hendrix dort zu empfangen, um sie direkt zu mobben. Die unzähligen Beleidigungen und Sticheleien sprechen eine deutliche Sprache. Was für ein erbärmlicher Haufen.

    Ich fordere Herrn Hagemann auf, sich HIER zu stellen. Herr Hagemann, wie können Sie es vereinbaren, dass es einen Film gibt, der Vorstandsmitglieder von Loveparade Selbsthilfe beim – möglicherweise Stehlen – ablichtet an der Rampe? Wie, Herr Hagemann, können Sie sich für die Opfer der Loveparade mit Ihrem Verein einsetzen und dann passiert so etwas? Ich habe 300 Euro gespendet, damit Never Forget den Opfern der Loveparade e.V. die Gedenkstätte gestaltet. Dies habe ich bestimmt nicht gemacht, damit Ihre Vereinsmitglieder dann die Sachen beiseite schaffen im großen Stil. Sie haben diverse Sachen anscheinend entwendet und sich möglicherweise ungerechtfertigt bereichert. Insofern bin ich auch betroffen, wenn Mitglieder aus dem Verein um Herrn Hagemann die Beigaben stehlen im großen Ausmaß. Die so genannten Plüschtiere hatten nicht nur einen ideelen Wert sondern auch einen hohen Sammlerwert.

    Ich habe heute Strafanzeige mit einem belastenden Video wegen Diebstahls gegen das Vorstandsmitglied Detlev K. und Frau Dagmar Z. gestellt bei der Staatsanwaltschaft Duisburg. Es gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung.

    • parcelpanic schreibt:

      […] Ich fordere Herrn Hagemann auf, sich HIER zu stellen. […]

      mooooment… wenn ich da auch noch ein wörtchen mitreden darf:

      grundsätzlich habe ich kein problem, eine plattform für menschen zu bieten, die sonst nirgends hinkönnen. wir lassen die frage, warum das so ist und gehen von einer diskussion aus, der man unmoderiert zutrauen könnte als grenzwertige justizorgie zu enden.

      zum einen fehlt mir die zeit, den lieben langen tag darauf zu achten, jene, die schon „durchposten“ würden dinge im zumindest „ordnungswidrigkeitsbereich“ verzapfen, zum anderen jeden, der mitdiskutieren will den ersten post freizuschalten. oder auch nicht, wie bei Phil H., als beispiel…

      es wäre also schon blöd, wenn der herr Hagemann seine meute hier hingelenkt hätte, wie das „zu erwarten“ gewesen wäre und die vor verschlossener türe gestanden hätten… der blöde wäre ich gewesen, der alle „kickt“, zensur ausübt und nur „leute wie Rohn“ schreiben lässt.

      nee, danke. vielleicht findet sich ja jemand, der sowieso daheim ist und das bewerkstelligen kann. die person öffnet einfach nen blog (ist nen kinderspiel) und da kann man sich dann… was auch immer. ich bin gerne bereit die adresse dazu veröffentlichen 😉

      nix für ungut,…

      • Jürgen Rohn schreibt:

        …….grundsätzlich habe ich kein problem, eine plattform für menschen zu bieten, die sonst nirgends hinkönnen.

        Das ist eine Unverschämtheit.

        ……….und nur “leute wie Rohn” schreiben lässt

        Brauchst Du nicht mehr. Ein wenig mehr Höflichkeit hätte ich von Dir erwartet. In dem Sinne, spiel mit den Leuten, die Dir genehm sind.

        • parcelpanic schreibt:

          wenn irgendwo ein schuh rumsteht und irgendwer nichts besseres zu tun hat, als zu schauen, ob der passt, bitte. dafür gab es eigentlich schon anwärter…

          das sieht mir nicht nach echter entrüstung aus, eher nach einer schwalbe. und die „Unverschämtheit“ liegt eher darin unabgesprochen anderer spielwiese zu offerieren, kollege.

          ebenso das zweite zitat. hätte die meute sich drauf eingelassen hätten 90 % stunden auf die freischaltung ihrer kommentare warten müssen. macht sinn…

          aber bitte. Katharina dürfte derzeit eine gute gesprächspartnerin sein. die dreht ebenso frei, für nopes…

          • Jürgen Rohn schreibt:

            Lieber Jason, Du hast deine Chance gehabt, zurückzurudern. Du hast noch eins draufgelegt. Viel Spaß weiterhin bei deinem Blog, Ich sortiere dich jetzt aus: Freunde dieser Art können bequem meine Feinde ersetzen.

  2. Simone Semmel schreibt:

    Hi, ihr zwei,

    ich würde das alles nicht so überbewerten wollen, denn dieser Satz:

    Ich fordere Herrn Hagemann auf, sich HIER zu stellen…. der Stand auf FB auf den unterschiedlichsten Pins, auf div. Blogs. .. Für den Außenstehenden ist es dann nicht mehr erkennbar, dass da vielleicht die FB-Gruppe „Loveparade im Dialog“ gemeint war.

    Die Aktion, die Hagemann initiiert hat, war bewusst oder unbewusst falsch inszeniert worden. Wenn dem Initiator dann auch noch bildlich nachgewiesen wird [http://bit.ly/wZOHxn], dass sich geneigten MitleserInnen unterschiedliche Lückentexte als Diskussionsgrundlage präsentieren, dann spricht es für einen gewissen Grad an Verblendung, den Rückzug von FB damit begründen zu wollen, „Da kommen dann schnell Behauptungen, es würde blockiert usw.“

    Setzt man sich einer derartigen Kommunikation nicht aus, heißt es „Letztlich wurde selbst dieses Gesprächsangebot durch das Gehetze einiger Unverbesserlicher diskreditiert.“ Mobbing liest sich für mich anders und bekanntermaßen brauch ein JH dazu auch kein FB: http://bit.ly/yOxSUw … Sprich: Es kommt per Mail. Aber vorerst geht die vorgefilterte Kommunikation auf XN weiter – und das mit offener Drohkulisse… Ohne Worte…

    Ich bin ausdrücklicher Befürworter von Blogs, aber wenn der Admin seinen Blog ausschließlich dazu nutzt, um damit Meinung zu machen: Die Hetze der einen lasse ich zu, die der anderen nicht, dann wird es ulkig. Dann kann man die Blogs auch einstampfen.

    Zum guten Schluss: Es ist einfach, sich und den eigenen Mitstreitern ein Feindbild vorzusetzen. Das Schöne am Leben ist, wenn du weißt, dass das eine Luftnummer ist, dass ihn das Ding irgendwann selbst um die Ohren fliegen wird. Ich weiß zwar nicht, wie ich mir den Tag vorstellen muss, aber er kommt. Leidtragende sind Krieger und die Angehörigen. Mir wäre es lieber gewesen, er hätte sich nicht nur von FB, sondern ganz zurück gezogen.

    Ich wünsch Euch allen ein schönes Wochenende. :-))

    • parcelpanic schreibt:

      die menschen verstehen oft, was sie wollen.

      ich wollt edem onkel Rohn nicht mal auf die füsse latschen. und wo wir grad unter uns sind: der kommt wieder, wetten? 😉

      ich halte diese aufgeregtheit in dem versuch der kommunikation für kontraproduktiv. sie hilft meinung zu machen, sonst nichts. ich hätte meinem ersten gefühl (so zu tun als hätte ich nichts mitbekommen) einfach folgen sollen.

      danke für die vermittelnden worte und ebenfalls ein angenehmes WE!

  3. Jürgen Rohn schreibt:

    Niemand braucht sich von solchen Menschen einen so genannten Dialog in einer Scheindebatte aufzwingen lassen. Erst recht nicht, wenn dort die Vereinsvorsitzende von Never Forget e.V. mehrmals beschimpft und beleidigt wurde. Mich erstaunt es, dass ein Rolf Karling nun dem Herrn Hagemann in den Arxxx kriecht und Frau Hendrix als einen „unberechenbaren Paradiesvogel“ bezeichnet auf XN. Das finde ich nicht in Ordnung.

    Kauft Hirn beim Metzger und falls Charakter im Angebot ist, ein Pfund dazu.

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