kommunika… wem? watt?

eigentlich offensichtliche dinge verschwinden plötzlich. die eben noch klar strukturierte welt zerbröselt bis hin zum urknall, einer der theorien „unserer“ entstehung. eine andere besagt etwas von einem nicht überzeugenden exeriment, dass sein schöpfer im WC rünterspülte… irgendwas dazwischen, schätze ich, drifte damit aber schon viel zu früh ab.

broken dreams / foto: parcelpanic

um den spannungsbogen noch ein wenig zu überdehnen, könnte ich versuchen ein wenig in die irre zu führen (und das tut „es“ auch) und erst über den unsinn und angeblichen nutzen sinnieren, dabei möglichst vermeiden erkennen zu lassen, worum es geht und vielleicht statt dessen unauffällig bemerken, es wäre eines dieser universellen themen. immer da, wenn zwei lebewesen sich begegnen. es wäre unabhängig von geschlecht, religion, status oder“rasse“. so universell wie die behauptung, es sei von den selben faktoren unabhängig, wenn zehn dieser zusammenstünden, es wäre ein a****loch dabei…

es ist das thema, an dem wirklich „gute“ und nicht nur gut gemeinte projekte zerbrechen, an dem global player genau so scheitern, wie familienbetriebe, bei dem sich die gesellschaftliche stellung ebensowenig gibt, wie der abstand zwischen den augen. es geht nicht ohne, aber manchmal auch nicht mit… kommunikation

bei meiner google-suche fand sich folgendes zitat zum link von wikipedia.org weit oben (1). (so don’t put the blame on me!)

[…] Zwei Frauen kommunizieren miteinander, ein Mann steht daneben. Kommunikation stammt aus dem Lateinischen communicare und bedeutet „teilen, mitteilen, […]

falsch, in die richtung will ich garnicht. aber es auf der pole position zu finden… wie gesagt, ich „mache“ diese vorurteile nicht und, weil es nichts damit zu tun hat, aber so schön passt: schon im alten Rom pflegte man überbringer von schlechten nachrichten dafür entsprechend zu „entlohnen“?

da sollten wir etwas weiter sein. im gegensatz z.b. zu den 70er des vergangenen jahrtausend vermag jedes mittelmässige mobiltelefon mehr an datenverarbeitung zu hand(e)len als die mondlandefähre von Armstrong und seinen kollegen. … und? … eben!

„was nutzt der tiger im tank, wenn am steuer ein esel hockt?“

dahinter steht ein nutzer. so individuell wie die möglichkeit das „falsche“ zu verstehen. es kann zu einem akt der verzweifelung führen, der gegenpartei, mit der eine geordnete kommunikation nur sehr eingeschränkt, aber wenigstens irgendwie funktioniert klar machen zu wollen, woran aus der eigenen sicht ein verständigung hapert. und das regelmässig.

ein anderes zitat, aus einem anderen zusammenhang, aber treffend:

„Es ist nicht wichtig, was Du sagst. Wichtig ist, was Dein gegenüber versteht.“ quelle: alte_hamburger_schule

alles im grünen bereich / foto: parcelpanic

versuchen Sie beim nächsten mal einfach folgendes: geben Sie solche momente reflektiert an die person, von der sie das erleben. das muss nicht funktionieren. ehrlich gesagt, es wird i.d.r. nicht. aber man kann davon ausgehen, die andere partei hätte die situation auch schon mal erlebt und den selben wissenstand. theoretisch.

und hüten Sie sich zu behaupten, ich hätte Ihnen solches aufgetragen!

es hat den anschein, mit fortschreitenden entwicklungsstadien zur kommunikation würden fähig- und möglichkeiten des einzelnen, zumindest im face2face, proportional abnehmen. ein nicht direkter erfolg scheint unweigerlich und sofort zum abbruch jeglicher weiterer bemühungen zu führen. praktisch, als würde man sich im „freizeitpark deutschland“ bei freiem eintritt an den hauptattraktionen anstehen müssen?!?

dieses scheinbaren evolutionsproblem greift auch und vorallem im beruflichen bereich. im idealfall findet sich bei völliger unverträglichkeit der parteien jemand dafür. (danke, P.K.)

as time goes by / foto: parcelpanic

es ist schier unbegreiflich, wie wenig echte kommunikation bei einem derart immensen datenfluss zustande kommen kann oder besser muss. und wie wenig die daten auch sinnvoll vernetzt werden. so pflege ich auf der arbeit schon mal zu behaupten, wir würden mit der technik der 1970 auf den problemen des kommenden jahrhunderts herumprügeln. da kann man froh sein bei einem internationalen konsortium vom fortschrittstreben der länder zu profitieren, die als rückständig gelten. danke estland! 😉

„keine“ kommunikation kann es bei „begegnungsverkehr“ (face2face) allerdings auch fast nicht geben. es bleibt eine non-verbale ebene. ein zucken der augenbraue, ein verziehen des mundwinkels, das „harte“ absetzen von gegenständen… usw, usf … gäbe es beim schreiben eine art ESP (DSTC, VSC, DSC, PSM, VSA, oder wie auch immer), ich würde hier einschalten 😉

trotz theoretischem zugriff auf wissen, von dem man vor dekaden noch geträumt hat, hinken wir der evolution funktionsmässig einige eiszeiten hinterher. menschen mit der selben richtung, dem selben ziel können im direkten umgang oft problemorientierter mit dem „feind“, als mit „rudelfremden“ mitstreitern ungereimtheiten benennen. es wäre aber auch ein unerklärliches phänomen, technische geräte nutzen zu müssen, um die effektivität einer mensch-zu-mensch kommunikation im gleichen lager möglich zu machen?

in zeiten, da man zwar kaum mehr als drei sender mit seinem volksempfänger auf die mattscheibe bringen, zumindest aber noch ein rudel der umgebenden „gesellschaft“ um sich versammeln konnte – vorbei.

und musik ab…

metallica-vs-indeep-vs-how-to-loot-brazil-last-night-a-sandman-entered-my-life

Advertisements

Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
Dieser Beitrag wurde unter alltag, Duisburg, Internet, Kultur, Leute, Politik, update abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu kommunika… wem? watt?

  1. Katharina schreibt:

    “Es ist nicht wichtig, was Du sagst. Wichtig ist, was Dein gegenüber versteht.” quelle: alte_hamburger_schule
    “keine” kommunikation kann es bei “begegnungsverkehr” (face2face) allerdings auch fast nicht geben. es bleibt eine non-verbale ebene.
    Beides alte Schule und besonders bei alten und kranken Menschen außerordentlich wichtig.
    Jetzt mit einem neuen, modernen Schlagwort versehen: face2face.
    Das wußte ich nicht, aber die Methode/Technik ist wohl gleich geblieben, oder?

hinterlasse einen kommentar...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s