Show-Bizz

sonntag, 15.01.2012 – Duisburg

manchmal (sonntags), wenn ich die woche über artig war und hart gegen mich selbst, gönne ich mir beim einen oder anderen näherstehende/n einen blick in dieses fratzenbuch. um zu wissen, dass man etwas absolut nicht braucht, sollte man schon wissen, was man da ablehnt. so gesehen ist eine gefährdung durch sowas eher unwahrscheinlich.

wenn ich mir eine solche safari verdient habe, schaue ich i.d.r. erst bei menschen, denen ich eher zugeneigt bin. später geht es dann zu denen, von denen man eher nicht so begeistert ist. oder solchen, die man für in der einen oder anderen weise für gefährlich hält. für andere und diese selbst.

ich schau dir auf die pfoten, kleiner!

anfangs fand ich den vergleich einiger von Friedel K. und dem scheidenden OB schon etwas vermessen. der kleine dicke wirkt viel agiler. das hat der Sauerland nun nicht verdient.

und, bitte auch das nicht vernachlässigen:

„beim Adolf war auch nicht alles nur schlecht…“

dagegen ist freund Friedel dem anschein nach sehr unbedarft und von wissen völlig unbelastet in seine heldenrolle gehechtet. irgendwie scheint es da für eine zumindest oberflächliches recherchieren nicht ganz gereicht zu haben. weggefährte aus frühen tagen und freund Dirk (HIER zu seinem Blog) beschreibt sehr schön den letzten faux dieses alternden journa-dingenskirchen. ich hoffe er liegt nun ermattet in der ecke und geniesst diesen moment des wohligen gefühls, sich etwas von der seele geschrieben zu haben. die zeit nutze ich um nachzulegen…

beim stöbern entdeckte ich auch dies:

quelle: fb

nur zur erinnerung: freund Friedel war lange noch nicht auch nur im dunstkreis von NF oder einer anderen gruppierung, als der auch „MüllKubus“ genannte schandfleck noch das hundklo auf der anderen seite der Karl-Lehr-Strasse zierte. kaum annehmbar, das er-wir mit uns-wir da die GaLaBauaushilfe gemacht hat. zudem hat dort niemand aus diesen vereinigungen irgendeine „saubermannaktion“ wie die heutige am Mahnmal noch am Kubus veranstaltet. wenn dort jemand für ein ordentliches erscheinungsbild gesorgt hat, war dies „Herr Johann“. hier wird wieder mal klar wie egal es ist, wer was darf oder gemacht hat, wie unser retter aus dem nichts gerne mal von sich zu geben pflegt. das zu kosten eines menschen wie Herrn Johann? Pfui!

noch hat er ja nicht die vierstellige summe an unterschriften zum Abwahlverfahren beigesteuert, die während der Mahnwache am Rathaus zusammenkamen, noch. aber dann gibet auch saures…

quelle: fratzenbuch / Neuanfang für Duisburg

ein wenig weiter gestöbert, die nächsten fremden federn, die sich ein eitler, alternder gockel ins gefieder zu stecken scheint. NfD tut sich nicht eben einen gefallen, die abblichtung überhaupt und dann soweit vorn im ordner zu veröffentlichen…

wer das bild ein wenig genauer betrachtet stösst auf eine person im hintergrund, die man eigentlich eher weiter vorne im bild kennt. der herr rechts, aus unserer sicht, eher links im selbstverständnis, sieht auch nicht sonderlich glücklich aus. und um eine persönliche einschätzung zu geben ist das bei der auswahl fast der grösste sympathieträger. ihn kennt man als gast von einigen aktionen von NF und aus dem Rathaus. aber ich drifte ab…

natürlich freut einen das anscheinende engagement der NF-FB seite. die ganze geschichte vor und nach der Loveparade noch einmal hochzuholen ist sicher sinniger und wichtiger als die eigenen baustellen in angriff zu nehmen und bei „wir“ für geordnete verhältnisse zu sorgen. die taktik scheint derzeit mit einem noch grösseren GAU diese „kleinen versäumnise“ zu überdecken. es hat sowas von sich mit dem hammer auf den daumen zu schlagen, damit man die kopfschmerzen nicht so merkt.

da mag man sein studium, seine achso anspruchsvolle vortätigkeiten oder welchen verdienst auch immer anführen. es bringt nichts, wenn man neuerdings mit seiner aussenwirkung einer neue längeneinheit für den abstand zwischen zwei fettnäpfchen XXL seinen namen verleiht.

hauptsache abi... / quelle: fratzenbuch

leider bleibt einem das lachen oft im hals stecken. zum beispiel, wenn einem dämmert, dieses sich-selbst-blöd-darstellen eines abgehalfterten schreibers schade u.a. auch NF (e.V.?) und schmällert die bis dato geleistete arbeit derer, die das nicht nur aus profilierungsgründen unterstützt haben erheblich…

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Über parcelpanic

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5 Antworten zu Show-Bizz

  1. Jürgen Rohn schreibt:

    Friedel und Studium? Der Gute hatte nach dem Abi bei der Zeitung nach meiner Kenntnis direkt angeheuert. Der damalige Oberstudienrat Wolff machte sich die Freude, in unserem Unterricht Friedels Artikel in der Luft zu zerreißen und sie ihm mit Verbesserung der Fehler in die Redaktion zu schicken. Er war schon damals eine Quelle großer Freude und allseitiger Belustigung. Der Anspruch, wichtig genommen zu werden, erhöhte zusätzlich unseren Spaß. Dass Friedel bis heute sich so treu geblieben ist, gefällt mir. Lacht bitte über seine ungewollt kabarettistischen Einlagen. Hoffentlich bleibt er seiner Freundin lange erhalten, damit sie erkennt, das Leben ist schön.

  2. Simone Semmel schreibt:

    >> das Leben ist schön.

    Jau, das wird sie im Hintergrund auch genauso empfinden. 🙂

  3. Jürgen Rohn schreibt:

    Semmelchen, das Leben ist das, was Du daraus machst. Die Gutste hat meine Hochachtung als Motor der Nevers. Trotzdem war mir das immer so angestrengt wie bei einem Richard Wagner Musikdrama. Warum, zum Teufel? Warum nicht leicht, locker und entspannt. Diese frigiden scheidenkrampfähnlichen Zuckungen bei Kritik, die stets als Angriff gegen die eigene Person aufgefasst wurde. Freunde kritisieren eben, weil sie es gut mit einem meinen. Schleimer dagegen nicken alles ab und spielen als Fridolin den Pausenclown.

  4. Himself schreibt:

    @Semmel …Vielleicht darf man aus diesem Bild ja eine gesunde Distanzierung ablesen.

    Falsch interpretiert! Im Arm hat Herr K. seine Ehefrau, die auch das Geld in die Ehe brachte. Sie hat bekanntlich Haare auf den Zähnen. Zumindest sagt man ihr das nach und ihr gereizter Blick dokumentiert es auch. Vielleicht, weil das kleine Wauchen im Mäntelchen allein mit dem Schwänzchen wedelt und leckt, während Herrchen nur Pilsgläser auslecken kann.

    So genannte Freundinnen müssen dann eben am Rand verweilen. Wenn sie sich damit abspeisen lassen, was soll es dann uns kümmern?

    Bekanntlich werden solche Damen, wobei ich diese Landmarke des lebenden Gedenkens nicht persönlich unbedingt meine, von alten Gockeln in schäbigen Absteigen flachgelegt, weil die Ehefrau das nicht mitbekommen darf.

    Erstaunlich ist nur die Tatsache, dass diese Frau sich die Führung total aus der Hand nehmen lässt. Zuerst Karling, der sie als Beiwerk nutzte und für dessen ärmliche Selbstbespiegelung sie für 3 Minuten artig ein paar Sätze piepen durfte. Und nun Friedel, der im Alleingang für den abgestorbenen Teil der Nevers sprechen möchte.

    Man kann dieser Frau nur wünschen:

    Holen Sie sich einen Freund, der nicht ihr Vater sein könnte. Das tut Ihnen gut und verscheucht dunkle Gedanken.

    Halten Sie Abstand zu asozialem kriminellen Abschaum. Es fällt auf sie selbst zurück, im Rahmen der Weltherrschaft beim Scheissen nicht nur zu drücken sondern auch zu denken. Staatstragend und seriös geht anders.

    Bestimmen Sie wieder selbst den Kurs. Sind Sie eine Marionette? Im Moment ja.

    Nichts gegen Mario aus Ruhrort. Aber außer einem Feuerwehrschlauch in der Hose zur Brandbekämpfung weiblicher Lust hat der Junge unübersehbar eine Panne in der Hohlbirne. Da hat der Dildo unterm Bett mehr Eigenleben als diese dumme Wurst.

    Vielleicht gibt es für diese Frau noch die Möglichkeit, außer lachend in eine Kreissäge zu springen, ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Viele würden es ihr wünschen. Menschen, die nicht ihre Feinde sind.

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