Ein Tropfen, der nicht mal den Stein berührt

es sind diese meldungen, die besser keine geworden wären, die einem die tränen in die augen treiben. nicht, weil es so zum heulen ist, eher aus wut.

DerWesten:

Duisburg steckt 32.000 Euro in Kulturprojekte

11.12.2011 | 08:57 Uhr

Duisburg. Fast wäre 2011 eine Nullrunde geworden. Wollte der Kämmerer doch die 64.000 Euro, über deren Vergabe der Kulturbeirat entscheidet, komplett streichen. Schließlich gab’s doch noch die Hälfte. Mit diesen bescheidenen 32.000 Euro konnten 29 kleine Kulturprojekte angeschoben werden – mit Summen zwischen 200 und 2500 Euro, wie Ute Saalmann, Leiterin der Kulturbetriebe, gestern berichtete. […]

[…] Viele Projekte gefördert

Darunter waren zum Beispiel die Ausstellung „Stationen“ mit Werken des Duisburger Künstlers Gerhard Losemann in der Cubus-Kunsthalle, das Konzert „Klagemauer“, das die Freie Kantorei im November im Landschaftspark Nord gegeben hat, oder der Aufbau der Website „KunstDU“, die Duisburger Künstlern eine Plattform bietet. […]

[…] „Das darf nicht aufhören, es würden wunderbare Sachen fehlen“, sagt Udo Vohl, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und seit 1999 Mitglied des Kulturbeirats, über diese kleinteilige Förderung, die aber den Künstlern oft weitere Türen bei Sponsoren öffnet, wie Beiratsmitglied und Künstlerin Stacy Blatt bestätigt. […]

alles lesen…

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coming home / foto: parcelpanic

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aus dem kommentarbereich:

11.12.2011 – 13:49
amigo-„kultur“
von judasthomaskuhl | #1

daß diejenigen die im ausschuß sitzen sich oder ihre freunde so gut bedienen ist noch ein alter hut aus spd-zeiten

jenseits dieses barocken nepotismus hängt die hauptachse des duisburger kulturbetriebes seit jahrzehnten schief

wenn jung und saalman versuchen mit sprüchen wie „wenn ihr weiter aufmuckt gibbet überhaupt nix – wie in anderen städten“ die freie szene zu kujonieren soll das bloß vertuschen daß die millionen aus der arbeiterstadt in die protzkultur der oper und des orchesters fließen wobei die grundversorgung schauspiel – bis auf kinkerlitzchen in der säule und gastspiele fremder theater – immer noch null ist

es wäre duisburg zu wünschen das im rostigen getriebe der kulturapparatschicks mal jemand wäre der zumindest über grundkenntnisse in sachen kultur verfügt

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dem ist von meiner seite nichts hinzuzufügen…

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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