am rande

endlich ist das wochenende wieder fast geschafft. vorbei der freizeitstress, der entsteht, wenn man nicht einer (realtiv) klar definitiertern aufgabe nachgeht und für seine beschäftigung selbst sorge tragen muss…

es dauert manchmal ein wenig länger, wenn man zum einen keinen FB-account wünscht sowie nicht ständig und immer im internet unterwegs sein kann, bis man von doku-menten oder -tationen erfährt.

auch wenn das video mit guten 41 min recht lang erscheint, lohnt es sich dieses videografische dokument in gänze zu sehen. diese aussage bezieht sich allerdings weniger auf die technische seite, wie schnitt oder bildführung, als auf mimik und dem, was zwischen den zeilen zu lesen ist.

Rolf Karling und Kornelia Hendrix gründen Duisburger Bürgerinitiative by / via YouTube

um es vorweg zunehmen: manchmal ist es nicht grundsätzlich dumm etwas zu tun. manchmal hätte man aber den zeitpunkt dafür nicht dümmer wählen können.

ich schildere nur meine subjektiven wahrnehmungen, wenn ich schreibe, von dem eindruck in den ersten minuten der aufzeichnung beschlichen worden zu sein, Frau H. wäre ein wenig überrascht von dem, was ihr da zu gehör kommt.

die schöne seite des wetters / foto: parcelpanic

zum eigentlichen auftritt verwehre ich mich jeglicher meinung. (s.u.)

die „nicht-private“ Konni ist mir etwas seit dem beginn der bemühungen an der (provisorischen) bemühungen im rahmen von aktionen und treffen bekannt. ich bin also, wenn ich meinen eindruck schildere sicher meilen vom eigentlichen zustand weg. ich weiss aber zumindest, über wenn wir reden.

ich habe lange mit mir gerungen, ob und wie ich zu diesem ereignis „gründung BI ≡ untergang NF“ stellung beziehen soll/kann/darf/muss. zwar greift es tief in das, was ich als mensch für unterstützenswert hielt ein und macht aus sich etwas, das dem „feind“ oder „gegner“ oder „widersacher“ oder welches wort man für sich dafür auch findet, ebenbürtig zu setzten ist, aber deswegen muss ich nicht zwangsläufig in die horde der „steinigt sie“-brüller einstimmen.

wenn ich auch nur den leisesten zweifel daran hätte, Konni würde mit dem neuen weg etwas tun, dass sie als „private“ Konni sowas wie glücklicher machen und den druck der letzten monate von ihr nehmen würde, würde ich mir eher selbst die finger abbeissen, als etwas negatives und / oder ungeprüftes /unwahres schreiben.

oder um es mit den worten eines neuen fürsprechers zu sage:

[…] Was Du durchgemacht hast, das sieht man Dir an. […]

magic citysky / foto: parcelpanic

man benötigt keine ausbildung als psycho-irgendwas um aus dem ausdruck der mimik zu lesen. ich weiss also, nicht alleine mit meiner verunsicherung zu stehen…

man sieht und merkt es aber auch besonders den menschen aus der „zweiten reihe“ an. fällt es mir bei welcher-Konni-auch-immer schon schwer worte zu finden, die ich hier nicht nur mir aufs weisse papier schmiere, zerreisst es mich förmilich zu besonderen anderen beteiligten eine meinung in soetwas wie worte zu fassen. etwa den beiden vorstandsmitgliedern.

mir liegt eine erklärung vor, nach der die beiden mir persönlich bekannten personen ihren rücktritt formulieren und Konni auffordern vereinsrechtliche schritte einzuleiten, datiert 10.11.2011. selbst wenn aus der auflösung ihrerseits nur ein missverständnis ähnlich wie zwischen den begriffen Partei und Bürgerinitative versucht zu erklärt werden würde. es ist das aus von NF.

unabhängig davon, ob Konni den e.V. auflösen will und / oder sie vorstandsmi(e)tglieder zum lückenfüllen bekommt. für die meisten jener, die ohne rampenlicht oder schlagzeilen im hintergrund zu vielen der medienwirksamen aktionen ihren teil beigetragen haben und Never zu dem gemacht haben, was es gewesen sein wird, ist ein wendepunkt erreicht.

wenn der herbst einzieht / foto: parcelpanic

der rücktritt der beiden vorsitzenden ist die einzige möglichkeit für diese aus der rechtlichen verantwortung um den verein zu kommen. eine auflösung und entbindung der pflichten findet nicht statt, wenn ein (vorstands-) mitglied dies so für sich beschliesst und der welt dies verkündet. unsere gesellschaft basiert auf einem konsens, der aus geschriebenen gesetzten, etwas ethik, einem schuss moral und gelebter demokratie besteht. es fehlen einige zutaten, ich weiss.

oder einfacher gesagt: würde ich eine verantwortung in einem e.V. übernehmen, der klar definierte ziele verfolgt, an denen ich in meiner funktion als vorstand mitarbeiten kann, wäre ich schon pikiert, wenn mich jemand derart vor vollendete tatsachen stellen würde, die ich für die „vorsitzende“ Konni mittragen müsste.

ich will den ganzen dummschwätzern, die schon immer ein „ich warne dich vor der person“ angestimmt haben in keinster weise zustimmen. meinem verständnis nach muss ich nicht automatisch gegen etwas sein, weil ich nicht mehr dafür bin. ausser schwarz und weiss gibt es auch diverse graustufen und für optimisten sogar diverse farben.

man muss sich als nicht direkt beteiligter auch nicht zwingend von menschen/vereinen/institutionen mit einem brimborium an schwachsinnigkeiten von jemandem distanzieren.

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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15 Antworten zu am rande

  1. Lothar Evers schreibt:

    Was mich wundert:
    da war eine kleine verschworene Gruppe, die an folgendes Theorem glaubte:
    nur durch die Gestaltung einer „provisorischen Gedenkstätte“ kann es gelingen den historischen Ort der Loveparade Katastrophe als Ort des Gedenkens zu erhalten.

    Gerade die Gründerin und Vereinsvorsitzende schien im wesentlichen für diese Aufgabe und Überzeugung zu leben. Nun behauptet sie, der Vereinsszweck sei durch das Minimalangebot des Investors Krieger erreicht und fällt damit den Hinterbliebenen und Verletzten in den Rücken, die aktuell versuchen sich mit dieser Minimallösung nicht zufrieden zu geben. Gleichzeitig scheinen all die anderen Aktivisten von NF nicht in der Lage, ohne die Gallionsfigur KH weiter zu machen, und ggf neue Prioritäten zu setzen.

    Das es nicht für die neue BI spricht mit einer so sprunghaften und unzuverlässigen Exponentin anzutreten, versteht sich von selbst.
    Schade.

    • parcelpanic schreibt:

      […] Gleichzeitig scheinen all die anderen Aktivisten von NF nicht in der Lage, ohne die Gallionsfigur KH weiter zu machen, und ggf neue Prioritäten zu setzen. […]

      für die, die mir persönlich bekannt sind und mit denen ich kontakt hatte liegt der fall eher so, dass man verunsichert ist, ob man überhaupt in „gewohnten“ weitermacht oder ob etwas neues zu schaffen sei. für sie ist vorallem wichtig, was aus dem verein wird, wer der verein weiter ist und ob sie das dann so wollen. den meisten scheint es wichtig weiter etwas „gegen das vergessen“ zu tun.

      mit wem und was wird sich zeigen müssen.

  2. Jürgen Rohn schreibt:

    Soll es das gewesen sein, Konni? Schade.

  3. Petra Grünendahl schreibt:

    Ich stimme meinen „Vorrednern“ in jeder Hinsicht zu!

  4. marioernstMario schreibt:

    Wir werden in der Lage sein,
    ohne Konni weiter zu machen.

    Aber wir werden so weiter machen wie bisher…
    NUR überlegter, demokratischer, abgestimmter.

    Aber das Bündnis, dass die Verhandlungen um die Aufmaße der künftigen gedenkstätte
    verhandelt ist eine andere Sache, wie Du weisst, Lothar.

    Und ich lass hier mal ganz gezielt den Diebstahl von trauergaben aus dem Spiel 😉 !

  5. parcelpanic schreibt:

    DU vielleicht…

  6. marioernstMario schreibt:

    DEN Part hast Du besser drauf, Jason =)

    Mich würds schon beim tippen zerreissen

  7. Jürgen Rohn schreibt:

    Die eigentliche Lenkerin von Never Forget, die so genannte Simone Schmidt, ist den Nevers ja erhalten geblieben. Von daher ändert sich nichts. Denn es ist und war doch Simone, die seit 2010 sich berufen fühlt, auf die Nevers einzuwirken aus der Ferne der Nordheide. Das ist doch die eigentliche Leistung, wenn jemand, ohne selbst überhaupt betroffen zu sein durch die Love Parade direkt oder indirekt, so ganz idealistisch sich zuständig fühlt für die Mediation und Technik eines solchen Projekts. Dabei ist Simone nach ihrem Bekunden die ganze Zeit nicht in Duisburg gewesen und kennt die Beteiligten noch nicht mal persönlich. Frau Hendrix ist möglicherweise auch deshalb gegangen, um der „Schattenregierung“ aus dem Norden ein Schnippchen zu schlagen. Nun weiß ja Simone in der Tat recht viel und ihre Einbringen für die Sache ist nicht ohne Wert. Mitglied des Vereins ist sie aber nie gewesen und daher verwundert es schon, wenn die Strippen gezogen werden an ganz anderer Stelle. Nun wurde der Bogen überspannt. Denn Konni lässt sich nicht per Ultimatum erpressen. Da hat sie schon damals sehr mit Unwillen reagiert, als Simone über mich auf sie Druck ausübte, ich solle mit „jedem Mittel dafür sorgen, dass sie zum Gericht geht wegen XN, ansonsten würde es ein Scherbenhaufen geben durch weitere ungebremste Negativpresse von Rodi“ Und jetzt hat man auf Konni eingewirkt per Ultimatum, entweder nimmt sie Abstand von der Parteigründung in 2011, sonst treten zwei Vorstandsmitglieder zurück. Das Spiel hatten wir doch schon mal. Mir persönlich war klar, dass man bei einer Frau wie Hendrix dann genau das Gegenteil erreicht. Die beerdigt dann eher den Verein unter Tränen, um im Anschluss noch im Spiegel schauen zu können. Daher finde ich es nicht so ganz glaubwürdig, wenn Simone auf XN locker spricht, der Zusammenschluss mit Karling für eine BI wäre in Ordnung, allerdings wären Fragen nicht beantwortet von Konni, die nur sie beantworten könnte. Es wird anders ein Schuh draus. Konni wollte nicht weiter die Antworten als ihre ausgeben, die aus der Nordheide kamen. Sie wollte sich nicht vorschreiben lassen, was sie zu tun hat oder nicht. Daher ist sie weg Und weil sie zudem erkannt hat, das Duisburg eine basisdemokratische Bewegung braucht, die ins Rathaus einzieht. Ob es dann besonders glücklich ist, sich mit einem Rolf Karling zusammen zu tun, muss ihr überlassen bleiben. Ich denke nicht, dass dieses Duo lange zusammenbleibt. Aber wo hat sie denn eine Alternative? Mit wem soll sie ihre Vorstellungen versuchen, zu realisieren? Wer macht mit und unterstützt sie, ohne das im Hintergrund ohne Ende auf sie eingewirkt wird? Natürlich ist diese Frau fertig mit den Nerven. Sie sieht in dem Video verheult aus. Sie hat ihr Kind, „die Nevers“, zu Grabe getragen und lächelt dabei verkrampft in die Kamera. Nur sich nichts anmerken lassen. Und wir merken das Augenscheinliche, was wir sehen. Aber die, die im Hintergrund sind und waren seit dem letzten Jahr, die sehen wir nicht. Nur allenfalls in den Auswirkungen. Man sollte sich, Frau Semmel, eine andere Vorgehensweise nächstens angewöhnen, eine Gruppe zu infiltrieren. Das nur mal so als kleiner Tipp. Wir haben es mit Menschen zu tun. Das vergisst man manchmal. An diesem Scherbenhaufen sind Sie, liebe Simone, nicht so ganz unbeteiligt. Das sage ich mal als Insider. Wer baut also der Frau Hendrix eine Brücke, worüber sie gehen kann, ohne ins Wasser zu fallen? Solange sich das nicht klärt, hat sich NF gemeinsam mit Frau Hendrix für die Zukunft erledigt.

    • Simone Semmel schreibt:

      Guten Tag, Jürgen Neugebauer! Wenn wir uns nicht schon ebbes länger kennen würden, könnte man der Verschwörungstheorie zumindest etwas Neues abgewinnen, aber so? Sie irren, weil einerseits Aussagen – in einen fremden Kontext gestellt – einen neuen Sinn ergeben; zum anderen werden allzugerne die Fakten verdreht: Die Vorstandsmitglieder haben aus der Presse erfahren, dass Hendrix mit Karling eine Partei gründen möchte, und sie NF gerade auflöst. Dass ein Mensch sich irrt. Soll vorkommen. Aber gleich mehrere? Dass AB und DS am Donnerstag so agiert haben, wie sie reagiert haben, begründet Jason ausreichend. Dass deren Entscheidung auf meinem Mist gewachsen sei, kann nur der schreiben, der das Vereinsrecht vielleicht so wie Hendrix versteht. Denn schließlich haben auch die beiden Protagonisten ein Recht darauf, zu bestimmen, was sie mitverantworten wollen und was nicht. Es war in dem Fall eben RKs Fake-Aussage gegenüber DS, die den Zug an der Notbremse notwendig machte.

      In dem Fall gelten die jetzt anstehenden Fragen denen, die sie realiter betreffen:
      Abgesehen, dass in dem Punkt – wie Jason schon geschrieben hat – alles offen ist: Wie stellt sich Hendrix die Vereinsauflösung ohne MV vor?
      Wie geht es an der provisorischen Gedenkstätte weiter?
      Was ist mit den Terminen, die wahrgenommen werden sollen… usw.usf.

      Ihre erste Analyse war da schon treffender. Frau Hendrix lässt sich ohnehin nicht reinreden. Insofern war diese Vereinsspitze maßgeschneidert. Dem Rest der Truppe fehlt also jetzt der pragmatisch agierende kreative Pfeffer. Nur, der alleine verliert auch seine Schärfe. Entgegen der Behauptung RKs auf meiner Pin, DS würde die Dame unterschätzen, frage ich mich, ob RK da nicht gerade was völlig falsch verstanden hat. Und, ob die neue Paarung auf dem lokalpolitischen Parkett Sinn ergibt, entzieht sich meiner Kenntnis. Im Bereich ‚Gedenken‘ würde sie imo dem ersten Eindruck nach nicht funktionieren. „Für eine würdevolle Aufarbeitung der Loveparade-Katastrophe sorgen“ wie in der WAZ angekündigt, ist mir das nicht authentisch genug, es käme nicht an und nicht rüber.

      Wenn es denn einen Stein des Anstoßes gab, dann ist das ganz klar der Vorwurf, sich nicht ausreichend durchgesetzt zu haben: Da kamen ein paar nette Aussagen fürs arme TukTuk auf DerWesten. Und Semmel wird glasklar angelastet, den NF-Kritiker vorm Herrn nicht auf dem Rampenretter geblockt zu haben. Das kann KH nicht nachvollziehen, was ich zwar nachvollziehen kann, es aber deswegen dann nicht umsetze. Denn: KH hätte sich ja damit auseinandersetzen können. Da macht sie aber den großen Bogen drum. Wenn sie auf der Vereinsseite gegen Krieger wettert oder da Kids hängen hat, die ihr die Seite zutexten, dann muss sie eingreifen. Da solche Posts die Tonart der Zukunft angeben, weißt du, was über kurz oder lang passieren würde. Für XN- o. FB-Postings, man werde Krieger nun zum Platzverweis der Dame samt Truppe anraten, wird sie sich sicherlich in ganz besonderer Form bedanken. Kleiner Tipp – auch auf die Gefahr hin, dass ich mich zum xten male wiederhole: Motivation sieht anders aus. An der Stelle kann allenfalls PG „Gefällt mir“ klicken und verstehen, wie man das raushämmert und allen Ernstes glaubt, damit jemanden zum Weitermachen zu bewegen?!? Aber vielleicht war es an dem Tag auch gerade gar nicht wirklich angesagt.

      Was Nevers anbelangt: Ich beneide absolut keinen um seine Rolle. Wie meinte Mario so schön: „Es ist sowieso Geschichte.“ Mental: Vielleicht. Rechtlich: Nein.

  8. Jürgen Rohn schreibt:

    Semmel, wen willst Du mit diesem Sermon überzeugen? Alles mal wieder ins Unübersichtliche quatschen? Es muss die Frage gestellt werden, warum Du seit 16 Monaten aus der Ferne auf Duisburg einwirkst. Ich kenne die Antwort. Und die wird von mir auch nicht in den Raum gestellt. Sondern ich erhebe den Vorwurf, dass Du versagt hast. Denn bei einem vernünftigen Profiling und dem bereits gezeigten Verhaltensmuster von Konni, wusste man, das sie auf ein Ultimatum so reagieren wird. Lass Dir dein Lehrgeld wieder auszahlen. So wird dat nix, Du Trulla. 😉

    • Simone Semmel schreibt:

      O.kay, dann eben für dich ganz übersichtlich:
      Wenn sich Konni überhaupt über irgend etwas in letzter Zeit beschwert hat, dann war’s diese Kette:
      rohn -> semmel -> dirk -> konni
      Dass wir diese Kette so gelebt haben, steht auf einem anderen Blatt:
      rohn semmel dirk -> konni
      Aber wen interessiert heute noch, warum uns das arme Opfer Konni den guten Dirk als Bauernopfer präsentiert? Den Troll, der merkt, dass er zu weit gegangen ist?
      Remind: Mit deinen Selbstunterhaltungen wie dieser auf http://bit.ly/uJWPOr muss man nicht mehr groß drüber spekulieren, wem die Dauerbeschäftigung entglitten ist. Für mich ist das Thema damit ausgeschrieben. Dirk legt nach per E-Mail.

  9. Jürgen Rohn schreibt:

    Semmel, wer über Monate unter Alias Name auftritt, als so genannte Simone Semmel, alias Simone Schmidt, in Wirklichkeit Gaby Simon Schmidt, sollte sich über Silvia Neugebauer nicht aufregen. Besonders dann nicht, wenn ich unter diesem Nick auf deiner Facebookseite als Admin war und Dirk das nicht wissen durfte.

    Und nun zum Thema, ein Schreiben von Konni:

    Liebe Freunde,
    liebe Vereinsmitglieder,

    vorab möchte ich mich bei den Angehörigen der Opfer der Love Parade für das teilweise unwürdige, der Sache nicht dienlichen einiger Beteiligten Personen im Verein bzw. aus dem Umfeld des Vereins und von gänzlich Außenstehenden und Unbeteiligten aus tiefstem Herzen entschuldigen.

    Im Zusammenhang mit anderen Aktivitäten von mir, die in keinem Zusammenhang mit den Zielen des Vereins „Never Forget“ stehen, kam es im Vorstand zu unüberbrückbaren Zerwürfnissen, die zum Rücktritt des 2. Vorsitzenden und der Schriftführerin geführt haben. Beide haben zudem ihren Vereinsaustritt erklärt. Die nach der Satzung erforderliche schriftliche Bestätigung steht noch aus.

    Daher hat der Restvorstand beschlossen, in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung den Antrag zur Auflösung des Vereins zu stellen.

    Die Pflege der Gedenkstätte wird in gewohnter Weise weiter, natürlich auch von mir, durchgeführt werden, so wie dies auch schon vor der Vereinsgründung war.

    Oberhausen, den 14.11.2011

    Dazu möchte ich anmerken:

    Ich sage es mal nett: Hätte sich Konni selbst in den Kreis eingereiht derer, die sich mitunter unwürdig verhalten haben, dann wäre ich einverstanden. Aber sich für die bösen Anderen zu entschuldigen bei den Angehörigen der Opfer der Loveparade, die mit ihr und gerade wegen ihr, nichts mehr zu tun haben wollen, überzeugt mich nicht. Das ist mal wieder die übliche Masche von Konni, sich als Opfer zu vermarkten. Wenn Konni nun erzählt, Dirk wäre kaum mehr zu erreichen gewesen, weil der unentwegt mit Semmel redet, dann weiß sie das doch schon sehr lange. Und es hat ihr wenig ausgemacht. Denn auch Dirk ist erwachsen und kann machen, was er will, solange es nicht den Verein beschädigt. Das sollte übrigens auch für Konni gelten! Was man an Semmel kritisieren kann, ist, das sie genau weiß durch Verhaltensmuster der Vergangenheit von Konni, wie die auf ein Ultimatum reagiert. Dass die dann den Verein gegen die Wand fährt, hätte klar sein müssen. Wir kommen aber nicht weiter, uns nur für andere Menschen zu entschuldigen. Verantwortung ist nicht nur von Adolf Sauerland zu fordern, sondern von jedem selbst. Ob man aus reiner Nickeligkeit einen Mitstreiter auflaufen lässt, wie Semmel gestern bei mir, ob man mal hin und wieder ein wenig der “Wahrheit” nachhilft, ist genauso störend. Persönlich ist es für mich ein NO GO, das Willi 500 Euro vorstreckt für einen Schaden, an den Semmel beteiligt ist. Und das dieser Mann bei Vereinsschließung keine Chance mehr hat, an sein Geld zu kommen. Denn gerade jetzt, wo ich am Wochenende jemand gefunden habe, der für einen anderen Verein überaus und nachweislich gute Spender holte, da wird die Möglichkeit, die “Kriegskasse“ aufzufüllen, zugeschüttet. Darüber springe ich im Dreieck. Es wäre an der Zeit, wie Dirk schon richtig sagte, das jeder von uns, ohne Ausnahme, private Differenzen beilegt und mit den anderen Aktivisten zusammenarbeitet. Solange aber eine Semmel zum Beispiel meine Hilfe gerne in Anspruch nimmt, auf FB mich aber blockt, so dass ich sie noch nicht mal lesen kann, vermitteln Good Will Bekundungen eher Heuchelei.

  10. Jürgen Rohn schreibt:

    Danke. Kennst Du die Steigerung von nett? Richtig! Mich. 😉

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