das spiel mit der angst

DerWesten:

Immer mehr brennende Autos in NRW

Nachrichten, 11.10.2011, Dietmar Seher
Arson Attacks Against Cars In Berlin Continue
Arson Attacks Against Cars In Berlin Continue

Essen. Abgefackelte Autos machen nicht nur die Nächte in Berliner Straßen hell. Nordrhein-Westfalens Polizei meldet immer öfter Brandstiftung an Kraftfahrzeugen. Im Ruhrgebiet ist Bochum ein Schwerpunkt. Die Motive der Täter sind nicht unbedingt politisch. […]

[…] Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) spricht von einem „Phänomen“. „Die Landesregierung nimmt die aktuelle Entwicklung der Brandstiftungen an Kraftfahrzeugen sehr ernst“, sagt er. Die Zahlen, die sein Ministerium gesammelt und jetzt dem FDP-Landtagsabgeordneten Ralf Witzel zugeleitet hat, deuten auf einen besorgniserregenden Trend. […]

[…] Dass es die Bochumer so hart trifft, kann Zufall sein, und auch „eine Szene wie in Berlin finden wir hier nicht“, sagt ein Sprecher der Kreispolizeibehörde. Politische Motive wie bei den Anschlägen auf die Bahn in der Bundeshauptstadt in dieser Woche könnten weitgehend ausgeschlossen werden – auch, weil die Zielobjekte der Brandstifter oft Mittelklasse- oder gar Kleinwagen sind. Luxus als Wut-Auslöser fehlt also. „Eher spielt vielleicht Frustration bei den Tätern eine Rolle“. […]

[…] Wie also geht es weiter? Einfach zugucken? Die sozialen Brennpunkte stärker beobachten, wie es FDP-Mann Witzel in seiner Landtagsanfrage indirekt empfiehlt? […]

[…] Richter: „Wenn die Handydaten von Verdächtigen für uns zugänglich wären, wären wir bei der Verfolgung der Täter schon viel weiter“. Aber das sei ja bisher am Widerstand der FDP gegen die Vorratsdatenspeicherung gescheitert.

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es ist schon ein wenig weit hergeholt. das abfackeln gelangweilter kids auch nur ansatzweise mit den politischen kriegsschauplätzen ansiedlen zu wollen kann nur einen grund haben. wenn aus denen dann demnächst terroristen geworden sind gibt es endlich wieder einen grund mehr dem überwachungsstaat ein stückchen näher zu kommen.

zumindest müssen sich echte terroristen keine sorge machen. was bringt es die sicherheitsstandarts an flughäfen weiter zu erhöhen, wenn Busse und Ubahnen die ziele sind der anschläge sind???

paradox? das geburtshaus Orwells ist heute ein museum – mit kameraüberwachung

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Über parcelpanic

"life is a journey – not a destination"
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Eine Antwort zu das spiel mit der angst

  1. Jürgen Rohn schreibt:

    Um so aussichtsloser die Chancen auf Veränderungen werden, um so radikaler entwickeln sich oft die Menschen.

    Das war der „letzte Senf“ von mir an dieser Stelle. Für die Gastfreundschaft danke ich. War nett. Aber Web 2.0 bietet nicht unbedingt die Möglichkeit für einen Diskurs. Fb und andere Plattformen nehme ich da nicht aus.

    Ich denke mir, FB, Google plus, DER WESTEN etc. kommen zukünftig sehr gut aus ohne meine Beteiligung. In dem Sinne noch ein fröhliches Hauen und Stechen. Das Leben spielt woanders.

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