neue variante

DerWesten:

Loveparade-Opfer trafen sich ohne Stadtdirektor Greulich mit Kurt Krieger

Duisburg, 11.10.2011, Thomas Richter
Duisburg. Als sich bei der Loveparade Verletzte und Angehörige der Todesopfer zum dritten Mal mit Möbelhaus-Investor Kurt Krieger trafen, waren erstmals keine Vertreter der Stadt dabei. Trotz aller Enttäuschung: Die Opfer-Vertreter loben Kurt Kriegers Gesprächsbereitschaft. […]

[…] Wieviel sind 70 Quadratmeter? Was als bunte Fläche auf einem Plan großzügig erscheinen mag, nimmt in der Realität plötzlich andere Dimensionen an. Weniger als 70 Quadratmeter sehen die neuesten Entwürfe von Krieger für die Gedenkstätte auf dem Gelände der „Duisburger Freiheit“ vor, auf dem er ein Möbelzentrum errichten will. Um dem Investor aufzuzeigen, wie wenig Platz das ist, hatten die Hinterbliebenen bei ihrem Treffen zu einem Ortstermin an der Rampe gebeten. […]

[…] Beim Treffen am Samstag saßen erstmals keine Vertreter von Stadt oder Verwaltung mit am Tisch. „Wir sind sehr argumentativ vorgegangen und als Gruppe sehr geschlossen aufgetreten. Aus meiner Sicht hatte dieses Treffen erstmals einen echten Verhandlungs-Charakter“, so Hagemann. Ein Termin für die nächste Zusammenkunft sei noch nicht vereinbart. Er soll aber zeitnah folgen. […]

[…] Doch genauso wichtig sei, einen Diskussionsprozess in der Bevölkerung zu diesem Thema in Gang zu bringen. „Schließlich soll diese Gedenkstätte nicht nur für uns Angehörige sein“, erklärte Mogendorf, „sondern vor allem auch für die Menschen, die in dieser Stadt leben“. […]

alles lesen…

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es gibt sie also doch noch. die nachrichten, bei denen auch ein wenig hoffnung aufkeimt, es könne sich doch noch zum besseren wenden.

das von der Stadt/Verwaltung/System keiner an bord war empfinde ich als eine positive nachricht. man hat sich bisher einen feuchten kehricht um das schlachtfeld, das man hinterlassen hat, gekümmert. wie sich zwischenzeitlich gezeigt hat, war es wohlmöglich auch die beste lösung. stellen Sie sich vor, die entern den kahn. ruck-zuck steht wieder ein Hain Blöd am steuer und hält wie immer genau auf den eisberg zu…

nein, wenn eine lösung gefunden werden kann (und das muss es), dann ohne die DuisburgerMarionettenKiste. der ruf nach öffentlickeit und deren mitbestimmung mag im ersten augenblick schon beunruhigend klingen. muss es aber nicht. solange sich keiner mit listen und klammbrettern in die gegend stellt um volkes wille zu erfahren, kein problem. vergessen Sie das bild, der streit um die gestaltung könne nun erst richtig entfachen.

der Stadtdirektor hat es mal sinngemäss so von sich gegeben, dass man verstanden hat, wir Duisburger seien für eine ernst zunehmende protestbewegung zu träge und ungebildet. wenn sich einem dabei auch die nackenhaare aufstellen: ganz daneben liegt er damit nicht…

in dem sinne

p.s.: ich wollte noch an der wortwahl der überschrift mäckeln. hab ich aber gelassen, wo ich grad so schön positiv bin…

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2 Antworten zu neue variante

  1. Petra Grünendahl schreibt:

    s kann der Sache nur nützen, wenn Dr. Greulich nicht mit Krieger und den Opfern und Angehörigen für Verhandlungen am Tisch sitzt!

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